Deutschland 2020: Die antirassistische Köterrasse

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Pranger (Symbolbild: shutterstock.com/Von Chubykin Arkady)

In der Republik der dekadenten und schuldmasochistischen Selbstgeißler, wo das Volk ungestraft als „Köterrasse“ bezeichnet werden darf, weil ein „großes Ganzes“ nicht beleidigungsfähig ist, wimmelt es nur so vor Rassisten, denen genügend Schwarze fehlen, gegen die sie ihren Rassismus lückenlos ausleben könnten. Weswegen sich die „Köterrasse“ Rumänen, Bulgaren und Türken als Ersatzschwarze auserkoren hat. So geht der Mainstream-Schnack.

von Max Erdinger

„Wir“ seien nicht weniger rassistisch als die USA, schreibt Jaques Schuster in der „Welt„. „Die Deutschen mögen sich etwas darauf einbilden, nichts gegen Schwarze zu haben. Sie vergessen: Unsere Schwarzen sind die Türken, gefolgt von Arabern, Rumänen und Bulgaren.“ Das wäre besser gegangen, so etwa: „Die Köterrasse mag sich etwas darauf einbilden, nichts gegen Universitäten zu haben. Sie vergißt: Unsere Idioten sind studierte Journalisten, Talkshowmoderatoren und Politiker“.

Man muß unterscheiden zwischen dem, was Leute wie Jaques Schuster mit „Rassismus“ transportieren wollen, und dem, was „Rassismus“ tatsächlich ist. Der gängige Rassismusbesorgte hierzulande erkennt Rassismen allüberall. Er kennt beispielsweise auch den „Geschlechterrassismus“ und den „Religionsrassismus“. Der Feminismuskritiker ist „geschlechterrassistisch“ und der Islamkritiker ist seltsamerweise ganz normal „rassistisch“. Der köterrassige Rassismusexperte hierzulande ist kein Freund der Diskriminierung, also kein Freund der Unterscheidung. Er ist ein Freund des Wortes „Diskriminierung“, weswegen er es schlicht mit einem anderen Inhalt gefüllt hat, um es als Wurfgeschoß gegen den Verstand der Anti-Idioten zu verwenden. Er interpretierte die Unterscheidung einfach um in eine Herabsetzung. Wenn er heute „Diskriminierung“ sagt, dann meint er genau das: Herabsetzung. „Der glaubt wohl, er sei etwas Besseres“, ist seit eh und je eine feststehende Redewendung im Land der gleichheitsbesoffenen Köterrasse, um jemanden zu tadeln. Ob er etwas Besseres ist, zählt dabei nicht. Halten darf er sich nicht dafür, der Anti-Idiot, und wenn er zehnmal klüger wäre als der Durchschnittsköter.

Das gleiche ist es mit dem „Rassismus“. Das ist nicht mehr einfach die Überzeugung, daß es verschiedene Rassen gibt, mithin also den Unterschied, sondern das Wort ist aufgeladen mit der Unterstellung, daß der Köterrassige auf andere Rassen herabschaut, sie herabsetzt, also (fälschlich) „diskriminiert“. Kein Rassismus ist es hingegen, wenn Angehörige anderer Rassen auf die Köterrasse herabsehen. Schwarze sehen z.B. oft auf die Köterrasse herab und behaupten, die Köter könnten nicht tanzen.

Wenn der anti-idiotische Köterrassige das hört, denkt er an Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“ und stellt sich die grandiose Ballerina vor, die er einmal in der Semperoper zu Dresden bewundert hat. Als nächstes überlegt er sich, ob es idiotisches Geschwätz auch außerhalb seiner eigenen Köterrasse geben könnte, z.B. bei Schwarzen. In Deutschland sollte er aber leise überlegen und nicht murmeln dabei, damit nicht irgendein Jaques Schuster seine Nase um die Ecke steht, ihm eine lange solche dreht, um ihm zugleich ein oberlehrerhaftes „Rassist!“ zuzurufen.

Aber gut: Köterrasse. Bei den Kötern gibt es auch Rassenunterschiede. Man nennt sie Hunderassen. Wenn man an solche Leute wie den köterrassigen Jacques Schuster denkt, steht schon einmal fest, daß er kein Border Collie ist. Die gelten als die schlausten Köter überhaupt.

