Quacksalber Lauterbach: Verzweifelte Suche nach neuen Risikogruppen

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Karl Lauterbach (Foto:TropenVerlag/SPDPresse)

Er kann’s nicht lassen: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbachs Corona-Alarmismus steht in umgekehrter Proportionalität zur tatsächlichen Verbreitung des Virus: Je mehr dieses verschwindet, umso panischer seine gewtitterten Mahnbotschaften. Gerüchten zufolge machen sich Parteifreunde große Sorgen um Lauterbachs psychische Verfassung, sollte Corona eines Tages wirklich verschwunden sein – vermutlich stürzt er dann nämlich in eine tiefe Depression.

Das Dilemma des Aachener Fürchtemachers und Talkshow-Kassandrarufers Nummer 1 im Land liegt auf der Hand: Kaum noch Neuinfektionen und akut von der Krankheit Betroffene. Europaweit ist das Virus auf dem Rückzug – trotz Öffnungen und Lockerungen allerorten, gegen die Lauterbach sich bis zuletzt mit Händen und Füßen gestemmt hatte. Und jetzt, da sich hunderttausend unvernünftige linke Superspreader dreist und ignorant über die letzten noch geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln hinwegsetzen, kann Lauterbach sie nicht einmal zur Schnecke machen, weil es sich diesmal ja um „gute“ Demonstranten handelt, die gegen „Rassismus“ auf die Straße gehen. Bei derartigen Zielkonflikten bleibt Lauterbach eigentlich nur, sich vor Frust des Nachts ins Kopfkissen zu verbeißen.

Doch nun hat er anscheinend einen Ausweg gefunden, wie er den Zeigefinger wieder erheben und altkluge Ratschläge erteilen kann, ohne unvernünftigen Mitstreitern des eigene Lagers zu nahe treten zu müssen: Erlösung brachte ihm offenbar die Lektüre einer großen britischen Studie „zum Thema Lifestyle und Covid-19“, so Lauterbach – die bahnbrechende Neuigkeiten bereithielt: Wer ungesund lebt, lebt nicht unbedingt länger.

(Screenshot:Twitter)

Wer hätte das gedacht: Raucher, Übergewichtige und „Sportabstinenten“ stellen Risikogruppen dar – bei schweren Verlaufsformen von Covid-19. Das tun sie zwar auch bei so ziemlich allen sonstigen Gebrechen von Krebs, Diabetes bis Herz-Kreislauf-Erkrankungen; doch in der verengten Wahrnehmung des „verrückten Doktor L.“ kondensiert die gesamte Bedrohung der menschlichen Spezies seit Monaten ja ausschließlich in Corona und seinen Folgen, so dass er endlich wieder einen Vorwand hat, für alle anderen Verhaltensregeln und Einschränkungen zu fordern. Wer weiß? Vielleicht ruft Lauterbach ja schon im nächsten Tweet nach dem Lockdown für all jene, die zuviel fressen, trinken oder rauchen… (DM)

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