Neues zum Thema „Totalversagen“: Weniger als jede dritte vom Bund beschaffte Schutzmaske verteilt

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Foto: Von goffkein.pro/Shutterstock

BerlinJens Spahn reiht sich in die Regie der Totalversager ein, die dieses Land unter der Leitung von Angela Merkel in den Abgrund führen:

Die Bundesregierung steht bei ihrer zentralen Beschaffung von Schutzmasken für die Bewältigung der Corona-Pandemie vor logistischen Problemen. Bislang haben lediglich 600 Millionen der unter der Regie des Bundesgesundheitsministeriums weltweit eingekauften gut zwei Milliarden Schutzmasken Deutschland erreicht, teilte das Ministerium der „Welt“ (Samstagausgabe) auf Anfrage mit. Das Ministerium erklärte, auch von diesen 600 Millionen bislang nach Deutschland transportierten Masken sei wiederum ein Teil noch nicht an die Empfänger – die Bundesländer sowie Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Vereinigungen – ausgeliefert worden.

„Ein größerer Teil“ befinde sich noch in der Qualitätsprüfung in Depots des Bundes. Rund 1,5 Milliarden Masken müssten noch bis zum Herbst, überwiegend aus China, angeliefert werden. Obwohl bereits in einer Risikoanalyse von 2012 auf die Bedeutung von Schutzmaterial hingewiesen worden war, hielten die Bundesministerien zum Stichtag 31. Dezember 2019 lediglich rund 150.000 Masken mit dem FFP-Qualitätsstandard und 1,9 Millionen einfache OP-Masken bereit.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über die die „Welt“ berichtet. Zwar nutzte die Bundesregierung diese Vorräte, um den Anfangsbedarf in der Krise zu decken. Doch angesichts des von der Regierung mittlerweile geschätzten jährlichen Bedarfs – fünf Milliarden Masken allein im Gesundheitssektor – reichen die Vorräte im Pandemie-Fall in keiner Weise.

„Die Antworten offenbaren ein Desaster bei der Versorgung mit Schutzausrüstungen“, kritisierte FDP-Gesundheitsexperte Wieland Schinnenburg. „Es waren gerade mal 0,04 Prozent des Jahresbedarfs an Masken vorrätig.“

Hauptsache man lernt nicht aus der Krise und bezieht solch wichtige Sachen weiterhin aus China, die wohl als Gewinner (vielleicht auch als Verursacher) der Coronakrise dastehen.

Diesbezüglich gibt es auch eine aktuelle Umfrage:

Jeder zweite Bundesbürger befürchtet einen zu starken Einfluss Chinas bei Unternehmen in Deutschland und Europa. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar/Emnid im Auftrag des Focus. Demnach geben 49 Prozent der Deutschen an, Angst vor einem zu großen Einfluss Chinas auf hiesige Unternehmen zu haben, 48 Prozent haben diese Befürchtung nicht.

Besonders groß ist diese Sorge unter Anhängern der FDP und der AfD (je 62 Prozent), gefolgt von den Anhängern der Unionsparteien (60 Prozent). Anhänger der Linkspartei haben mehrheitlich (58 Prozent) keine Sorge vor einem zu großen Einfluss Chinas, gefolgt von Anhängern der Grünen (52 Prozent) und SPD-Anhängern (51 Prozent). Für die Erhebung befragte Kantar/Emnid insgesamt 1.019 Personen vom 4. bis 9. Juni 2020. Die Frage lautete: „Haben Sie Angst vor einem zu großen Einfluss Chinas auf deutsche und europäische Unternehmen?“

Genau aber das ist der Plan der Kommunisten: Chinas Macht vergrößern und die USA gleichzeitig schwächen.

Dem Ziel ist man – auch dank Jens Spahn – ein Stückchen näher gekommen. (Mit Material von dts)

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