Alltags-Rassismus nimmt wieder Überhand!

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Symbolfoto:Von LightField Studios/shutterstock

Deutschland hat bekanntlich ein Problem mit dem Rassismus. Wie groß dieses ist, erfahren Sie aus diesen Meldungen:

Rassistischer Übergriff in München: Am Montag, 15.06.2020, gegen 16:30 Uhr, erhielten zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) im Rahmen der Streife von Zeugen den Hinweis auf eine Schlägerei in der Schillerstraße zwischen einem 36-jährigen Afghanen und einem 52-jährigen Griechen. Laut derzeitigem Ermittlungsstand ging der Schlägerei ein unmotivierter Angriff des 36-Jährigen auf den 52-Jährigen als Zufallsopfer voraus. Die Polizeibeamten begaben sich daraufhin zur Einsatzörtlichkeit, wo die beiden Beteiligten der Körperverletzung angetroffen werden konnten. Während der Identitätsfeststellungen und Abklärung des Sachverhalts, lief der 36-Jährige nervös auf und ab und verhielt sich aggressiv und unkooperativ. Er wurde daraufhin von einer 23-jährigen Polizeibeamtin mehrfach aufgefordert sich ruhig zu verhalten. Unvermittelt schlug der 36-Jährige den Arm der Polizeibeamtin weg, griff nach ihrer Dienstwaffe und versuchte diese aus dem Holster zu reißen. Dies konnte durch einen Griff an die Hand des 36-Jährigen durch die Polizeibeamtin nur unter starkem Kraftaufwand verhindert werden. Der Afghane versuchte weiterhin an die Waffe zu gelangen und mit Hilfe des zweiten Polizeibeamten konnte die Situation geklärt werden, indem der sich beharrlich wehrende 36-Jährige zu Boden gebracht wurde. Durch die eingesetzten Kräfte verbrachte man den 36-Jährigen letztendlich zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion. Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt die Überstellung in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Der 36-Jährige wurde wegen einer Körperverletzung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Rassistische Gewalt in Kassel: Opfer einer Gewaltattacke wurde am vergangenen Freitag (12.6.), gegen 21 Uhr, ein 27-Jähriger aus Kassel im Kulturbahnhof. Nach Zeugenaussagen soll ein 28-Jähriger aus Hofgeismar, ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem Opfer grundlos, von hinten an den Kopf getreten haben. Der Mann, ein Asylsuchender aus Syrien, wurde dabei leicht verletzt. Eine Streife der Bundespolizei war zur Tatzeit im Hauptbahnhof und stellte von den Beteiligten die Identität fest.

Rassistische Körperverletzung in Gießen: Die Polizei ermittelt seit Samstagfrüh (13. Juni) wegen Körperverletzung in der Ludwigstraße und sucht nach Zeugen. Gegen 01.20 Uhr schlug offenbar ein Unbekannter auf dem Vorplatz der Justus-Liebig-Universität eine 27-jährige Frau aus Gießen. Mehrere Polizeistreifen fahndeten erfolglos nach dem Tatverdächtigen. Beschreibung: Der Unbekannte hat schwarze Haare und einen dunklen Hautteint. Er trug ein weißes Oberteil, eine schwarze Hose und weiße Schuhe.

Rassistischer Angriff in Freiburg: Durch eine Gruppe unbekannter Personen angegriffen wurden ein 28-Jähriger und sein 29-jähriger Begleiter am Sonntag, 14.06.2020, vor einer Bar in der Bismarckallee (Hausnummer 9) in Freiburg. Wie die Geschädigten der Polizei mitteilten, kam es zunächst in der Bar zu einem körperlichen Angriff durch einen unbekannten Täter auf den Begleiter des 28-Jährigen. Der Angreifer soll daraufhin durch den Sicherheitsdienst der Bar verwiesen worden sein. Als die Geschädigten die Bar um circa 4.45 Uhr verließen, wurden Sie durch den Angreifer sowie circa neun weitere Personen angegriffen und dabei verletzt. Zeugenaussagen zufolge handelte es sich um männliche Personen mit vermutlich arabischer Herkunft.

