Deutschland: Woher die Narrenfreiheit für linksextremistische Gewalttäter?

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Antifa und Links-Autonome sind für ihre Gewalt bekannt. Foto: Shutterstock

Im Zuge der bürgerkriegsartigen Krawalle in mehreren US-amerikanischen Städten soll nun endlich die „Antifa“ überall in den USA zur Terrororganisation erklärt werden. In einigen Bundestaaten war das bisher schon so. Wird Deutschland nachziehen? Das war eine rhetorische Frage. Natürlich wird Deutschland nicht nachziehen. Dafür gibt es Gründe.

von Max Erdinger

US-Generalstaatsanwalt Barr erklärte in einer Pressekonferenz: „Leider werden mit den Unruhen, die in vielen Städten unseres Landes stattfinden, die friedlichen Stimmen des Protests von gewalttätigen, radikalen Elementen entführt. Gruppen von Radikalen und Unruhestiftern von außerhalb nutzen die Situation aus, um ihre eigene separate und gewalttätige Agenda zu verfolgen. Vielerorts scheint die Gewalt von anarchischen und linksextremen Gruppen,von Gruppen der extremen Linken geplant, organisiert und vorangetrieben zu werden, wobei Antifa-ähnliche Taktiken angewandt werden. Viele von ihnen reisen von außerhalb des Staates an, um die Gewalt zu fördern.“ US-Präsident Donald Trump bei Twitter: „Die Vereinigten Staaten werden militante Antifa-Gruppen zu Terrororganisationen erklären„.

Davon sind wir in Deutschland weit entfernt. Linksextremistische Gewalttäter stehen in unserem Land so gut wie unter Artenschutz. Der Grund dafür ist eine verbreitete Faschismus-Neurose, die vor Jahrzehnten im „Nest des absichtsvollen Irrtums“ ausgebrütet worden ist, indem ausschließlich „rotlinks“ mit „links“ übersetzt wurde, während „braunlinks“ das Etikett „rechts“ aufgeklebt bekam. Hinsichtlich der öffentlichen Bewußtseinsbildung war das ein geschickter Schachzug der Rotlinken, weil dadurch bis heute kaum jemand die Ähnlichkeit der Roten mit ihren braunen Brüdern im Ungeiste erkennt. Die in Deutschland übliche Rechts/Links-Unterscheidung ist historisch aber falsch, weswegen der „Kampf gegen rechts“ bis zum heutigen Tag eine linksinterne Angelegenheit ist und Kollateralschäden nach sich zieht, von denen alle betroffen sind, die weder rot- noch braunlinks sind. Diese Kollateralschäden wiederum werden von den rotlinken „Kämpfern gegen rechts“ durchaus goutiert, weil sie inzwischen gemerkt haben, daß sie, so sehr sie mit der Faschismuskeule oder der Nazikeule historisch auch falsch liegen, in der Gegenwart höchst effizient alle diejenigen diffamieren und stigmatisieren können, die ihre tatsächlichen politischen Fundamentalgegner wären: Freiheitlich-Konservative. Die müssen sich seit Jahrzehnten gefallen lassen, von den Internationalsozialisten direkt oder im Umfeld der Nationalsozialisten angesiedelt zu werden, und zwar sowohl vom politischen als auch vom medialen Establishment.

Das geht so weit, daß nicht einmal mehr die Bekenntnisse eines Mussolini oder eines Goebbels zum Sozialismus gelten gelassen werden. Mussolini und Goebbels gelten dennoch als „rechts“. Der Gipfel des ahistorischen Wahnsinns ist, daß es geradezu als Ausweis einer nationalsozialistischen, also „rechten“ Gesinnung gälte, wenn sich jemand ein Zitat des von den Nationalsozialisten im KZ Buchenwald ermordeten, deutschen Kommunistenführers Ernst Thälmann zueigen machen würde, welches da lautet: „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.“ Um es lakonisch auszudrücken: Da hat wohl der braunlinke Führer den rotlinken Führer umbringen lassen. Oder anders: Stammte das Zitat nicht von Ernst Thälmann, sondern von Björn Höcke, dann würde es als der ultimative Nachweis von Höckes nationalsozialistischer Gesinnung betrachtet werden – und des Zitierens wäre kein Ende.

Irgendwer „führt“ immer in Deutschland. Allerweil sind es die Rotlinken in ihrem Wahn, sie seien grundsätzlich anders gestrickt als jeder totalitäre Haufen der deutschen Geschichte zuvor. Der historisch Bewanderte weiß deshalb seit Jahren: So wird das nichts mit dem deutschen „Antifaschismus“. Er ist in seinen Methoden nämlich selbst „faschistisch“. Daß das paßt, kann jeder erkennen, der die heutigen Bilder eines marodierenden, brandstiftenden und prügelnden Antifa-Pöbels mit den historischen Bildern jener SA vergleicht, die damals im öffentlichen Raum die Drecksarbeit für den Aufstieg der Nationalsozialisten erledigte.

