„14 Menschen erschossen“: Widerliche Spiegel-Hetze gegen deutsche Polizei

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Symbolfoto: Von boyphare/Shutterstock

Erneuter unerträglicher Kampagnenjournalismus bei Deutschlands einstigem Nachrichtenmagazin „Spiegel“, ganz im Sinne der „Black Lives Matter“-Demonstrationen: In einem Artikel über die von den Polizeistatistiken des Bundes und der Länder mitgeteilte Zahl der 2019 durch Polizeieinsätze im vergangenen Jahr zu Tode gekommenen Personen wird gezielt der Eindruck erweckt, als handele es sich dabei um Opfer willkürlicher Polizeigewalt oder gar um vorsätzliche Tötungen.

Um sich bei „BLM“-Aktivisten anzubiedern und den in Wahrheit jeder realen Grundlage entsprechenden Narrativ zu stützen, es gäbe auch in Deutschland so etwas wie systemische Polizeigewalt, macht der „Spiegel“ den entsprechenden Beitrag mit der Schlagzeile auf: „Polizei in Deutschland erschoss vergangenes Jahr 14 Menschen“. Alleine der sauber betonte scheinbare Antagonismus „Polizei“ – „Menschen“ stößt hier schon sauer auf: als seien Polizisten keine Menschen.

Perfide auch die sich anschließende direkte Parallelziehung zwischen der – angeblichen, einer differenzierten Betrachtung kaum standhaltenden – Brutalität der „rassistischen“ Polizeibehörden in den USA und in Deutschland: „In den USA und Europa demonstrieren Menschen seit Wochen gegen Polizeigewalt. Nun verrät ein Medienbericht, wie häufig hierzulande tödliche Schüsse von Beamten fallen.“ Eine perverse Assoziationskette: Unverhältnismäßige, unrechtmäßige oder gar vorsätzlich-kriminelle Polizeigewalt, gegen die sich die Demonstrationen richten, wird gleichgesetzt mit notwendiger und zur Selbstverteidigung unverzichtbarer Gewaltausübung, die selbstverständlich bei jeder Polizei der Erde gelegentlich vorkommt.

Bei keinem einzigen der 14 Todesfälle durch Polizeieinsätze im vergangenen Jahr,  die der „Spiegel“ hier bemüht, handelte es sich um Opfer eines ungerechtfertigten Schusswaffenmissbrauchs, exzessiver Gewalt, Hass oder gar Rassismus durch die beteiligten Polizisten – sondern ausnahmslos um Fälle akuter Gefahrenabwehr oder Selbstverteidigung. Wer die angesichts zunehmender Verrohungs- und Gewalttendenzen in der Gesellschaft psychisch und physisch mehr als belastende Alltagssituation von Polizisten im Dienst kennt, die regelmäßig in bedrohliche Situationen kommen und dabei selbst von oft unbändiger Gewalt bedroht werden – etwa von Linksextremen oder auch Clankriminellen -, dem muss es wie ein Wunder erscheinen, dass in einem Land mit 83 Millionen Einwohnern „nur“ 14 Personen bei Einsätzen zu Tode kamen.

Journalistische Stichwortgeber für BLM-Demonstranten 

Zum Vergleich: In den USA kamen durch Polizeieinsätze 1.099 Personen zu Tode – ein selbst unter Berücksichtigung der rund viermal so großen Bevölkerung relativ aberwitzig höhere Zahl, die natürlich auch Folge des freien Schusswaffenbesitzes ist. Dennoch: Deutsche Polizisten schießen im Zweifel eher zehnmal zu selten als einmal zu viel. Für die redaktionellen „Spiegel“-Scharfrichter jedoch lautet as Resümee: „Nicht nur in den USA sterben Menschen bei Polizeieinsätzen. Auch in Deutschland sind dabei im vergangenen Jahr 14 Menschen erschossen worden.“  Insinuiert wird dabei auch gleich, dass es sich um unschuldige Opfer handelt, die durch ein vorangeganges Verhalten den Schusswaffengebrauch nicht etwa selbst erzwungen hätten.

Dass Polizisten überhaupt zur Waffe greifen, ist für den „Spiegel“ anscheinend schon ein Ärgernis: „Insgesamt schossen Polizeibeamte laut dem Bericht im vergangenen Jahr 67 Mal auf Menschen. Hinzu kamen 63 Warnschüsse.“ Welch ein Skandal. Sollten Journalisten, die so etwas schreiben, jemals Opfer von Gewaltverbrechen werden und die Polizei zur Hilfe rufen: Man kann nur wünschen, dass die beteiligten Beamten selbst bei Gefahr im Verzug ihre Waffen im Holster lassen und es mit einer deeskalierenden Täteransprache bewenden lassen.

Zum Abschluss des unglaublichen Artikels, der eine ganze Berufsgruppe und die wichtigste innenpolitisch-zivile Sicherheitsbehörde in den Dreck zieht (und Zar nicht minder schlimm als dies die aktuellen Demonstranten tun, die um jeden Preis versuchen, deutschen Polizisten den George-Floyd-„Mord“ indirekt anzukreiden!), darf der tendenziöse Hinweis auf angeblichen Rassenhass nicht fehlen: „Allerdings gibt es auch in Deutschland Diskussionen über rassistische Tendenzen in der Polizei“. Diskussionen ja, aber keine Beweise. Fürs „Spiegel“-Framing ist dies unerheblich. (DM)

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