ZDF-Kindersendung logo! trainiert „Sprache gegen Rassismus“ bei den Kleinen ein

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logo! (Bild: Screenshot)

Die täglich über den öffentlich-rechtlichen ZDF-Kanal flimmernde Kinder-Nachrichtensendung logo! ist – wie nicht anders zu erwarten – auf den Antirassismus-Zug aufgesprungen und erklärt den Kleinen, welche Worte man in „Black Lives Matter“-Zeiten sagen darf und was auf gar keinen Fall. Denn was die staatlichen Volkserzieher bereits seit Langem erkannt haben: Wer die Sprache beherrscht, beherrscht das Denken der Beherrschten. Und da kann man gar nicht früh genug anfangen.

Unter der Überschrift: „Sprache gegen Rassismus“ wird den Kleinen im vom ZDF produzierten Nachrichtenformat, ausgestrahlt im Kindersender KiKA und mit jährlich fünf Millionen Euro subventionierten Format logo! klar gemacht, welche Begriffe im schönen neuen antirassistischen Zeitalter „ok“ sind und welche Begriffe von den links-grünen Gesellschaftsumformen mit „pfui“ belegt sind und auf gar keinen Fall verwendet werden dürfen.

Einleitend – mit Bezug auf die Nachrichten über die „Proteste gegen Rassismus in den USA“ – wird die junge Zuschauerschaft darauf hingewiesen, dass es vor allem darauf ankommt, wer die verwendeten Begriffe aussucht – also wer wen wie bezeichnet. Denn klar ist: „Begriffe wie Schwarz oder Weiß beschreiben nicht, welche Hautfarbe ein Mensch hat – sondern, ob er oder sie rassistische Erfahrungen gemacht hat“.

Und dann es auch schon an Tipps – ausgesucht von logo! „Expertinnen und Experten“ – welche Begriffe die Kleinen sagen sollten und welche auf gar keinen Fall verwendet werden dürfen, will der kleine Zuschauer nicht als hundsgemeiner widerlicher Rassist gelten.

Aufgemerkt!

Diese Begriffe darf man sagen: Schwarze, Schwarzer oder Schwarzer Mensch sind voll ok, denn das seien Begriffe, die sich diese Menschen selbst für sich ausgewählt haben! Denn: Wer sich als Schwarzer Mensch bezeichnet, drückt damit aus, dass er sich zu einer Gruppe von Menschen zählt, die aufgrund ihrer Hautfarbe Erfahrungen mit Rassismus machen. Noch der Hinweis: Schwarz wird in diesem Fall auch immer mit großem „S“ geschrieben um deutlich zu machen, dass es nicht wirklich um die Farbe geht!

Was auch „geht“, also laut den Spachpolizei-Experten von logo! verwendet werden dürfen ist „People of Color“. Der Kita-Knirps oder Erstklässler kann zum Beispiel politisch korrekt sagen: „Ein Mädchen of Color in meiner Klasse“. Aber Achtung! Den Begriff aber nicht einfach mit „farbige Menschen“ übersetzen, denn: der Begriff „farbig“ ist ein Begriff den sich die großgeschriebenen „Schwarzen“ nicht ausgesucht haben. Der wurden von den bösen Weißen in Zeiten des Kolonialismus verwendet. Außerdem habe ja jeder Menschen irgendwie eine Hautfarbe und dann würde ja so durch den Begriff „farbig“ so getan werden, als ob alle Menschen gleich wären. Die „Black-Lives-Matter“-Munition wäre ja somit quasi verschossen. Und nein. „Dunkelhäutig“ ist auch so ein Begriff, den „People of Color“ gar nicht gut finden. Der kommt auch von den miesen gemeinen Weißen.

Wobei Weiße oder weiße Menschen ein Begriff ist, den der kleine logo!-Zuschauer sagen kann. In diesem Fall wird das „Igitti-igitt“-Wort dann kursiv geschrieben. Und nochmal für die, die es bis dahin noch nicht kapiert haben: „Als weiß wird bezeichnet, wer keine Probleme durch Rassismus hat. Wer also nicht aufgrund seines Aussehens oder seiner Herkunft diskriminiert wird“. Hier zählen selbstredend nicht all jene weißen biodeutschen Kartoffeln dazu, die Tag für Tag in deutschen Schulen von „Jungs of Color“ gemobbt, drangsaliert und körperlich angegangen werden. Auch zählen die halb oder ganz totgeschlagenen, mit Macheten zerstückelten Weißen in Südafrika oder sonstigen afrikanischen Ländern nicht zu jenen, die aufgrund ihrer Hautfarbe „Probleme“ durch Rassismus haben.

Und jetzt die Krönung, die Königsdisziplin des sprachlichen „No-go“. „Rasse“. Diesen Begriff soll der logo!-geformte Jungkonsument auf gar keinen Fall verwenden. Nie! Niemals! Denn, so die Expert“Innen“ von logo!: Es gibt keine menschlichen Rassen! Jetzt mag es für die kleinen Hirne etwas schwierig, da in höchstem Maße unlogisch, werden: Denn der Begriff „Rassismus“, der sich auf „Rasse“ bezieht darf schon weier verwendet werden, da dieser den „Hass, der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft entgegen gebracht wird, umschreibt“. Hochgradig blödsinnig, aber so ist es nun einmal in der Indoktrinationswelt von logo!. Für all jene, die es noch nicht kapiert haben, hier dann der Link zu dem Filmchen, wo logo! erklärt, warum das Worte „Rasse“ bäh ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine logo!-Sendung als abgründig und mehr als tendenziell daher kommt. So 2015 nach den islamischen Terroranschlägen in Paris. Im Rahmen einer logo!-Sendung versuchten die Macher auf Biegen und Brechen die Gründe für diesen und weitere Terroranschläge in Frankreich nach ihrem kranken ideologische Muster zu erklären. Der Beitrag suggeriere demnach, dass der Hass der muslimischen Terroristen auf die französische Kolonialherrschaft zurückzuführen sei und implizierte so eine Mitschuld der Franzosen am Attentat. Weitere Hintergründe und Ursachen des islamischen Hasses sowie die Ziele der dschihadistischen Attentäter wurden nicht dargelegt. Der Beitrag wurde nach der Kritik aus der ZDF-Mediathek entfernt.

2019 und unzählige politisch linkslastigen Kinderbeiträgen später erklärten die Macher von logo! ihren kleinen Zuschauern und Wählern in spe, warum niemand mit der AfD koalieren will. In der etwas mehr als einminütigen Sequenz hieß es unter anderem: „Die AfD setzt sich für Dinge ein, mit denen andere nicht einverstanden sind. Zum Beispiel findet die AfD, daß zu viele Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland einwandern und dass das schlecht für Deutschland ist.“

Da passt ja nun das Eintrainieren der „Sprache gegen Rassismus“ wie die Faust auf das antirassistische Auge. (SB)

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