Rassistische Spuck-Attacke in Wiesbaden: Eine 36-jährige Frau wurde am frühen Sonntagmorgen in der Bleichstraße von einem 20-25 Jahre alten Mann angegriffen und bespuckt. Die Geschädigte hielt sich gegen 05.00 Uhr gemeinsam mit einer weiteren Frau an der Bushaltestelle „Platz der Deutschen Einheit“ auf, als eine aus fünf bis sechs jungen Männern bestehende Gruppe auf die beiden zukam. Einer aus der Gruppe habe die 36-Jährige dann zunächst angepöbelt und anschließend mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Damit noch nicht genug, soll der Angreifer die Frau anschließend noch getreten und angespuckt haben. Der Täter soll ca. 20- 25 Jahre alt, etwa 1,75- 1,80 Meter groß gewesen sein und dunkelbraune, kurze Haare und ein südländisches Erscheinungsbild sowie einen blassen Teint gehabt haben. Bekleidet sei er mit einem weißen T-Shirt und einer blauen Jeans gewesen. Eine weitere Person aus der Gruppe soll zwischen 25 und 30 Jahre alt, schlank, etwa 1,80- 1,85 Meter groß gewesen sein und einen kurzen, dunklen Bart, dunkle, zum Pferdeschwanz gebundene Haare sowie ein südländisches Erscheinungsbild gehabt haben.

Rassistische Schlägerei in Bad Schalbach: Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei zum Busbahnhof nach Bad Schwalbach gerufen, da dort ein 16-jähriger Jugendlicher von einer Personengruppe angegriffen und geschlagen worden sein soll. Der Jugendliche gab den Beamten gegenüber an, dass er grundlos aus einer größeren Personengruppe attackiert worden sei, als er sich mit einem Bekannten am Busbahnhof aufgehalten habe. Bei den Tätern soll es sich nach Angaben des Geschädigten um junge Männer mit südländischem Aussehen gehandelt haben. Der 16-jährige Taunussteiner erlitt durch die Schläge leichte Verletzungen.

Rassistische Messerstecherei in Hofheim: Am Bahnhof Hofheim am Taunus wurde am Samstagmittag ein 36-jähriger Mann aus Hofheim von einem noch unbekannten Täter mit einem spitzen Gegenstand so schwer verletzt, dass der Hofheimer im Klinikum Höchst behandelt werden musste. Nach Ermittlungen der Bundespolizei hatten sich der Täter und das spätere Opfer auf dem Bahnsteig am Gleis 2 im Bahnhof Hofheim aufgehalten. Plötzlich hätte der Täter den Hofheimer verbal angegangen und sich darüber beschwert, dass er ihn dauernd anschauen würde. Um den Streit nicht weiter eskalieren zu lassen, entfernte sich der Hofheimer nach einem kurzen Wortgefecht in Richtung Bahnsteigende. Der Täter folgte ihm jedoch und stieß ihm ohne Vorwarnung einen spitzen noch unbekannten Gegenstand in den Bauch. Hierdurch erlitt der Mann eine etwa drei cm lange glücklicherweise nicht lebensgefährliche Stichverletzung, die im Krankenhaus versorgt werden musste. Trotz einer wenig später eingeleiteten Fahndung, an der sich Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizeistation Hofheim beteiligten, konnte der Täter bisher nicht gestellt werden. Den Täter konnte das Opfer als ein etwa 30 Jahre alten und 180cm großen Mann aus der Region Eritrea beschreiben.

