Höchst brisant: Der Sozialismus reckt sein häßliches Haupt empor – schon wieder

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Die Wiedergeburt des Sozialismus im wohlstandsverwahrlosten Westen und die neue linke Kulturrevolution: Propagiert wird, was dem NWO-Agendasetting Vorschub leistet.

Befeuert von den NGOs der Globalisierungsanhänger strebt der Sozialismus wieder einmal die Weltherrschaft an. Dabei hat er sich bisher überhaupt nur dort halten können, wo er stark national ausgeprägt ist. Kuba zum Beispiel ist eine sozialistische Republik.

Der Sozialismus hat sich außerdem dort nachhaltig etablieren können, wo er sich eine extreme Form der staatlichen Kontrolle geschaffen hat – in China: „Zentral für das politische System Chinas ist der Führungsanspruch der Kommunistischen Partei Chinas, der auch in der Verfassung verankert ist. Andere politische Organisationen, Medien, Zivilgesellschaft und religiöse Aktivitäten haben sich den Zielen der Partei unterzuordnen und werden streng reguliert“, erklärt das Auswärtige Amt.

Schauen wir noch einmal gen Osten: „Nordkorea bekennt sich formal zu den Prinzipien des Sozialismus, allerdings in einer rein koreanischen Variante, die auf dem Begriff ‚Juche‘ (Selbständigkeit) beruht und im Alltag stark nationalistische Züge trägt.“ In Nordkorea liegt ein besonders starker Fokus auf dem Führerprinzip, welches erblich seit Staatsgründung 1948 von den Mitgliedern der Kim-Dynastie ausgefüllt wird.

Und auch in Venezuela weist der Sozialismus eindrucksvoll den Weg in die Armut.

Natürlich gibt es Unterschiede in der Ausprägung; es bestehen allerdings auch augenfällige Gemeinsamkeiten: So geht der Sozialismus aber immer mit einer extremen Form der staatlichen Kontrolle einher, wie Zeitzeugen aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik bestätigen können.

Unabhängig von der Tatsache, dass die sorgen- und anstrengungsfreie Umverteilung früher oder später immer weltmeisterlich scheitert, da der größte Feind des Sozialismus nun einmal die beinharte Realität ist, wird gerade in Amerika aber auch in Deutschland umdefiniert und geframed, was das Zeug hält: Sozialismus sei demokratisch. Das ist natürlich Quatsch, weil auch ein mit dem Etikett „demokratisch“ ausgepreister Sozialismus eben immer noch Sozialismus ist. Die Non-Profit-Organisation „Prager U“ stellte dies sehr eindrucksvoll dar.

Die beinharte Realität als Feind

Sehr schön lässt sich dies an der Entwicklung der ehemaligen sozialistischen Einheitspartei zur PDS zur Linken nachvollziehen. Dort kennt man sich noch aus DDR-Zeiten bestens aus mit der Demokratieperversion eines Unrechtsstaats.

Ich könnte jetzt vom Marx-Denkmal, welches in Trier aufgestellt ist, schreiben; für Klardenker weist es nicht zufällig eine Verbindung nach China auf, der einzig erfolgreichen sozialistischen Diktatur der Welt: „Die Karl-Marx-Statue von Wu Weishan kurz nach der Enthüllung auf dem Simeonstiftplatz… Ein großes Geschenk für den großen Sohn der Stadt: Die Karl-Marx-Statue, die China der Stadt Trier als Geburtsstadt des Philosophen zum Jubiläumsjahr 2018 schenkt. Der bekannte chinesische Bildhauer Wu Weishan hat die Bronzeskulptur in einem zweijährigen Schaffensprozess angefertigt„, schreibt die Stadt Trier auf ihrer Homepage.