Die Gaga-Köter

Da der antirassistische Köterrassige keine Unterschiede gelten lassen will, wo sie ihm nicht gefallen, bei Menschen und ihren Geschlechtern vor allem, seinesgleichen zugleich aber den Tierschutz für hochmoralisch hält, hat er wahrscheinlich auch nichts dagegen, wenn man ihn nicht nur als einen Köter, sondern gleich als dumme Sau bezeichnet. Die antirassistische dumme Sau wäre also Gegenstand dieser Betrachtung. Oder der Gaga-Köter. Das Schöne im unterschiedsbefreiten Land der Köterrassigen ist, daß man sich aussuchen darf, wie man Deutsche bezeichnen will. Wo es keine Beleidigung darstellt, ein ganzes Volk als „Köterrasse“ zu bezeichnen, darf man das ganze Land vermutlich auch als einen linksversifften Saustall bezeichnen. „Herrenrasse“ geht aber auf gar keinen Fall. Ob „Frauenrasse“ ginge? – Da bin ich mir nicht so sicher im Lande von Herrn und Frau Köternde. Vielleicht schon. Mal bei den institutionalisierten Feministen nachfragen, ob das statthaft wäre. Die müssten es wissen, weil sie sich mit dem „Geschlechterrassismus“ unvergleichlich gut auskennen.

Dekadenz: Minusrassistische Schuldmasochisten – Foto: Screenshot Facebook

Die tiefsten aller Denkerfalten auf der Stirn hatte Jaques Schuster in der „Welt“ vermutlich, als er folgenden Satz genialisch in die Tasten hämmerte: „Wie viele Deutsche wären heute bereit, einen türkischstämmigen Politiker als Bundeskanzler oder Bundespräsidenten zu dulden?“ – Daß die Köterrassigen so jemanden als Kanzler oder Präsidenten evtl. dulden würden, ginge bei Schuster also schon als antirassistisch durch. Da macht er es sich aber ein bißchen zu einfach. Jeder schuldmasochistische Idiotenköter weiß, daß unterhalb von „fordern“ und „bejubeln“ noch kein Antirassismus vorliegt. „Dulden“ – pah! „Duldung“ klingt schwer nach einem rassistischen und feigen Köter. Oder nach „duldsame Rassistensau, feige“.

Jetzt aber mal Spaß beiseite. Wenn man sich das obige Foto anschaut, dann erkennt man instinktiv, was dekadenter Schuldmasochismus ist. Dekadent deswegen, weil die Verwirrten auf dem Bild natürlich heftig dagegen protestieren würden, wenn sie tatsächlich von Schwarzen in die Sklaverei überführt werden würden. Wenn es ernst würde, dann gälten nämlich ihre Menschenrechte. Deutlich zu sehen ist hier die gutmenschliche Lust an der Selbsterniedrigung zum Billigtarif. Für gesund hält das kein Anti-Idiot. Deshalb überlegt er sich auch gleich, wo denn die Ursache für solcherlei degoutante Selbstentäußerungen zu finden wäre. Er findet sie auch recht schnell.

Die Ursache ist eine Hirnerweichung, wie sie nach der Lektüre von zuviel egalitaristischer Propaganda eintritt. Die wiederum wird von Linken betrieben. Beängstigend ist nicht nur, daß es gegen den hirnerweichenden Linksismus keinen Impfstoff gibt, sondern viel mehr, daß noch nicht einmal nach einem geforscht wird. Frei nach Angela Merkel: Wir stehen erst am Anfang der Blödheit. Die Blödheit ist so lange nicht vorbei, bis es einen Impfstoff dagegen gibt.

Das Eigene

Das Eigene ist immer das, was man zur Zeit hat, nicht mehr das, was man einmal hatte. Futsch ist futsch. Deswegen ist auch der konservative Einwand, beim zur Schau gestellten Antirassismus handele es sich um ein problematisches Verhältnis zum Eigenen, eher romantischer Natur. Das ist ein Schwelgen in der Vergangenheit. Die Deutschen heutzutage sind mehrheitlich tatsächlich zur Köterrasse geworden, Unterart „geprügelter Hund“. Wenn sie sich nicht täglich selbst erniedrigen, fühlen sie sich nicht wohl. Das wiederum ist nicht evolutionär, sondern degenerativ. Mit anderen Worten: Der linke Fortschritt ist keiner. Es handelt sich um Rückschritt, nicht um Fortschritt. Ein schöner Beleg dafür ist auch, daß noch vor hundert Jahren über die Hälfte aller wissenschaftlichen Neupublikationen weltweit auf Deutsch verfaßt worden sind. Heute sind es weniger als fünf Prozent. Das einzige, was im Lande der Köterrassigen noch zu keiner Zeit so hoch entwickelt gewesen ist, wie allerweil, das ist die Gewißheit, daß es ausgerechnet das köterrassige Wesen sei, an dem die Welt genesen soll.

