Hobbyvirologe Heiko Maas: Corona ist rassistisch

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Heiko Maas blamiert sich wieder nach Kräften (Foto:Imago/photothek)

Der undiplomatischste Chefdiplomat Deutschlands seit Joachim von Ribbentrop, Außenamtschef Heiko Maas, ist mittlerweile geübt darin, via Twitter jede Menge Porzellan auf dem internationalen Parkett zu zertrümmern, die Verbündeten vor den Kopf zu stoßen und die US-amerikanische Außenpolitik zu geißeln, wann immer möglich. Angesichts der US-Unruhen läuft er jedoch zur Hochform auf.

In nur einem einzigen Tweet gelingt es dem durch eine grimmig-ironische Laune des Schicksals zu Ministerwürden gelangten saarländischen Provinzpolitiker, unter Beweis zu stellen, dass er von US-amerikanischer Geschichte und Virologie genauso viel versteht wie von Außenpolitik.

(Screenshot:Twitter)

Dank Klein-Heiko erfahren wir also, dass der 1968 erschossene Bürgerrechtler Martin Luther King anscheinend Prophet war – denn er äußerte sich anscheinend schon zu Lebzeiten, laut Maas, zur Lungenkrankheit Covid-19, die „Leben, Gesundheit und Wohlstand, gerade der Schwächsten“ bedrohe. Dieses Zitat Kings ist der zeitgeschichtlichen Forschung bisher noch gar nicht bekannt gewesen.

Natürlich stammen diese „Worte von Martin Luther King“ nicht wirklich von diesem – schon deshalb nicht, weil sich dieses rhetorische Genie einen semantischen Schwachsinn wie den bedrohten „Wohlstand der Schwächsten“ nicht einmal dann erlaubt hätte, wenn er vor knapp 60 Jahren schon von Corona gewusst hätte.

Da capo: Maas’scher Sondermüll

Doch bei Maas geht es immer noch viel schlimmer – weshalb er dem Virus sogleich noch die Schuld an den gesellschaftlichen Geißeln „Rassismus“ und – wenn wir schon dabei sind – auch gleich „Antisemitismus“ zuschreibt – und er bezog sich damit vermutlich nicht auf den Umstand, dass George Floyd postum Corona-positiv getestet wurde. Corona – das erste rassistische Virus der Geschichte!

Sars-CoV2 wäre damit dann der erste offiziell von der Bundesregierung erklärte Krankheitserreger, der die Entrechtung Farbiger und von Juden vorantreibt. Für all die Opfer dieser Erscheinungen besteht also in absehbarer Zeit Hoffnung: Denn wenn der Impfstoff kommt, werden mit Corona ja glücklich auch – Maas sei Dank – Rassismus und Antisemitismus verschwinden…

Bei soviel geistigem Sondermüll in einem einzigen Tweet fällt der peinlich-anbiedernde Hashtag „blacklivesmatter“, durch den der deutsche Außenminister seine Solidarität mit einem plündernden, gewaltverherrlichenden Lynchmob zum Ausdruck bringt, kaum noch ins Gewicht. Man sollte glauben, die Fremdschäm-Benchmark für diesen Außenminister unterliege bereits einem Deckeneffekt und wäre gar nicht mehr zu steigern – doch Maas überrascht tatsächlich stets auf Neue. (DM)

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