Rassistischer Angriff in Gütersloh: Am 30.05.2020, gegen 04:20 Uhr, wurde eine 69-jährige Frau im Gütersloher Hauptbahnhof Opfer einer Straftat. Nach Aussage der Geschädigten befand sie sich zu besagter Zeit in der Bahnhofsunterführung zwischen den Gleisen 1 und 2 und wollte den Hauptbahnhof verlassen. Hierbei ist ihr eine männliche Person entgegengekommen, die sie nicht weiter beachtete. Plötzlich ist diese Person auf sie losgegangen, habe sie geschlagen bis sie zu Boden fiel und laut um Hilfe schrie. Der Täter ließ daraufhin von der Frau ab und flüchtete Richtung Bahnhofsausgang. Die 69-Jährige zog sich bei dem Überfall erhebliche Kopfverletzungen zu und wurde vom verständigten Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.Laut Täterbeschreibung soll es sich um einen 40 – 45-jährigen Mann südländischer Herkunft handeln, der zum Tatzeitpunkt eine dunkle (schwarze oder braune) Jacke sowie eine dunkle Mütze (Cap o. ä.) getragen haben soll.

Rassistischer Messerangriff in Bingen: Nach einem Streit vor einem Döner-Imbiss in der Saarlandstraße griff der Täter den 35-Jährigen mit einem Messer an. Er verletzte ihn durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper. Der 35 Jahre alte Mann wurde in die Mainzer Uniklinik gebracht.Der Täter flüchtete nach dem Angriff mit einem blauen Mountainbike. Die Polizei vermutet, dass der Täter im Binger Stadtgebiet wohnt. Er wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt, trug ein blaues T-Shirt, kurze Hosen und hatte einen Dreitagebart. Er ist etwa 180 bis 185 cm groß und schlank. Laut Polizei könnte es sich dem äußeren Erscheinungsbild nach um einen Südländer handeln. Die Polizei Bingen bittet um Zeugenhinweise.

Rassistische Bluttat in Hoyerswerda: Aus bislang unbekannter Ursache gerieten an einem Döner-Imbiss mehrere Personen in Streit. In der weiteren Folge ging ein 29-jähriger Tunesier mit dem abgebrochenen Hals einer Flasche auf einen 50-jährigen los und verletzte ihn am Unterarm. Die Schnittwunden wurden im nahe gelegenen Krankenhaus ambulant versorgt. Die eingesetzten Beamten nahmen den Tatverdächtigen in Gewahrsam. Der Vortest ergab bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von  1,82 Promille. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Rassistisches Gewaltdelikt Kassel: Der 53-Jährige und sein 21-jähriger Sohn waren mit zwei Bekannten gegen 1 Uhr im Bereich der Garnisonskirche unterwegs. Dort trafen sie auf vier Leute (alle etwa 25, vermutlich Südländer), die sie nach Zigaretten fragten. Dann gab’s Zoff: Ein Unbekannter verpasste dem Sohn Prügel mit einem Schlagring – ein Täter zückte eine Schreckschusswaffe, feuerte auf den Vater und verletzte ihn schwer am Kopf!

Rassistische Gewalt in Chemnitz: Brutale Attacke nahe des Chemnitzer Karl-Marx-Kopfes! Ein Mann (29) ist am Freitagabend von einer Gruppe angegriffen worden.Laut ersten Erkenntnissen der Polizei wurden der Mann von einer Vierergruppe gegen 23.45 Uhr erst zu Boden geschlagen und dann zusammengetreten. Die Polizei konnte bereits zwei Verdächtige – einen Iraner (19) und ein Afghanen (21) – ermitteln. Warum die Gruppe den 29-Jährigen attackiert hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Rassistischer Streit in Sayda: In einem Lokal in der Dresdner Straße kam es gestern zu einem Streit zwischen einem Mitarbeiter (28) und einem 34-jährigen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen schlug dann der 34-Jährige (türkische Staatsangehörigkeit), der auch ein Messer dabei gehabt haben soll, den 28-Jährigen. Letzterer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 34-Jährige fuhr nach der Auseinandersetzung mit einem Pkw davon.