Das „Mahnmal der eigenen Schande“ im Herzen der Bundeshauptstadt belegt das sehr schön. Eine großkotzigere Selbstbezichtigung gibt es nirgendwo auf der Welt. Die Köterrasse ist wieder einmal Spitze. Nein, in Deutschland fühlt sich kaum jemand schuldig, weil sich wirklich anständige Schuldige so schämen würden, daß sie nicht gern über ihre Schuld reden würden. Unter den Köterrassigen ist die eigene Schuld aber das Lieblingsthema. Da sind sie bei allem Antinationalismus sowas von nationalistisch, daß sich jeder Globalist angeekelt abwendet. Die ewige Schuld ist innerhalb der Köterrasse sogar denjenigen Spätgeborenen heilig, die selbst nie schuldig geworden sind. Das sind richtige Gaga-Köter. Minusnationalisten vor dem Herrn.

Differenzierung

Gottlob sind aber nicht alle Deutschen so. Einige wenige haben eine Immunität herausgebildet, eine antilinksistische Unverwundbarkeit sozusagen. Meinereiner hatte das Glück, wenn´s nicht der Verstand gewesen ist. Meinereiner erkennt einen Rassisten hundert Meter gegen den Wind, ganz egal, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts, welcher Religion oder welcher Nationalität er ist. Und er mag keine Rassisten, die andere Rassen nicht als andersartig begreifen, sondern als minderwertig. Deswegen mag er auch keine Autorassisten, also Köterrassige, die sich selbst für minderwertig halten.

Karlheinz Weißmann zitiert in der „Jungen Freiheit“ den ehemaligen Chefredakteur der „Welt“, Thomas Schmid. Der hatte vor zwanzig Jahren schon angemerkt: „Wir werden die multikulturelle Gesellschaft werden, die man rechts befürchtet hat. Und sie wird überhaupt nicht so aussehen, wie man sich links erhofft hat.“ – Das ist wohl wahr. Hierzulande leben inzwischen Kulturen, die es mit der Tierliebe evident nicht so haben, wie man auf Filmchen aus ihren jeweiligen Ursprungsländern unschwer erkennen kann. Ein Iraner wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einem Köter treten, anstatt ihm ein Leckerli vor die Schnauze zu halten. In der gesamten islamischen Welt gibt es für Esel und Rindviecher nicht dieselbe Wertschätzung wie im Land der Köterrasse. Das ist zwar schade, aber viel schlimmer ist die Dummheit derjenigen Köter, die ernsthaft glauben, es gebe für Esels- und Rindviehverächter nichts erstrebenswerteres, als sich in die Köterrasse zu integrieren. Die Deutschen sitzen längst auf dem absteigenden Ast in ihrem eigenen Land. Moralisch, wirtschaftlich, politisch, weltanschaulich und überhaupt. Ihre Sehnsucht nach Gleichheit ist in Wahrheit nur der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sie sich auch mit den dümmsten ihrer eigenen Köter einigen können, und sei es um den Preis, daß wegen der Gleichheit auch Türken, Bulgaren und Rumänen als Köterrassen bezeichnet werden müssten, ohne daß die sich recht ungleich beleidigt fühlen dürften. Jacques Schuster scheint aber so weit nicht denken zu können. Vielleicht will er auch nicht, weil er eben ein Deutscher ist, der gern Weltspitzenköter bleibt.

Es ist einfach so: Alle diese deutschen Antirassismus-Köter, die Antisexismus-Köter, die Antinationalismus-Köter und die Antifaschismus-Köter sind Achsenspiegelungen der Rassismus-Köter, der Sexismus-Köter, der Nationalismus-Köter und der Faschismus-Köter. Sie sind nicht das „Anti“ zu dem, was sie aus Gründen ihrer eitlen, schuldmasochistischen Selbstüberhöhung für das Übel halten wollen, sondern sie sind die Minusversion davon. Ihre (Un)werthaltigkeit ist genau dieselbe. Wenn also der – bei aller Gleichheit, pardon – türkische Köter Deniz Yücel im Jahre 2011 bereits schrieb, der Abgang der Deutschen sei Völkersterben von seiner schönsten Seite, weil mit ihnen nur Dinge verloren gehen, die keiner vermissen wird, dann hatte er recht. Man fragt sich nur, was ihn zu dieser Aussage veranlaßt hat. Er wird sich doch wohl nicht „für etwas Besseres“ gehalten haben? – Das wäre schrecklich. Denn dann wäre Yücel ein Rassist, der moralisch noch unter dem deutschen Köter anzusiedeln wäre, solange er nicht auf Knien durch Armenien gerutscht ist, um seine theoretische Bereitschaft zu dokumentieren, sich meucheln zu lassen.

Ist wirklich alles so schlimm?