Die Volksrepublik China, dieser Staat Mao Tse-tungs, übt seit langem eine Faszination auf die deutsche Linke aus. Etwa 1968 trat die Mao-Bibel ihren sozialistischen Siegeszug um die Welt an. Das weiß auch Ulli Kulke, der in seinem „Welt“-Artikel von 2015 schreibt: „Neben der anderen Bibel hat sie es damit auf den zweiten Platz der Weltliteratur gebracht. Eine Reihe heute prominente Politiker aus der SPD, von den Grünen und den Linken waren damals bei den K-Gruppen, haben mit Maos Sprüchen argumentiert und kokettiert. Minister wie Ulla Schmidt oder Jürgen Trittin und, mit Winfried Kretschmann, inzwischen auch ein Ministerpräsident. Viele verdrängen ihre Vergangenheit.“

Es wäre einmal hochinteressant zu wissen, wie viele Mao-Bibel-Beter der sogenannte Marsch durch die Institutionen in Positionen der Macht gespült hat. Und zwar weltweit. Mit diesem Indikator könnte man gut abbilden, welche Früchte die globale sozialistische Kulturrevolution weltweit getragen hat. Man könnte ebenfalls als Indikator hernehmen, welche sozialistischen Anstrengungen heutzutage von NGOs bemüht werden, um Ideen des Sozialismus umzusetzen – wie zum Beispiel die Zerstörung der Familie.

Kulturrevolution 2.0

Aber schauen wir heute auf die maoistische Kulturrevolution – und ja, anscheinend braucht es tatsächlich immer so etwas wie eine Revolution, um dem Sozialismus in diktatorische Ämter und Würden zu verhelfen.

In der chinesischen Geschichte wird die Periode zwischen 1966 und 1976 als Kulturrevolution bezeichnet, wobei der Höhepunkt zwischen 1966 bis 1969 liegt. Mao, der mächtigste Mann im kommunistischen China, sucht ab Anfang der 1960er Jahren nach Wegen, seine innerparteilichen Konkurrenten ausschalten und zum Alleinherrscher aufsteigen zu können. Die von ihm erdachte Kulturrevolution gibt ihm diese Mittel in die Hände. Unter der Propagandalosung, die „inneren Feinde“ auszuschalten, mobilisiert er vor allem Studenten, Schüler und andere junge Menschen, die bürgerliche und kapitalistische Überbleibsel ausmerzen sollen. Millionen Menschen werden öffentlich gedemütigt, gefoltert, ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Maos führender Ideologe der Kulturrevolution, Lin Biao, fordert: „Alles Alte – ausbeuterisches Gedankengut, alte Kultur, Gebräuche und Gewohnheiten – soll vernichtet werden“. In den darauf folgenden Monaten verbreiten die Roten Garden im ganzen Land Terror und Schrecken. Sie zerstören Kunstschätze und historische Gebäude, zertrümmern Bilder und Statuen. Sie treten an, im Namen Mao Zedongs, angeblichen Revisionisten sowie bourgeoisen und kapitalistischen Kräften den Garaus zu machen.

Halten wir also fest: der große sozialistische Führer Mao bedient sich für seine Kampagne vor allem der gehirngewaschenen Jugend. Er stachelt Millionen junger Leute an, den Klassenkampf gegen den inneren Feind zu führen. Sie schließen sich als „Rote Garden“ zusammen. Sie erhalten freie Bahn, die vom Vorsitzenden gewünschte Massenbewegung gegen den „Revisionismus“ zu lancieren. Zwischen dem 18. August und dem 26. November 1966 strömten sie zu Massentreffen in Peking. Kostenlos in die Hauptstadt transportiert und dort untergebracht, schwenkten die über zehn Millionen jungen Leute das rote Büchlein mit Maos Sprüchen, das Lin Biao für den Gebrauch in der Armee zusammengestellt hatte.

Nanu, wieso kommt mir diese Geschichte mit der an staatlichen Institutionen ideologisch verblendeten und teils fanatisierten, kostenlos transportierten Jugend so bekannt vor, wenn ich aktuelle Bilder aus Deutschland und jüngst auch Amerika sehe? Parallelen zu quasi staatlich gewünschten und z.T. Steuergeld geförderten Machtdemonstrationen „#wirsindmehr“ sind unverkennbar. Selbst unser Bundespräsident, der früher für die vom Verfassungsschutz beobachtete juristische Fachzeitschrift „Demokratie und Recht“ schrieb, spendete wortgewandt Beifall.

Rote Garden damals, Schwarzer Block heute

FFF, Extinction Rebellion, BLM, als große Klammer immer wieder die sogenannte Zivilgesellschaft, NGOs, Gewerkschaften und andere sozialistische und kommunistische Parteivorfeldorganisationen – und natürlich, besonders prominent, immer wieder die sich selbst außerhalb unseres Rechtssystems stellende „Antifa“: Politisch unterstützt werden all diese transformatorischen Bemühungen mal mehr und mal weniger vom gesamten Parteienspektrum des Bundestags außer der AfD.

