Steinmeiers „Freunde“: „Hohe Zahl an Hinrichtungen im Iran“

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Foto: Collage

In der Islamischen Republik Iran, bei den Freunden des deutschen Bundespräsidenten Steinmeier, gilt Homosexualität als Verbrechen. Homosexuelle Handlungen werden demnach mit Haft oder Stockhieben bestraft. Zwangsoperationen bei Homosexuellen werden ebenso tausendfach vorgenommen wie Hinrichtungen.

Homosexualität ist in der Islamischen Republik Iran nicht nur geächtet. Die Scharia, das islamische Rechtssystem, verurteilt Homosexualität als todeswürdiges „Verbrechen“. Das iranische Strafrecht bedroht Homosexuelle mit Peitschenhieben und der Todesstrafe. Männern droht immer die Todesstrafe, wenn sie der „passive“ Partner einer homosexuellen Handlung waren. Nach der dahinterstehenden Logik macht sich ein solcher Mann selbst zur Frau und verhält sich damit besonders widernatürlich. Dem „aktiven“ Partner droht unter bestimmten Bedingungen die Todesstrafe, ansonsten 100 Peitschenhiebe. Frauen drohen in jedem Fall 100 Peitschenhiebe.

Diese barbarische Vorgehen bestätigt erneut der aktuelle Jahresbericht 2019 des Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) des Stadtstaates Hamburg. Im Bericht der Behörde heißt es hierzu:

Regimegegner sowie religiöse und ethnische Minderheiten sind regelmäßig
Opfer staatlicher Repressionen, was sich unter anderem in der hohen
Anzahl an Hinrichtungen zeigt. Zu diesen Opfern zählten auch Menschen,
die aufgrund ihrer gleichgeschlechtlichen Ausrichtung verurteilt und hingerichtet wurden„.

Um wie viele Opfer es sich handelt, benennt der Bericht indes nicht.

„Das Schrecklichste, was ich je gesehen habe”

Ein ehemaliger iranischer Häftling, der wegen seines christlichen Glaubens in einem großen Gefängnis der Islamischen Republik gefangen gehalten und selbst gefoltert wurde, berichtete 2015 der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM): „Das Schrecklichste, was ich je gesehen habe, war, wie sie mit den Homosexuellen umgehen. Sie waren angekettet wie Tiere, an Händen und Füßen. Einige von ihnen über Jahre in Einzelhaft. Ich selbst war auch in Einzelhaft, aber nie mehr als etwa einen Monat am Stück. Unvorstellbar, und dann so angekettet! Die Wachen haben sie getreten, schlimmer als Tiere. Sie haben sie bespuckt, beschimpft, angeschrien. Sie haben sie auf die Toilette geschleift, wie Tiere – mit einer Hundeleine. Das war schockierend.“

Iranische Islamisten ungestört in Hamburg

In Hamburg befindet sich eine wichtige Einrichtung des menschenverachtenden Gottesstaates Iran, die an der Außenalster gelegene schiitische „Imam Ali-Moschee“, deren Trägerverein das „Islamische Zentrum Hamburg e.V.“ (IZH) ist. Im Verfassungsschutz bericht wird die IZH unter dem Punkt „Iranische Islamisten“ aufgeführt. Die Leitung der IZG wird traditionell mit einem linientreuen Anhänger der iranischen Staatsdoktrin und der islamischen Revolutionsziele besetzt. Er gilt als Vertreter des Revolutionsführers Khamenei in Europa und in der schiitischen Gemeinde als religiöser Repräsentant des Iran. Das IZH ist eines der wichtigsten Zentren seiner Art in Europa, das von schiitischen Muslimen verschiedener Nationen als zentrale religiöse Anlaufstelle genutzt wird – neben Iranern vor allem von Afghanen, Arabern, Libanesen, Pakistanern und Türken sowie deutschen Konvertiten.

In Deutschland existiert laut dem Verfassungsschutz eine Reihe schiitisch-islamischer Zentren und Organisationen. Das IZH hat ein bundesweites Kontaktnetz aufgebaut und
übt auf Schiiten unterschiedlicher Nationalität sowie die schiitisch-islamischen Moscheen und Vereine Einfluss aus, bis hin zur vollständigen Kontrolle. Über diese Organisationen sorgt das IZH unter anderem mit finanziellen Mitteln für die Verbreitung der iranischen „Revolutionsidee“ in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wie Religion, Bildung und Sport. Und wie die iranische Führung wird auch dort offen der Hass gegen Israel propagiert. Die Teilnahme der Anhänger am jährlich in Berlin stattfindenen, antiisraelischen Al-Quds-Tag ist bereits Tradition.

Das IZH ist in einigen islamischen Dachverbänden vertreten, die derzeit
nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Auf Bundesebene sind
Vertreter des IZH im „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD) aktiv, dessen Vorsitzender Aiman Mazyek ein gern gesehener Gast in öffentlich-rechtlichen Talksshows ist.

Frank-Walter Steinmeiers Freunde – die islamische Mörderbande in Teheran

2019 gratulierte Bundespräsident Steinmeier dem Mullah-Regime in Teheran ganz herzlich via Telegram zum 40. Jahrestag der iranischen Revolution. Und das Ganze „auch im Namen meiner Landsleute“, so die Jubelworte im Glückwunschschreiben. Was er dem Exportweltmeistern von Antisemitismus freudig zugestand, verweigerte Steinmeier dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. 2020 wiederholte der SPD-Winkaugust das erbärmliche Schauspiel nochmals und versendete erneut Glückwünsche zum Nationalfeiertag an die Mörderbande im Iran. Dieses Mal soll es allerdings ein Versehen gewesen sein.

Interessant ist diesbezüglich auch eine Meldung aus der „Welt„:

Der iranische Richter Gholamreza Mansouri soll an der Ermordung eines Regimekritikers beteiligt sein. Aktuell hält er sich angeblich für eine medizinische Behandlung in Deutschland auf. Exil-Iraner sind empört. Das zeigt, wie gut das Verhältnis der deutschen Politik mit dem islamischen Fascho-System noch funktioniert. (SB)

 

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