Behörden-Schlingerkurs nach Göttinger Corona-Ausbruch: Erst Softie-Maßnahmen, jetzt Psychiatrie für Quarantänebrecher

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Shishabar als Corona-Hotspot? (Symbolbild:Shutterstock)

Der Corona-Hotspot von Göttingen mit rund 70 akut Infizierten, die alle aus dem Umfeld mehrerer als „Großfamilie“ verniedlichten Personengruppen stammen, zeigt die ganze Widersprüchlichkeit und Kopflosigkeit der Staatsgewalt, die zwischen Weggucken und übertriebenen Maßnahmen hin und herschwankt. Neuerdings droht der Krisenstab der niedersächsischen Landesregierung mit glatten Nazi-Methoden.

Denn wer infolge einer nachgewiesenen Corona-Infektion in häusliche Quarantäne muss und diese anordnungswidrig verlasse, so die Vize-Krisenstabsleiterin Claudia Schröder laut „Welt„, mache sich strafbar – und muss damit rechnen, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden. Wegschließen und für verrückt erklären von Menschen, die sich staatlichen Zwangsmaßnahmen – ob nun begründet oder nicht – widersetzen? Das weckt ungute Erinnerungen an den Nationalsozialismus und an die DDR, wo ebenfalls renitente Bürger medizinlaisiert und psychiatriert wurden – um sie in ihrer Anormalität – oder „Asozialität“  zu „kurieren“.

Es ist ein Rückfall in die Hysterie der Anfangsphase der Pandemie, als verschiedene Bundesländern ebenfalls die fatale Einweisungs-Idee ins Gespräch brachten – und sie schießt im vorliegenden Fall, in Göttingen, völlig übers Ziel hinaus. Denn so übertrieben die nunmehr ausgestoßenen Drohungen gegen die infizierten Ausländer und Migranten in den betroffenen Göttinger „Großfamilien“ sind, so lasch und zurückhaltend waren die örtlichen Gesundheitsbehörden in den letzten Tagen im Umgang mit selbigen.

Shisha-Bar: Kaum Kontrollen, lasche Konsequenzen

Denn tatsächlich erfolgte die Behandlung der üblichen orientalischen Parallelmilieus durch die offiziellen Stellen ebenso lax und zögerlich, wie man dies in Deutschland seit Jahren nicht anders gewohnt ist: Dies fing schon damit an, dass die Göttinger Shisha-Bar, in der nach aktuellen Erkenntnissen der Ausbruch seinen Anfang nahm, tagelang öffnen konnte, obwohl dies aufgrund der Corona-Auflagen eigentlich gar nicht erlaubt war. Weder Ordnungsamt noch Polizei schritten ein.

Erst als schon feststand, dass mehrere Menschen später an Covid-19 erkrankte Personen und Infizierte zuvor in der Bar zu Gast waren und dort mutmaßlich gemeinsam aus einer Wasserpfeife rauchten, wurde die Bar geschlossen und „ein Bußgeldverfahren geprüft“, so Göttingens Verwaltungssprecherin Cordula Dankert. Abgesehen davon, dass bei „bio-deutschen“ Durchschnittsgastronomen hier viel härter und früher durchgegriffen worden wäre: Bußgelder würden hier nicht erst noch „geprüft“, sondern wären mit Sicherheit längst in gesalzener Höhe verhängt worden.

Ebenso verzagt war auch die Reaktion des Gesundheitsamtes: Der Anordnung von Corona-Tests am Pfingstwochenende für die Parteien eines Mietshochhauses mit 700 Bewohnern, in dem etliche der Infizierten leben, leisteten zunächst gerade einmal 15 Prozent der Geladenen Folge; der Rest erschien einfach nicht. Die Verweigerer wurden deswegen von verständnisvollen Amtsmitarbeitern persönlich angerufen oder aufgesucht und mit Engelszungen bezirzt, doch bitte einsichtig zu sein und den Test zu machen. Erst als sich daraufhin immer noch viele sträubten, wurden mögliche Bußgelder angedroht.

Von einem Extrem ins andere

Krisenstabs-Stellvertreterin Schröder feierte daraufhin den „Erfolg“ dieses „robusten Zugehens“, wie die „Welt“ schreibt. Von dieser endlosen Geduld des pathologisch toleranten Staates profitieren gleichwohl natürlich nur Clans, so gut wie gar nicht „integrierte“ Ausländerfamilien und Parallelmilieus, die dem deutschen Staat bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Verachtung demonstrieren. Auch hier würde bei indigenen Bürgern nicht lange gefackelt.

Deshalb verfällt die Landesregierung jetzt ins genau andere Extrem – und droht für den Fall, dass ein Infizierter die verhängte Quarantäne bricht, mit der Psychiatriekeule. Ob sich ausgerechnet die Großfamilien davon einschüchtern lassen, bleibt abzuwarten; sie werden ihre sozialen Gewohnheiten und ihre Zusammentreffen mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin pflegen – und die drohende Eskalation, wenn dann Strafen tatsächlich vollzogen werden sollten, werden die Göttinger Gesundheitsbehörden und Polizei zu vermeiden wissen.

Exempel werden dann vermutlich umso stärker statuiert, sobald ein Einheimischer aus einer Normal-, nicht „Großfamilie“ gegen Auflagen verstoßen sollte. Und an Deutschen, die infolge der bodenlosen Rücksichtslosigkeit und Leichtsinnigkeit der shisharauchenden und in Sippenstärke feiernden, migrantischen Corona-Ignoranten nun ebenfalls unverschuldet gut 14 Tage interniert werden müssen, mangelt es nicht: Die Nachverfolgung der Infektionsketten ergab bisher 310 Kontaktpersonen, die allesamt in Quarantäne sind; darunter auch 57 Kinder und Jugendliche aus 13 verschiedenen Göttinger Schulen. Das kann wahrhaftig noch „heiter“ werden. (DM)

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