Nein, es ist alles gar nicht so schlimm. Innerhalb der deutschen Köterrasse gilt, daß es immer die anderen deutschen Köter sind, die sich zu ändern haben, denen etwas verboten werden muß und die ein schlechtes Gewissen brauchen. Die anderen sollen nicht rauchen, die anderen sollen nicht so schnell fahren, die anderen sollen kein Fleisch essen, die anderen sollen sich Windräder neben ihre Häuser stellen lassen und Flüchtlinge bei sich zuhause aufnehmen usw.usf. – Der individualdeutsche Köter exkulpiert sich durch seine Forderungen an die anderen selbst. Und da nun bald jeder Deutsche alle anderen Köter in der ganzen bunten Vielfalt der Schuldigkeiten als übelmeinende, potentielle Täter erkennt, ist natürlich bald jeder Deutsche frei von persönlicher Schuld. Das ist nur logisch. Das ist auch der Sinn der ganzen schuldmasochistischen Übung. Mit Blick auf den einzelnen deutschen Korrekt-Köter wäre das also nur dekadent, blöde und verlogen. In der Masse aber werden diese Korrekt-Köter zur kollektiven Selbstgerechtigkeit. Wozu wiederum die kollektivdeutsche Selbstgerechtigkeit führen kann, brauche ich nicht mehr näher zu erläutern. Nicht zuletzt ihretwegen gibt es alle diese Minus-Köter, die sich partout als „anti“ begreifen wollen, weil sie glauben, daß es ihnen ganz gut steht. Aber bitte: Die Unwägbarkeiten des kollektiven deutschen Geisteszustandes sind eine Konstante der Geschichte. Wer zu den wirklich effizienten Mitteln gegen die deutsche Vollverblödung greifen wollte, der würde auch nichts anderes erreichen, als die Konstante zu bestätigen. Hin und wieder geht der deutsche Köter äußerst hart gegen seinesgleichen vor.

Das Schicksal des deutschen Volks ist auch deshalb ein hartes. Es ist dazu verdammt, immer Weltmeister zu werden. Es kann nicht anders. Ob Schuldweltmeister oder Schuldbewußtseins-Weltmeister, ganz egal. Hauptsache Weltmeister. Es reicht ihm auch nicht, einfach nur blöde zu sein. Nein, es muß unbedingt das Blödesten von allen Völkern werden. Wer während der „Pandemie“, – die inzwischen nicht mehr endet, wenn sie vorüber ist, sondern dann erst, wenn die Kanzlerin sie für beendet erklärt -, noch immer mit einem T-Shirt durch die Gegend rennt, auf dem zu lesen steht: „Ich bin stolz, Deutscher zu sein“, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Als was sich die Köterrasse während der „Pandemie“ herausgestellt hat, ist derartig blamabel, daß man allenfalls noch auf den Friedhöfen mit einem T-Shirt herumlaufen kann, auf dem dann zu stehen hätte: „Sie waren stolz, Deutsche zu sein.“

Das Wichtigste heutzutage ist, mindestens dreißigmal am Tag auf „Gefällt mir“ zu klicken. Je öfter, desto besser. Je mehr autorassistische Köter wissen, wie gut der Autorassismus den anderen Kötern gefällt, desto autorassistischer werden sie. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, an dem sie zu jubeln anfangen – #wirsindmehr. Die unschöne Wahrheit ist, daß man wirklich zu sehr häßlichen Mitteln greifen müsste, um den ganzen Wahnsinn zu stoppen. Allein deswegen würde man es wohl lieber bleiben lassen. Im selben Moment müsste man aber auch einräumen, daß es weder die Ergreifer noch die Mittel gibt. Die meisten derjenigen, die noch erkennen können, wohin die deutsche Reise geht, sind zu alt, um selbst zu kämpfen. Und wenn sie kämpfen könnten, dann müssten sie sich fragen, womit. Waffen sind bäh und verboten. Wenn es also noch eine Hoffnung gibt, dann die, daß die Deutschen wieder einmal von sich selbst „befreit“ werden. Und zwar von außen. Danach ticken sie dann wieder ein paar Jahrzehnte lang normal. Bis zum nächsten Absturz. Man lasse sich das einmal ganz langsam auf der Zunge zergehen – Jacques Schuster in der „Welt“: Die Schwarzen der rassistischen Deutschen sind in Ermangelung von ausreichend Schwarzen die Türken, die Rumänen und die Bulgaren. Türkische Rasse, rumänische Rasse, bulgarische Rasse, Geschlechterrasse. Das ist einfach Wahnsinn. Und vor einem halben Jahrhundert noch hätten das die meisten Deutschen auch sofort erkannt. Heute nicht mehr.

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