Mindestens 47 Antifa-Gruppen vom Verfassungsschutz beobachtet – wann ist Esken fällig?

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Foto: Collage

Berlin – Mindestens 47 Antifa-Gruppen werden vom Verfassungsschutz beobachtet und als „extremistisch“ eingestuft. Dies hat eine der „Welt“-Auswertung der Berichte von Bundes- und Landesämtern für Verfassungsschutz ergeben. Die Liste ist deswegen nicht abschließend, weil der Verfassungsschutz betont, dass nicht alle beobachteten Gruppen in den Berichten genannt werden müssen.

Antifa steht für Antifaschistische Aktion, und sie besteht nicht aus einer zentral geführten Organisation, sondern aus mehr als 100 lokalen Gruppen samt einem Umfeld von Sympathisanten. Einig sind sich die Zugehörigen der Antifa-Szene in ihrem Kampf gegen angeblich „faschistische“ Personen und Aktivitäten. Der Bundesverfassungsschutzbericht führt die „Antifa-Recherche“ als „festen Bestandteil der Aktivitäten der linksextremistischen Szene“ auf.

Hier sammeln demnach verschiedene Antifa-Gruppen „Informationen über aus ihrer Sicht faschistische Personen und Strukturen und veröffentlichen diese im Rahmen sogenannter Outing-Aktionen vornehmlich im Internet“.

Aber nicht nur da. Auch auf politischer Ebene und ganz besonders im Bundestag ist die Antifa aktiv.

Erst kürzlich hat die „Madam 5 Prozent“, Saskia Esken, ein Bekennerschreiben auf Twitter veröffentlicht und dabei einen Bezug auf ihr Alter gesetzt: „58 und Antifa. Selbstverständlich.“ Der SPD-Vorstand twitterte den Text mit dem Alter der SPD: „157 und Antifa. Selbstverständlich.“

Es wird also höchste Zeit, dass sich der Verfassungsschutz mit dieser immer mehr nach links driftenden ehemaligen Volkspartei auseinandersetzt.

Und die „Welt“-Redaktion sollte er gleich mit in den Fokus nehmen. Dort macht sich die Antifa mit einem gewissen Deniz Yücel ebenfalls ziemlich breit. (Mit Material von dts).

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