Flugreisen nur noch für Luxus-Grüne, der Rest fährt Rad?

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Grün ist nicht nur der Hintergrund: Moderator Sven Plöger (l.) (Foto:Imago/epd)

Dekadente Wohlstandsverwahrlosung öffentlich-rechtlicher Besserverdienender: Im „Kölner Treff“ des WDR forderte Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger, Inlandsflüge extrem zu verteuern – auf 900 Euro für einen Flug von Hamburg nach München etwa. Fliegen soll damit zum Privileg für Reiche oder vom Steuerzahler alimentierte Politiker werden – ganz nach Grünen-Manier.

Die Verachtung für „kleine Leute“ und sozial Schlechtergestellte ist bei Klima-Moralisten besonders ausgeprägt, deren Salär auf Kosten der Gemeinschaft (entweder steuerfinanziert im öffentlichen Dienst oder durch Zwangsgebühren im ÖRR) bestritten wird. Wenn sie, wie Plöner, „radikales Umdenken in Bezug auf den Klimawandel“ fordern, dann geht dies praktisch immer zu Lasten derer, die keine Wahl haben – Berufspendler, die auf den PKW zwingend angewiesen sind; Arbeiter, die gerne einmal im Jahr mit ihrer Familie in den Süden fliegen möchten; Privathaushalte, die immer mehr für Strom und Heizung blechen müssen.

Vielfliegende Grünen-Funktionäre, Spitzenpolitiker und Top-Angestellte mit eigenem Dienstwagen und Mandatsträger, die ihre Lebenshaltungskosten weitgehend über Spesen abrechnen können, machen anderen besonders gerne Vorschriften und schränken sie im Namen des „Klimaschutzes“ in ihren Freiheiten ein, ohne selbst Verzicht üben zu müssen.

Bevormundung statt Freiwilligkeit

Dass dem Moderator und Wetterfrosch Plöger nichts besseres einfällt, als in eben dieses Horn zu stoßen, ist eine Unverschämtheit und Provokation gegenüber dem TV-Publikum – wenngleich derartige Debattenbeiträge gerade beim WDR niemanden mehr wundern. Man erinnert sich.

Staatshörigkeit und autoritäre Maßnahmen, um den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben – das ist nicht erst seit dem Oma-Umweltsau-Skandal vom letzten Jahreswechsel ein Leib- und Magen-Sujet der Kölner Medienschaffenden. Ganz in diesem Geist haut auch Plöger auf den Putz: „Freiwilligkeit funktioniert im Kampf gegen den Klimawandel nicht. Wir brauchen ein Regelwerk!“, zitiert ihn die „Welt„.

Plögers Patentrezept: Teuerungen. Denn: „Wir haben falsche Preise. Und falsche Preise heißt, dass wir irgendwas ausbeuten. Das T-Shirt für 1,99 Euro beutet den Menschen in Bangladesch aus, der Flug für 29 Euro über diese Distanz beutet die Natur aus.“ Deshalb müssen „Flugkilometer dasselbe kosten wie Taxikilometer“. Applaus, Applaus. (DM)

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