Vater und Sohn bei Auseinandersetzung von „Südländern“ schwer verletzt. War’s wieder ein rassistischer Anschlag?

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Gewalt (Symbolfoto: Von igorstevanovic/Shutterstock)

Hessen/Kassel – „Erhebliche Verletzungen“ erlitten ein 53 Jahre alter Familienvater sowie sein 21 Jahre alter Sohn bei einer „körperlichen Auseinandersetzung“ am Sonntag in der Innenstadt. Sachstand: 4 „Südländer“ attackierten – nachdem sie nach Zigaretten fragten – die beiden Männer mit Schlagringen und Schreckschußwaffen. Der Vater erlitt schwere Kopfverletzungen, der Sohn benannte „erhebliche Verletzungen“. 

Die beiden späteren Opfer – der 53-jährige Vater und sein 21-jähriger Sohn – hielten sich laut Polizeibericht gegen 1 Uhr in der Sonntagnacht mit zwei weiteren Personen in der Kasseler Innenstadt auf, als sie aus einer vierköpfigen Gruppe heraus – alle Typen waren ca 35 Jahre alt und „vermutlich Südländer“ –  nach Zigaretten gefragt wurden.

Im Polizeibericht heißt es weiter:

„Aus dieser Situation heraus entwickelte sich ein Streit, der letztendlich in einer körperlichen Auseinandersetzung endete, wobei der 21-Jährige vermutlich durch den täterseitigen Einsatz eines Schlagringes erhebliche Verletzungen davon trug.

Schlimmer noch traf des den 53-jährigen Vater. Nach derzeitigem Ermittlungsstand feuerte einer der Täter eine Schreckschußwaffe gezielt auf und in unmittelbarer Nähe des bereits am Boden liegenden Familienvaters ab, wodurch dieser schwere Kopfverletzungen erlitt.

Anschließend flüchtete die Personengruppe in Richtung des Kasseler Königsplatzes.

Sowohl Vater als auch Sohn wurden in Kasseler Krankenhäuser eingeliefert. Der Zustand des Vaters, der zunächst als lebensbedrohlich eingestuft wurde, hat sich mittlerweile glücklicherweise stabilisiert.“

Die Polizei sucht Hinweise auf die Täter. Wir sind gespannt, ob dieser Vorfall unter „rassistische Übergriffe“ einsortiert wird. (SB)

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