Es geht wieder los: Noch mehr Weiber an die Macht

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Foto: Christine Lambrecht (über dts Nachrichtenagentur)

Kaum ist das Coronavirus einigermaßen unter Kontrolle, drücken die linken Ideologen wieder aufs Gas, um ihr zerstörerisches Werk fortzusetzen: 

Die SPD zum Beispiel erhöht beim Thema Frauenquote jetzt wieder den Druck auf die Union. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) warnte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) davor, wegen der Pandemie das Gesetzesvorhaben zur Erhöhung des Frauenanteils in Unternehmensvorständen zu blockieren. Es wäre „absurd, wenn jetzt die Coronakrise als Argument dafür angeführt würde, eine bessere Beteiligung von Frauen in Vorständen zu verhindern“, sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).

Die Ministerin betonte: „Die Coronakrise darf nicht dazu führen, dass veraltete Rollenbilder von Frauen und Männern zementiert werden“. Deswegen müssen man gerade jetzt besonders darauf achten, dass die Gleichstellung in allen Lebensbereichen voran komme – auch in der Wirtschaft. Bei der Besetzung von Posten in Unternehmensvorständen mit Frauen gebe es „ein besonders krasses Defizit“, betonte Lambrecht.

Diese Führungsgremien seien „nach wie vor absolut männerdominiert“. Am Wochenende hatte auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Altmaier vor einer Blockade des Gesetzes gewarnt. Ein von Giffey und Lambrecht erarbeiteter Gesetzentwurf sieht vor, dass börsennotierte Unternehmen mit einem mindestens vierköpfigen Vorstand in Zukunft wenigstens einen der Posten mit einer Frau besetzen müssen.

Wird gegen dieses Mindestbeteiligung verstoßen, soll der Sitz im Vorstand unbesetzt bleiben. Der Entwurf befindet sich seit Ende Februar in der regierungsinternen Abstimmung. Lambrecht fuhr fort, die Selbstregulierung, die lange genug von der Wirtschaft eingefordert worden sei, funktioniere nicht.

Siebzig Prozent der börsennotierten oder mitbestimmten Unternehmen hätten erklärt, „dass ihr Vorstand auf absehbare Zeit ein reiner Männerclub bleiben soll. Dafür gibt es keine sachliche Begründung“. Deutsche Unternehmen machten sich „auch im internationalen Vergleich auf Dauer lächerlich, wenn sie Frauen weiterhin von Vorstandspositionen ausschließen“. Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium ließ durchblicken, dass es die Vorschläge der SPD skeptisch sieht. Man achte „grundsätzlich darauf, dass die Bürokratie insgesamt ab- und nicht zunimmt, insbesondere durch zusätzliche aufwendige Berichtspflichten“, teilte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf Anfrage der Funke-Blätter mit. Auch der Rechtspolitiker der Union im Bundestag, Jan-Marco Luczak (CDU), hat Bedenken. „Unternehmen sollten selber ein Interesse daran haben, den Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen zu erhöhen“, sagte Luczak auf Funke-Anfrage. Die Einführung einer Geschlechterquote für Vorstände börsennotierter Gesellschaften sehe er kritisch. Sie stelle einen „erheblichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit und die operative Unternehmensführung dar“, erläuterte Luczak.

Vielleicht sollte man die Frauenquote erstmal im Baugewerbe oder bei der Müllabfuhr durchsetzen und gucken, ob das funktioniert.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, fordert mehr Gestaltungsmacht für Katholikinnen. „Sonst ist die Kirche bald am Ende“, sagte Bätzing dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagausgabe). Man müsse das Thema Gleichberechtigung aber von der umstrittenen Frage nach der Zulassung von Frauen zu den Weiheämtern trennen, schränkt er immerhin ein.

„Außer Forderungen an die Kirchenleitung in Rom, die ich durchaus bereit bin vorzutragen, ist dann nämlich nichts zu machen.“ Er selbst könne als Teil einer Gesellschaft, in der die Gleichberechtigung der Geschlechter ein fundamentales Recht darstellt, bei der Forderung nach den Weiheämtern der Frauen nicht sehen, „inwiefern darin ein Fehler liegen könnte, der das Leben der Kirche auf eine schiefe Bahn bringt“. Er sei aber auch Bischof und katholischer Amtsträger.

„Als solcher werde ich vortragen, dass sich das Lehramt der Kirche sich erklärtermaßen nicht für befugt hält, Frauen zu weihen.“ Bätzing räumte ein, „dass diese Erklärung und ihre Argumente von weiten Teilen des Gottesvolks nicht mehr aufgenommen werden – nicht aus bösem Willen, sondern weil gute theologische Argumente dagegen stehen“. Die Gleichstellung von Frauen in allen Belangen sei „ein weites Feld, auf dem wir auch in der Kirche vieles bewegen können“.

Für ihn sei die Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche die „entscheidende Zukunftsfrage“, so Bätzing weiter. Er plädierte als Ergebnis des derzeit laufenden „Synodalen Wegs“, eines Reformprozesses der Bischofskonferenz und des Laien-Dachverbands ZdK, für eine „Eingabe an Rom, dass die bislang offene Frage der Diakoninnenweihe von Rom weiter verfolgt und positiv beantwortet wird“.

Die Gesellschaft wird weiterhin umgebaut, als ob eine Bundeskanzlerin nicht schon genug Unheil verbreitet hat. (Mit Material von dts)

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