Auch dieser Satz ist für China wie für Merkeldeutschland gültig: Der Terror, real wie gesinnungsdiktatorisch, der Roten Garden/des schwarzen Blocks zerstört jeden gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kinder denunzieren ihre Eltern, Freunde schwärzen einander an, Eheleute liefern sich gegenseitig aus.

Chinas Geschichte lehrt: Die Motive der Gymnasiasten und Studenten waren uneinheitlich. Sie reichten von Bewunderung für Mao und seine revolutionären Ideale über akademische oder soziale Eigeninteressen bis hin zur schieren Lust an der Rebellion gegen Unliebsames. Was sich in den folgenden Monaten und Jahren daraus entwickelte, war ein wildes Treiben, das sich durch Gewalt, Plünderungen, Menschenverachtung und Kulturzerstörung geprägt war. Die Opferzahl der erfolgreichen chinesischen Transformationsbemühungen zum totalitären sozialistischen Regime wird, je nach Quelle, auf 60 bis 100 Millionen Todesopfer geschätzt.

Ja, tatsächlich. Das wird an deutschen Schulen nicht gelehrt. Ich weiß. Warum es nicht gelehrt wird, läßt natürlich wieder Freiraum für Spekulationen. Alan Posener forderte im Februar 2014 in der „Welt“ deutlich: „Sagt endlich, dass Mao der größte Massenmörder war.“

Wieder sind die rein auf Zerstörung ausgerichteten parallelen Ansätze der jungen und gewaltbereiten Fanatiker beängstigend.

In China bezog der fanatische Furor seine Nahrung unter anderem aus der Frustration vieler junger Chinesen Mitte der sechziger Jahre. Die Jugendarbeitslosigkeit war groß, die Entfaltungsmöglichkeiten für junge Leute klein. Das Leben im Wohn- und Arbeitskollektiv war eintönig und fremdbestimmt. Ablenkung oder Unterhaltung gab es kaum, dafür jede Menge Reglementierung, Überwachung sowie Studium von Maos Schriften.

Bezogen auf unsere westlichen Demokratien lautet die Diagnose ganz ähnlich: Die Jugendlichen sind aufgehetzt gegen alles und jeden. Ihre – aus der in Schule, Medien und Zivilgesellschaft generierten Zukunftsangst tief empfundene – Ohnmacht entlädt sich allerorten in Hass und Zerstörung. Orchestriert werden die Demoeinsätze der instrumentalisierten und vielfach verbildeten Jugend von den globalen Spielern, die den Sinn ihres Lebens und ihr gesamtes Vermögen auf die neue Weltordnung ausgerichtet haben. Die Gewaltausbrüche werden initiiert und weltweit zelebriert von der ebenfalls global vernetzten Antifa.

Das Chaos war damals in China vorprogrammiert. Vielerorts herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände. Mao entglitt die Kontrolle über seine eigene Massenbewegung immer mehr. Im Juli 1968 ordnete er deshalb die Auflösung der Roten Garden an.

Kniefall der Politik vor der Antifa

In Amerika reagiert Trump völlig folgerichtig gegen den sich durch die Antifa etablierenden gesellschaftlichen Umsturz, die anstehende sozialistische Kulturrevolution der Neuzeit und will die Antifa zu einer terroristischen Organisation erklären. Und wer wettert hierzulande dagegen? Unsere Zwangsgebühren finanzierten Staatspropagandamedien. Zum Beispiel die „Tagesschau„. Dort heißt es, Trump würde „gefährliche voreilige Schlüsse“ ziehen. Ja, Präsident Trump möchte keine gewaltsamen Ausschreitungen, Plünderungen, Morde auf den Straßen Amerikas dulden. Er stellt die Sicherheitsinteressen der amerikanischen Bürger über die transformatorischen Interessen der Antifa und deren Hintermänner. Aus der Perspektive der antifaschistisch geprägten, Schuldkult-gekeulten, vermeintlich moralisch erhabenen deutschen Gesellschaft: Unverzeihlich.

Bei uns, in Merkelland, sieht das ganz anders aus. Hier erklären führende Politiker wie zum Beispiel die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken und diverse Bundestagsabgeordnete, selbst Teil der Antifa zu sein. SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßt auf einer Demonstration in Kandel freundlich die Aktivisten der Antifa, die Speyrer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler hat im Stadtrat große Schwierigkeiten, zwischen ihrem Amt als Oberbürgermeisterin und ihrer Lieblingsrolle – nämlich Antifa-Aktivistin zu sein – zu unterscheiden.

Will man ausnahmsweise einmal aus der Vergangenheit lernen und denkt die Parallelen zwischen dem China von damals und dem Deutschland von heute zu Ende, erklären unsere Politiker damit nichts anderes, als Teil der fanatischen Umstürzler einer anstehenden weltweiten sozialistischen Kulturrevolution zu sein: Straßen werden umbenannt, Denkmäler gestürzt, Geschichte wird ganz neu geschrieben.

Bei uns wird anläßlich der jüngsten Demonstrationen während Corona überdeutlich, dass es staatlich unerwünschte Demos gibt, bei denen die Polizei angehalten ist, hart durchzugreifen. Dem entgegen stehen die erwünscht wie tolerierten Demos zu „Black Lives Matter“, wo sich oft das Hundertfache der angemeldeten Demonstranten ohne Einhaltung der Coronavorschriften versammelte. Klemens Kilic brachte diesen Umstand in einem YouTube-Video besonders prägnant auf den Punkt.

Tal der Tränen einer internationalsozialistischen Weltrevolution

Fazit: Propagiert und toleriert wird anscheinend wirklich alles, was dem NWO-Agendasetting Vorschub leistet. Erwünscht und geliebt sind die willigen Vollstrecker der international-sozialistischen Agenda, die Antifa: nämlich als der erhoffte Brandbeschleuniger der weltweiten Transformation. Das großkapitalistisch, medial, politisch und gewalttätig inszenierte Tal der Tränen der internationalsozialistischen Weltrevolution soll wohl auf dem Weg zur NWO durchschritten werden – koste es, was es wolle.

Zerstört wurde auf dem Weg der großen Transformation bereits so einiges. Der zynischste Treppenwitz ist allerdings, dass die jungen Revolutionäre, die der schönen, gerechten, sozialistischen Wohlfahrtswelt huldigen und ihnen die Grundfesten unserer Gesellschaft im Kampf gegen den Kapitalismus opfern, in ihrer Verblendung selbst nicht merken, dass sie instrumentalisiert und für dumm verkauft werden. Denn für alle offensichtlich und klar erkennbar hat sich der „funktionierende“ chinesische Sozialismus mit einem knallharten, weltumspannenden Haifischkapitalismus verheiratet, der für die weltbeherrschende Finanzelite das beste aus allen Systemen vereint: NWO, freier Handel, offene Grenzen, Zensur, gläserne Bürger, maximal beherrschbare Konsumenten, die durch das erzwungene kollektivierende politische System gut planbar dem Haifischkapitalismus als willige, hochindividualisierte Sklaven zur Verfügung stehen.

Und was geschieht in China nochmal mit Abweichlern? Eben. Wollen wir da wirklich hin? Aha.

Wir dürfen also nicht müde werden, die Zusammenhänge der scheinbar völlig arbiträren letzten Zuckungen unserer großen europäischen Kultur und unserer sozialen Marktwirtschaft in den Kontext des Großen und Ganzen zu setzen und die ideologisch verblendeten Menschen aufzuklären. Sonst enden wir vermutlich in einer sozialistisch totalitär geprägten Dystopie irgendwo zwischen George Orwells „1984“ und Aldous Huxleys „Brave New World“.

Wie heißt es bei Orwell: „Alle geschichtlichen Aufzeichnungen sind zerstört oder gefälscht worden, jedes Bild ist neu gemalt, jede Statur und jedes Gebäude sind umbenannt, jedes Datum verändert worden. Und dieser Prozess setzt sich Tag für Tag, Minute für Minute fort. Nichts existiert mehr, außer eine endlose Gegenwart, in der die Partei immer recht hat.“

Und bei Huxley: „Die Menschen werden ihre Knechtschaft lieben.“

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970 ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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