Multikulturelle Begegnungen zwischen Tschetschenen und Nordafrikanern: Bürgerkrieg in Dijon

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Gestrige Unruhen in Dijon (Foto:ScreenshotYoutube)

In Sachen bunt-diverser Finalbereicherung ist uns Frankreich schon ein paar Jahre voraus; vieles von den Veränderungen, auf die sich Katrin Göring-Eckart hierzulande noch freut, sind dort bereits Realität. In der burgundischen Hauptstadt Dijon sorgt, nicht lange nach Aufhebung der strikten Corona-Ausgangssperren, seit Tagen nicht mehr der berühmte Senf für „Würze“ – sondern bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen muslimischen Gruppen.

Der in den Vororten Dijons ausgebrochene Zwist wird mit äußerster Brutalität zwischen rivalisierenden, schwer bewaffneten Gruppen ausgetragen: Zum einen Nordafrikaner („Franzosen“, so wie die „Gruppen junger Männer“ hierzulande für die Mainstreammedian bekanntlich „Deutsche“ sind), zum anderen Tschetschenen.

Ursache soll die Attacke von mutmaßlichen Algeriern und Marokkanern auf einen 16-jährigen Tschetschenen gewesen sein; in der Ban-Lieue von Grésilles im Nordosten Dijons kam es daraufhin zu Randalen und Ausschreitungen, nächtelang wurden Autos abgefackelt und Straßensperren errichtet. Nachdem ein Pizzabäcker durch Schüsse schwer verletzt wurde, eskalierten die Konflikte. Mit Sturmgewehren, Wurfgeschossen, Schlagstöcken, großkalibrigen Handfeuerwaffen und sogar Kriegswaffen, wie die „Welt“ schreibt, gehen die Kontrahenten seither in Gruppen von 50 bis 100 Mann aufeinander los.

Erst Frankreich, dann Deutschland

Inzwischen versucht das Innenministerium mit zwei Kampfgruppen einer Spezialeinheit, die hoffnungslos überforderte Polizei zu unterstützen. Gestern verlagerten sich die Unruhen auf den im südwestlichen Vorort Chenôve, wo mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgingen. Die französische Oppositionspolitikerin Marine Le Pen kommentierte die Vorgänge objektiv-nüchtern: „Unser Land versinkt im Chaos“, schrieb sie auf Twitter.

Und tatsächlich geben die Ereignisse den langjährigen Warnungen ihrer Partei „Rassemblement National“ (Nationale Sammlungsbewegung, Ex-„Front National“) Recht, die vor einem Bürgerkrieg in Frankreichs Großstädten warnte. Tatsächlich beweisen die verängstigenden Bilder aus Dijon, dass sich die explosive gesellschaftliche Stimmung inzwischen nicht mehr nur in den Metropolen Marseilles und Paris entlädt, sondern auch in der Provinz. Viele Kommunalvertreter fürchten, dass die Gewalt bald auch auf andere Vorstädte übergreifen könnte.

All dies ist die Folge einer ungehinderten Ausbreitung von Parallelmilieus, der Duldung islamistischer und Clan-kontrollierter Hoheitsgebiete mit eigener „Rechtsordnung“, die vom Staat praktisch aufgegeben wurden – und einer zügellosen Migrationspolitik. Das alte Europa wird, dies ist eine demographische Gesetzmäßigkeit und mathematische Gewissheit, noch im 21. Jahrhundert daran zugrundegehen – ehe dann in einer arabisierten und afrikanisierten Mischbevölkerung dieselben Verhältnisse herrschen werden, die Nordafrika und den Nahen Osten heute prägen. Auch Deutschland wird von dieser Entwicklung nicht verschont bleiben – und tut ja fleißig alles, sie zu beschleunigen. Dijon ist ein Blick in die neue Normalität des Kontinents. (DM)

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