Mysteriös: Obama-Foundation – George-Floyd-Protestplakate, als Floyd noch lebte?

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Zum Narren gemacht: Merkel und ihr damaliger Liebling Barrack Obama 2011 in Washington (Foto:Imago)

Es kann alle möglichen Gründe dafür geben, daß wir heute Protestplakate mit dem Konterfei des von Polizisten ermordeten Georg Floyd sehen können, die offensichtlich schon 2019 von der Obama-Foundation verwendet worden sind. Damals lebte George Floyd noch.

von Max Erdinger

George Floyd wurde möglicherweise nicht erst nach seinem gewaltsamen Tod am 25. Mai 2020 zu einer Protestikone, wie die folgenden Bilder vermuten lassen. Mit diesen Bildern wurden Tweets der Obama-Foundation im Zeitraum zwischen dem 19. Februar 2019 und dem 29. Oktober 2019 illustriert. Ein weiteres Mal tauchte das Motiv am 15. Mai 2020 auf, eine Woche vor Floyds Ermordung in Minneapolis.

Eine mögliche Erklärung wäre, daß die Fotos zu den Tweets der Obama-Foundation rückwirkend aktualisiert werden, daß sie also „dynamisch generiert“ werden, wie die Obama-Foundation inzwischen mitgeteilt hat.

Zu dieser Erklärung gibt es allerdings Widerspruch. Er kommt aus der amerikanischen „Q“ – Bewegung, die viele phantastische Geschichten verbreitet, allerdings auch schon Fakten präsentierte, die nachdenklich stimmen. Die „Q-Anons“ gelten im allgemeinen als „Verschwörungstheoretiker“, was in diesen Zeiten angesichts des ubiquitären Gebrauchs des Begriffs „Verschwörungstheorie“ nicht unbedingt mehr zu 100 Prozent stimmen muß. Zu welchem Prozentsatz es sich bei den „Q-Anons“ um Anhänger einer tatsächlichen Verschwörungstheorie handelt, läßt sich sehr schwer einschätzen. Es mischt sich dort viel Spekulatives mit Faktischem. Alles, was von dort kommt, in Bausch & Bogen als Hirngespinste abzutun, wäre aber leichtfertig. Zur Kenntnis nehmen kann man es allemal, ohne gleich eine Einordnung vorzunehmen.

Jedenfalls kommt aus der „Q“-Ecke die Behauptung, jedes Twitter-Foto habe einen Zeitstempel, den besonders versierte Computerfreaks sichtbar machen könnten. Demzufolge sei zumindest eines der oben gezeigten Fotos tatsächlich an demselben Tag gepostet worden, von dem auch der eigentliche Tweet stammt.

Zudem sind Fotos aus Paris und aus Madrid aufgetaucht vom 28. Mai und vom 30. Mai, auf denen Polizisten zu sehen sind, die Schwarze in Floyd-Manier festnehmen, indem sie sich auf die Hälse der Festgenommenen knien. Eine sehr berechtigte Frage in diesem Zusammenhang stellt ein anderer User: Welcher Polizist würde sich aus welchen Gründen dabei filmen lassen, wie er zehn Minuten lang einen Mann umbringt?

Ein globales Festnahme-Muster? – Foto: Screenshot Twitter

Ein amerikanischer Twitter-User schreibt, bei dem in Paris Festgenommenen handele es sich um einen Mann namens Amara Touré. Eine Zusammenstellung aller zehn Tweets des Verfassers von „TruthandArtTV“ zu diesem Thema gibt es hier.

Aus Corpus Christi in Texas meldete sich ein Rechtsanwalt mit der Behauptung, George Floyd sei bereits vor drei Jahren verstorben. Der Anwalt heißt Timothy D. Japhet. Er hatte George Floyd früher vor Gericht vertreten. Er behauptet, der Mann auf dem Foto aus Minneapolis sei nicht George Floyd. Zudem stellt er im Zusammenhang mit den veröffentlichten Fotos 21 interessante Fragen, u.a. warum der Festgenommene auf dem Boden auf den einen Fotos Handschellen trägt – und auf anderen nicht. Er fragt, warum Floyds Mörder eine andere Dienstmarke trägt als seine Kollegen von derselben Dienststelle und etliches mehr.

Ungereimtheiten? – Foto: Screenshot Twitter

Wieder ein anderer Twitter-User will in George Floyds Mörder-Cop den „Cash-Cab“ (Quiz-Taxi) Schauspieler Benjamin Ray Bailey erkannt haben. Die Ähnlichkeiten sind zumindest verblüffend.

Schauspieler als „Mörder-Cop“? – Foto: Screenshot Twitter

Resümee

Verschwörungstheorien sind so alt wie die Verschwörung als solche selbst. Gerade am Beispiel Stauffenberg (20. Juli 1944, Attentat auf Hitler) läßt sich gut belegen, daß, wer im Juli 1944 noch als Verschwörer bezeichnet worden ist, im Juni 2020 als Widerständler gilt – und daß nach dem Überfall auf den Sender Gleiwitz vom 31. August auf den 1. September 1939 jeder als Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden wäre, der behauptet hätte, daß der Überfall nicht von polnischen Angreifern durchgeführt worden sei, sondern von einer deutschen Spezialeinheit. Jedenfalls gilt dieser Überfall als Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Was „Q“ und die „Q-Anons“ betrifft, dürfte es das klügste sein, einfach zur Kenntnis zu nehmen, was von dort kommt, ohne es gleich zu bewerten. Die Bewertung erfolgt eventuell retrospektiv. Daß „wir“ es bei der Viren-Pandemie und den „Rassenkrawallen“ in Wahrheit mit einem Putsch des sog. Deep State gegen die souveränen Nationalstaaten zu tun haben könnten, bei dem gewählte Volksvertreter samt ihren „Hofberichterstattern“ kollaborieren und die „demokratische Masse“ hinter die Fichte geführt wird, läßt sich auf jeden Fall nicht mit letzter Sicherheit auschließen. Weswegen man es zumindest für möglich halten muß, um hier sehr vorsichtig zu formulieren.

Die Vereinten Nationen haben ihren Anspruch, bis zum Jahr 2030 eine Weltregierung zu stellen, ziemlich unmißverständlich dokumentiert. Und souveräne Nationalstaaten mit ihren zum Teil freiheitlich-demokratischen Grundordnungen passen definitiv nicht in das Konzept Weltregierung. Die regelrecht haßerfüllte Berichterstattung „unserer“ Mainstream-Medien zu Personen wie Trump, Orban, Bolsonaro, Johnson und Putin, die bei aller Unterschiedlichkeit ihr Wille zum Erhalt der Nation als solcher eint, gibt eigentlich schon deutliche Hinweise auf die Richtung, in die der Hase läuft.

 

 

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