„Vielfalt ist Bereicherung“: Grüne Irre fordern regenbogenbunte Zebrastreifen

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Grüne im Regenbogen-Wahn (Foto:Shutterstock/PrazisImages)

Auf solche Ideen können nur grüne Symbolpolitiker und Gesellschaftsexperimentierer kommen: Die Grünen-Gemeinderatsfraktion in Stuttgart fordert allen Ernstes, statt der gewohnten Zebrastreifen auf Straßen Streifen in Regenbogenfarben zu malen. Damit soll bis spätestens zum nächsten Christopher Street Day (CSD) das sichtbare „Zeichen“ gesetzt werden, dass in Stuttgart „Vielfalt eine Bereicherung“ ist

Weil 2020 infolge von Corona der eigentlich am 25. und 26. Juli stattfindende CSD ausfallen muss, will Grünen-Gemeinderatsfraktionschef Andreas Winter „Vielfalt in Stuttgart anders sichtbar machen“, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ berichten. Andere Probleme haben die Menschen bekanntlich dieser Tage auch nicht, als Vielfalt sichtbar zu machen.

Millionen Arbeitslose, auf Generationen verschuldete öffentliche Kassen, bildungs- und gesundheitspolitische Nachwirkungen einer überzogenen Krisenpolitik beginnen sich erst langsam abzuzeichnen und werden die Bevölkerung in naher Zukunft erst in ihrer vollen Härte treffen – doch die Grünen sorgen sich um bunte Straßenmarkierungen.

Bunter Ideenklau

Dabei ist der Vorstoß nicht einmal besonders originell, sondern aus anderen europäischen Städten, wo linke Weltverbesserer die lokalpolitischen Geschicke lenken, bereits wohlbekannt (bzw. besser berüchtigt) – etwa aus dem niederländischen Utrecht oder aus Islands Hauptstadt Reykjavik, wo es bereits aufgemalte Regenbogenfahnen gibt. Was als „Symbol für Toleranz, Frieden und generelle Akzeptanz gegenüber den unterschiedlichsten Lebensformen“ gedacht ist, nervt allerdings Autofahrer wie Fußgänger vor allem bei Dunkelheit ganz erheblich.

Denn weiße Zebrastreifen stehen nicht etwa für White Supremacy, und der schwarze Straßenbelag darunter bedeutet keine rassistische Anspielung; vielmehr liegt diesem Farbkontrast der Zweck der reinen Verkehrssicherheit zugrunde. Dies scheint sich bei den Stuttgarter Grünen noch nicht herumgesprochen zu haben. Statt mit schwachsinnigen, immer neuen Einfällen zu völlig nutzlosen Happenings und Aktionen aufzuwarten, sollten sie sich deshalb – gerade auf kommunaler Ebene – besser um sach- und realpolitische Anliegen kümmern. (DM)

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