Warum Corona ein frauenfeindliches Virus ist

0
Foto: Von Yevhenii Beldiuhin/Shutterstock

Verheiratete Männer haben es in diesem Jahr ganz besonders schwer. Ihre Ehefrauen, die ansonsten demütig vor ihnen knien oder brav hinter dem Herd stehen, haben sich in den letzten Monaten dank dieses verfluchten Virus zu schlecht gelaunten Furien entwickelt, denen man lieber aus dem Weg gehen sollte, wenn man denn könnte wie man wollte und nicht unter Hausarrest stehen würde.

Man sollte allerdings ein wenig Verständnis für die holde Weiblichkeit aufbringen, sie leidet unter der Pandemie ganz besonders, viel schlimmer als es die Männer tun.

Die können in den Keller gehen und sich dort ganz gepflegt einen hinter die Binde gießen oder sich heimlich mit irgendwelchen Kameraden in die Büsche schlagen und sich mit dem Herrengedeck die Kante geben.

Frauen machen das nicht so gerne. Sie genießen und benötigen viel mehr als ihre männlichen Geschlechtsgegner die Öffentlichkeit – und die ist für sie nun schon seit Monaten so gut wie komplett gesperrt.

Frauen wollen oder müssen sich schminken. Das machen sie üblicherweise zwar vor dem Spiegel, aber eben nicht nur für den Spiegel und schon gar nicht für den Ehegatten. Mit ihrer Maske möchten sie alle beglücken, die ihnen auf dem Weg zum nächsten Supermarkt oder Kosmetikstudio in die Quere kommen.

Aber das können sie nicht, weil so eine dämliche Atemschutzmaske die Mitmenschen daran hindert, ihre eigene Maske aus Lippenstift und Faltencreme zu bewundern. Der Kussmund bleibt im Verborgenen, das gebleichte Gebiss im Schatten des Stoff gewordenen Virus-Bumerangs, im Volksmund auch Atemraubmaske genannt.

Und im Kosmetikstudio, aber auch beim Friseur wird das alles nur noch schlimmer. Kein Schwätzchen, kein Klatsch und Tratsch mit der Nachbar-Perücke oder dem schwulen Hahnenkamm. Durch diverse Plastiktrennwände und weiteren burkaähnlichen Masken, die sie vor allen Dingen am Reden hindern, werden sie auch hier isoliert.

Zum Haare raufen, wenn dadurch die Frisur nicht beschädigt werden würde.

Selbst das Shoppen ist in Coronazeiten eine Qual. Maske auf, Plastikhandschuhe übergestülpt, Einkaufswagen desinfiziert und dann im Affenzahn durch den Supermarkt, bloß keine Sekunde länger zwischen den mittlerweile verteuerten Waren verweilen. Keine Zeit mehr, all die unnützen und überteuerten Dinge zu kaufen, die das Leben erst so weiblich machen und den Männern das Maul stopfen.

Und wie schaut’s aus mit Schönheits-OPs und Kurschatten? Alles verschoben, wenn nicht aufgehoben, denn die Pandemie soll ja niemals enden, ginge es nach der Kanzlerin.

Und genau dieser Frau – nämlich Angela Merkel – haben es die Frauen zu verdanken, dass ihnen jetzt die Laune verdorben ist.

Böse Zungen behaupten ja sogar, dass hinter Merkels hängender Grimasse, die an einen besoffenen Eisberg erinnert, ein verbitterter alter Mann steckt, der seinen Hass auf das weibliche Geschlecht auf dem Zenit seiner Macht bis zum letzten Menstruationstropfen auskostet und als Pandemiebändiger seine weiblichen Untertanen mit Zuckerbrot und Peitsche durch die Manege des Coronazirkus treiben würde, einfach weil er/sie/es, wie Schneewittchens Stiefmutter, keine Schönere als sie selber in ihrem Hoheitsgebiet duldet.

Wird Zeit für einen männlichen Zwergenaufstand.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram