Nach linksradikaler Hetze gegen Polizei: „taz“ ist so gut wie tot

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Solche Menschen wollen die deutsche Polizei auf der Deponie entsorgen: Hengameh Yaghoobifarah (Foto: Screenshot/Youtube)

Berlin – Dass Zeitungen bisweilen provokante und polemische Beiträge veröffentlichen, ist das Normalste der Welt. Bloß sollte man dann Autoren ans Werk lassen, die den Unterschied zwischen Florett und Brechstange kennen und zumindest rudimentäre journalistische Kompetenz besitzen. Bei der „taz“ ging dies gründlich schief: Seit dort gestern die hauseigene Hetz-Krawallschachtel vom Dienst, Hengameh Yaghoobifarah, die deutsche Polizei in den Dreck zog, herrscht heller Aufruhr.

In einem seit den Zeiten Julius Streichers so nicht mehr in Deutschland gedruckten Hasspamphlet träumt Yaghoobifarah, die einst (natürlich ebenfalls in der „taz“) die deutsche Kultur als „Dreckskultur“ bezeichnet hatte, von einer Abschaffung der deutschen Polizei nach dem Vorbild von Minneapolis (wobei die präpotente Verfasserin den Fehler etlicher deutscher Medien übernahm, die fälschlich von einer „Auflösung“ der dortigen Polizei statt einer Restrukturierung geschrieben hatten). Für Yaghoobifarah sind die deutschen Cops das Feindbild schlechthin, und allesamt – so besagt es schon der Titel ihres Ergusses – „berufsunfähig“.

Der linksradikale Traum von Antiautoritarismus und Anarchie inklusive „Abschaffung des Kapitalismus“, den Yaghoobifarah träumt, ist nur durch Ausmerzung des staatlichen Gewaltmonopols und seiner Träger denkbar. Doch wohin dann mit den Opfern dieser Säuberung? So verkommen sind für Yaghoobifarah deutsche Polizisten, dass sie selbst nach ihrem kollektiven Berufsverbot nicht mehr auf die Gemeinschaft losgelassen werden dürfen: „Ob Behörden, Lehrer_innen, Justiz, Politik, Ärzt_innen oder Sicherheitskräfte: Machtpositionen gegenüber anderen Menschen kommen nicht infrage. Streng genommen möchte man sie nicht einmal in die Nähe von Tieren lassen. Auch der Dienstleistungsbereich sieht schwierig aus. Post ausliefern lassen? Niemals. Zwischen Büchersendung und Schuhbestellung passt immer eine Briefbombe. Keine Baumärkte, Tankstellen oder Kfz-Werkstätten. Eigentlich nichts, woraus man Bomben oder Brandsätze bauen kann. Technik generell eher nein. Keine Gastronomie wegen Vergiftungsgefahr.“

Minderbemittelte „Satire“ auf Stürmer-Niveau

Wenn das lustig oder gar Satire sein soll, ist der Versuch kläglich gescheitert. Kein Wunder bei einer Kolumnistin, bei der man sich als unbefangener Leser die Frage stellt, aufgrund welches der zu inkludierenden Handicaps oder Minderheitenstatus sie (bzw. „es“, Yaghoobifarah bevorzugt für sich das Neutrum) von der „taz“ engagiert wurde: Migrationshintergrund? Sexuelle „Diversität“ (man möchte im Kontext dieser Person den Gedanken gar nicht vertiefen)? Übergewicht? Womöglich geistige Retardierung? Oder ging es nur darum, ein Testimonial mit „Credibility“ für die degenerierte Antifa-Klientel zu finden?

Im „Stromberg“-Film fällt das Zitat: „Eine Frau ist ja nicht automatisch clever, bloß weil sie scheiße aussieht“. Bezogen auf Yaghoobifarah könnte man ihn abwandeln und festhalten: „Ein diverses Subjekt migrantischer Herkunft ist ja nicht automatisch Journalist, bloß weil es mit Dreck wirft.“ Eine gesamte Berufsgruppe unter Verwendung einer hundertprozentig NS-kompatiblen Sprache zu diffamieren – das ist jedenfalls selbst für die „taz“ Neuland. Und der Schuss geht, wie es aussieht, diesmal für das Blatt gewaltig nach hinten los.

Widerspruch aus der eigenen Anhängerschaft ist man in der sektenartigen linksextremen Szene, die vorrangig von der mit Auflagenschwund kämpfenden Sponti-Postille hofiert wird, generell nicht gewohnt; da dürfte es eine verstörende Erfahrung sein, wenn nun auch manche treue Leser den Rand voll haben und ihr Abo kündigen. Einer schrieb: „Auch wenn es vermutlich ‚lustig’ gedacht war, sollte eine Zeitung wie die TAZ niemals darüber schreiben, 300.000 Menschen pauschal wegen eines Attributes (hier Beruf) auf der Müllhalde zu entsorgen. When the rest goes high, TAZ goes low! Habe gerade mein Abo gekündigt!“.

Die Passage, auf die sich der künftige Ex-Abonnent bezieht, befasst sich mit der Überlegung, was mit Deutschlands Polizisten nach ihrer erfolgreichen Entfernung aus dem Staatsdienst in der Vorstellungswelt einer Hengamehs Yaghoobifarah geschehen soll. „Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.“ Das wurde tatsächlich so gedruckt – illustriert mit einem Foto zweier Polizisten vor Müllcontainern.

Strafanzeige und Beschwerde beim Presserat

Als Konsequenz auf diesen nur mehr pervers zu nennenden Missbrauch des Begriffs „Pressefreiheit“ hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) unverzüglich Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Ihr Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärte: „Andere Menschen zu entpersönlichen, ihnen Würde und Menschsein abzusprechen und sie wie Unrat auf einer Müllhalde entsorgen zu wollen – wie hasserfüllt, degeneriert und voller Gewaltbereitschaft muss man eigentlich sein, um solche widerlichen Gedanken aufzuschreiben?“

Tatsächlich ist, was diese fleischgewordene Prüfung für die selbst wohlmeinendste deutsche Integrations- und Toleranzbereitschaft hier verfasst hat, von A bis Z ein Schlag ins Gesicht aller Polizeibeschäftigten. Die Frauen und Männer, die jeden Tag für Sicherheit und Freiheit dieses Landes im Einsatz sind und sich von den linksextremen Fanboys Yaghoobifarahs beschimpfen und provozieren lassen dürfen, die für unsere Grundwerte einstehen und den Kopf hinhalten, fühlen sich zu Recht auf das Übelste beschimpft. „Solche Art des Denkens und Verbreitens von Verachtung über Polizeiangehörige werden wir als Berufsvertretung nicht hinnehmen und mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen“, so Wendt. Auch der Deutsche Presserat wurde eingeschaltet. (DM)

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