Skandal-Außenminister Heiko Maas mischt sich dreist in die US-Innenpolitik ein

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Außenminister Heiko Maas (r.) beim Ellbogencheck (Foto:Imago/photothek)

Selbstgerechte Anmaßung, Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten, undiplomatischste Anfeindungen gegen gewählte Regierungen verbündeter Staaten: Es gibt inzwischen fast nichts mehr, was man der frappierendsten Fehlbesetzung im gegenwärtigen Bundeskabinett – Heiko Maas in der Rolle des Bundesaußenministers – nicht zutrauen würde. Doch er schafft es immer wieder aufs Neue, Porzellan zu finden, das sich zerschlagen lässt.

In einem aktuellen Interview mit der „Bild am Sonntag“ (von dem Maas selbst augenscheinlich so angetan war, dass er es von seiner Presseabteilung gleich auf der Homepage des Auswärtigen Amtes veröffentlichen ließ) verstieg sich Deutschlands Chefdiplomat zu ungebührlichen, provozierenden Einlassungen über die innenpolitische Situation in den Vereinigten Staaten, wo die dortige Bundesregierung versucht, der landesweiten Unruhen Herr zu werden.

Weder liegt dieses Thema auch nur annähernd in der ressortbedingten Zuständigkeit des deutschen Außenministers, noch steht es einem Mitglied unserer Bundesregierung zu, sich in die Krisenpolitik der USA einzumischen und deren Versuche zu bewerten, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Doch Maas redet sich unbeirrt um Kopf und Kragen – kein Wunder, hat er dabei doch nur den wohlfeilen Applaus der hiesigen Trump-Hasser und Antiamerikanisten im Hinterkopf, und nicht die Überlegung, wie solche Bemerkungen beim den amerikanischen Partner ankommen.

Nachdem Maas dem Weißen Haus vorgeworfen hatte, es gieße mit seinen Ankündigungen zur Niederschlagung der Proteste „Öl ins Feuer“, setzt er nun noch einen drauf und erklärte, er „halte es für den falschen Weg, in einer sehr angespannten Lage mit weiterer Gewalt zu drohen“. Denn Demokraten sollten „immer versöhnen und nicht spalten“. Hat man solche Worte von diesem Außenamtschef eigentlich je über China gehört, wo – anders als in den USA – staatliche Gewalt nicht nur angedroht, sondern gnadenlos eingesetzt wird, gegen Dissidenten, unterdrückte Minderheiten, Demonstranten?

Feige Moralpredigten, wohlfeile Sonntagsreden

Solche dümmlich-naiven, wohlfeilen Sonntagsreden wie jene des Heiko Maas sind natürlich genau das, was die USA gebrauchen können – wo die Gewalt seit Tagen ausschließlich von gedungenen Linksextremen, Politaktivisten und entfesselten schwarzen Randalierern ausgeht, die Geschäfte plündern, ganze Häuserblöcke abfackeln, Weiße verprügeln und selbst vor Gewalt gegen Afroamerikaner nicht halt machen. Dass die Ausschreitungen inzwischen ein Vielfaches an Menschenleben der angeblichen „weißen Polizeigewalt“ des laufenden Jahres gefordert haben und „Black Lives“ für die Agents Provokateurs aus dem Antifa- und Anti-Trump-Milieu somit ebensowenig „matter“ wie „White Lives“ – darüber verliert ein Heiko Maas freilich keine Silbe.

Zur Apologie und Ermunterung der in Deutschland gegen ein Phantomproblem (die angeblich auch hierzulande verbreitete Diskriminierung Farbiger) demonstrierender Haltungsbürger, in denen Maas wohl ein Wählerreservoir für seine SPD erblickt, schiebt der Herr Minister gleich noch ein Ammenmärchen nach und behauptet nassforsch: „Im Übrigen sollten wir mal nicht so tun, als sei Rassismus nur ein Problem der USA... in Deutschland leben 30.000 Rechtsextremisten. Auch bei uns gibt es rassistische Übergriffe, schwarze Menschen werden diskriminiert, Juden wird die Kippa vom Kopf gerissen.“

Abgesehen davon, dass es spannend wäre von Maas zu lernen, wann hierzulande zuletzt ein Rechtsextremist einem Juden die Kippa vom Kopf gerissen hat, hat Maas natürlich völlig recht: Deutschland hat Unmassen Rassisten im Land – doch die sind hier gerade nicht gemeint: Judenfeindliche Araber. Nationaltürken, die Kurden entrechten und verfolgen. Verfeindete Volksgruppen wie Eritreer und Äthiopier. Sie alle passen, als „edle Wilde“ und naturrechtlich schutzbedürftige Träger von „Diversität“, natürlich nicht ins hiesige Rassismusbild. Das bleibt den hässlichen Deutschen vorbehalten – als deren personifiziertes schlechtes Gewissen Maas in Szene setzt. Das zählt heutzutage offenbar zum Aufgabenprofil eines deutschen Außenministers. (DM)

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