Vielen Dank an die „Anti-Rassisten“: Wirtschaft fordert nach Demos Lockerungen der Corona-Regeln

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Foto: Imago

Viele brave Bürger waren ja zutiefst erschüttert über die wilden Horden, die in den letzten Tagen abstands- und zum Teil auch maskenlos durch die Straßen wankten, um irgendwas zu feiern. Jetzt wissen wir, wofür das gut war:

Die Großdemonstrationen vom Wochenende haben in verschiedenen Branchen Forderungen nach weiteren Lockerungen laut werden lassen. „Wenn solche Großdemonstrationen genehmigt werden, stellt sich die Frage, wie verhältnismäßig die Auflagen sind, die der Gastronomie gemacht werden“, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, zu „Bild“ (Dienstagausgabe). Dass Behörden solche Großveranstaltungen genehmigen stößt in der Branche ebenfalls auf Unverständnis: „Solche Massenveranstaltungen gefährden die Freiheiten, die wir in den vergangenen Wochen zurückgewonnen haben. Wir alle, Gastwirte, Angestellte und auch Gäste, müssen uns an die Abstandsgebot halten. Denn nur gemeinsam gelingt uns der Kampf gegen das Virus“, sagte Hartges. Auch der Konzertveranstalter Peter Schwenkow (Deutsche Entertainment AG) sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung.

„Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten“, sagte er.

Das wird der Königin der Pandemie, Angela Merkel, bestimmt nicht schmecken und so kann es durchaus sein, dass die Zahlen künstlich hochgejazzt werden, damit sich die Untertanen auch weiterhin – zumindest bis zur nächsten Bundestagswahl – nicht mehr so zusammenrotten.

Wie die Zukunft für Demonstations-Junkies aussehen könnte, verrät uns einer ihrer Lakaien:

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat sich dafür ausgesprochen, mit neuen Demonstrationsformen dafür zu sorgen, dass die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten werden. „Wir haben in Deutschland ein gesamtgesellschaftliches Problem mit Rassismus und es ist richtig, das auch deutlich zu machen. Allerdings darf so ein wichtiges Signal nicht einhergehen mit mangelnder Solidarität und Rücksichtnahme auf Ältere und Schwächere“, sagte Kuban dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Für die berechtigte Wahrnehmung des Demonstrationsrechts braucht es neue Formen, bei denen sich beides unter einen Hut bringen lässt. Dazu können Demos zum Beispiel auf mehrere Orte in einer Stadt verteilt oder ein sehr weitläufiger Platz gewählt werden, der dann vielleicht auch mal nicht so zentral liegt.“

Auch Kuban tut so, als ob die Pandemie wohl nie besiegt werden könnte. Die Neue  Realität zu Gunsten eines faschistischen Linksstaates – sie ist zumindest in den Köpfen der ewigen Regierungspartei CDU schon längst fest verankert. (Mit Material von dts)

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