Rassistische Attacke in Bad Homburg: Ein 18-jähriger Bad Homburger ist gestern Abend im Kurpark, im Bereich des Paul-Ehrlich-Weges, von einem Unbekannten unter anderem mit einem Schlagring erheblich im Gesicht verletzt worden. Der junge Mann saß mit zwei Begleitern auf einer Bank, als dort eine Gruppe mit 6 Personen vorbeilief. Aus unbekannten Gründen kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, wobei der Geschädigte zunächst von einer Person aus der Gruppe geohrfeigt wurde. Dieser Schläger zog daraufhin noch einen Schlagring aus der Tasche, zog diesen an und schlug damit weiter auf den 18-Jährigen ein. Dieser erlitt bei dem Angriff mehrere Platzwunden im Gesicht. Anschließend lief der Schläger mit seinen Begleitern in Richtung Schwedenpfad davon. Er wurde als ca. 17 bis 20 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, mit normaler Figur, einem schwarzen Bart und schwarzen, lockigen Haaren beschrieben. Er sei vermutlich Afghane und war mit einem weißen Pullover und einer olivfarbenen Cargohose bekleidet gewesen.

Rassistische Körperverletzung in Gießen: Auf dem Gehweg in der Südanlage kam es Mittwochnachmittag (10. Juni) gegen 17.00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Unbekannten und einer 28-jährigen Frau aus Gießen. In dessen Verlauf geriet die Gießenerin auf die Fahrbahn. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Berliner Platz. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung. Beschreibung des Tatverdächtigen: Er ist etwa 1,70 Meter groß und zirka 20 Jahre alt. Er hat kurze schwarze Haare und einen dunkleren Hautteint.

Rassistischer Übergriff in Minden: Eine Gruppe von vier Jugendlichen und Heranwachsenden ist in den späten Abendstunden des Samstags im Botanischen Garten von sechs jungen Männern angegriffen und zum Teil verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten sich die späteren Opfer (17, 19, 20) sowie die Zeugin (17) auf einer Parkbank im Botanischen Garten in der Nähe Robert-Koch-Straße aufgehalten. Dort wurden sie kurz vor 23 Uhr von den sechs Unbekannten erstmals angesprochen. Nachdem sich die Männer entfernt hatten, kehrten sie nach rund einer Viertelstunde zurück. Hier fingen sie sofort an zu provozieren. Der Hauptaggressor, welcher eine Brille trug, schubste den Mindener (17) zunächst, und schlug ihm anschließend mit der Faust ins Gesicht. Der 19-Jährige wollte schlichten. Darauf trafen ihn ebenfalls mehrere Faustschläge im Gesicht. Anschließend warf der Schläger noch Fahrräder auf sein verletztes Opfer. Daraufhin flüchteten die Täter in Richtung Königstraße. Während der 17-Jährige Schwellungen im Gesicht davon trug, musste der 19-Jährige im JWK stationär behandelt werden. Zudem vermisste der 20-Jährige später einen Rucksack samt Inhalt.

Beschrieben wurden fünf der Angreifer auf eine Größe von 170 bis 180 Zentimetern mit normaler Statur und einer als auffallend dick und klein. Sie hatten dunkle Haare und waren bekleidet mit dunklen Jogginghosen zu dunkler Oberbekleidung. Die Unbekannten unterhielten sich laut Zeugenaussagen in einer Sprache, die sie mutmaßlich als türkisch beschrieben.

Stuttgart: Ein 43-jähriger Mann hat am gestrigen Mittwoch (09.06.2020) gegen 16:00 Uhr eine Reisende im Bahnhof Bad Cannstatt beleidigt und ein Kind an den Armen hochgezogen. Der 43-Jährige fiel zunächst auf dem Bahnsteig auf, als er wohl ohne erkennbaren Grund eine 24-jährige Reisende beleidigte. Kurz darauf soll er zudem ein ihm offenbar fremdes Kind in der Bahnhofshalle an den Armen gepackt und hochgehalten haben. Als der mutmaßliche Täter den 9-jährigen Jungen wieder absetzte, klagte dieser über Schmerzen. Eine ärztliche Versorgung war jedoch nicht notwendig. Von Zeugen alarmierte Streifen der Landes- und Bundespolizei konnten den mit über zwei Promille alkoholisierten Mann mithilfe einer Personenbeschreibung noch am Bahnhof feststellen. Der somalische Staatsangehörige muss nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

 

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