Fließende Grenzen

Jener „Kampf gegen rechts“, der heutzutage als so besonders edelmütig gilt, ist also ein Kampf selbstgerechter Totalitaristen, die inzwischen kein Stück mehr weniger totalitär sind, als die, gegen die der Kampf angeblich geführt wird. Das wiederum hatte inzwischen zur Folge, daß praktisch jeder, der nicht explizit rotlinks gestrickt ist, als braunlinker Gegner identifiziert und als „braunlinks“ (fälschlich: rechts) diffamiert und ausgegrenzt wird. Die ahistorische Definitionshoheit der Rotlinken hierzulande ist total geworden, und selbst Regierung samt fast aller Parteien beugen sich dieser Definitionshoheit. Deshalb sind die Grenzen im „Kampf gegen rechts“ auch fließend geworden. Da er mit hohen Summen aus Steuergeldern unterstützt wird, subventioniert das juste milieu in Regierungsverantwortung quasi achselzuckend auch den Straßenterror, unter dem jenes Volk zu leiden hat, dessen Interessen dieses Milieu eigentlich zu vertreten hätte. Deutschland mit „D“ wie „Deppenland“. Das Volk ist wieder einmal der Depp, und das juste milieu hält sich mit dem Faschismusvorwurf jeden Widerstand vom Leib, ganz egal, woher er tatsächlich kommt. Anläßlich der gegenwärtigen „Hygiene-Demos“ läßt sich das schön belegen. Das ganz normale Durchschnittsvolk demonstriert – und ist plötzlich „rechts“. Die (SA)ntifa darf sich unterdessen am Mord im öffentlichen Raum versuchen und Demonstrationsteilnehmer auf die Intensivstationen der Krankenhäuser prügeln. Die Polizei erteilt u.U. Platzverweise an friedliche Demonstranten und begründet das mit dem Schutz der Demonstranten vor der (sa)ntifaschistischen Gewalt. Wer da nicht an „Schutzhaft“ denkt? Es ist ein Wahnsinn. In Deutschland lassen sich sogar dann noch diktatorische Zustände herbeiführen, wenn man dabei die „Nazikeule gegen die Diktatur“ schwingt. Das ist komplett irre. In Deppenland lebt Adolf Hitler selbst dann noch, wenn er schon lange tot ist. Einfach, weil er in jedem Zustand nützlich ist, für wen auch immer.

Gnadenlose Selbstgerechtigkeit

Der linksextremistische Terror des (SA)ntifa-Pöbels ist angesichts der Bilder, die er liefert, natürlich nicht zu leugnen. Daß aber irgendwer daran dächte, ihn so zu behandeln, wie das in den USA nun geschehen soll, ist völlig illusorisch. In Deppenland wird stattdessen, einer unseligen Tradition gehorchend, ein pseudointellektueller Nebenkriegsschauplatz eröffnet. Typen, die sich gern als Feingeister inszenieren, werfen die Haut auf ihrer eingebildeten Denkerstirn in Falten, machen ein hochkonzentriertes Gesicht dabei, und stellen die Frage in den Raum, ob denn der „rechtsextremistische Terror“ tatsächlich mit demjenigen der „Linksextremisten“ gleichgesetzt werden dürfe. Ziel: Ein moralbasiertes Urteil, fein ausdifferenziert. Was für ein Scheißdreck! Braunlinke und Rotlinke sind zusammengenommen die Linke. Man frage nach bei Horst Mahler, dem Rechtsanwalt und Mitbegründer der „Rote Armee Fraktion“ (RAF), jener rotlinken Terrorgruppe, die Deppenland hauptsächlich in den Siebziger Jahren auf Trab gehalten hat. Als NPD-Anhänger und Knacki kann Mahler sehr fundiert Auskunft geben. „Kampf gegen rechts“: Es handelt sich in jedem Fall um linksextremistischen Terror, egal, in welchen Farben man ihn anpinselt. „Kampf gegen den Terror“ könnte ein Slogan sein, über den sich eventuell nachdenken ließe, wenn man nicht ausgerechnet in der Republik der Nachkriegs-Selbstgerechten leben würde. In der lebt man aber. Und deswegen geht das ausdrücklich nicht. Wie´s wohl kommt?

Bundesrepublik Deutschland 1949: Vier Jahre nach Kriegsende liegt das Land zu großen Teilen noch immer in Trümmern, nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Sehr zu Recht reckt die ganze Welt ihre Zeigefinger in Richtung der physischen und psychischen Ruine. Selbst die aufgeweckteren unter den Kindern merken, daß irgendetwas oberfaul ist. Ihre Mütter und Väter, vor allem aber die Väter, so sie überhaupt noch welche haben, müssen etwas ganz fürchterlich verkehrt gemacht haben. Als moralische Instanz fallen die aus, und folgedessen fällt den Kindern eine dem Zivilisationsbruch geschuldete Rolle in den Schoß, die bis dato noch keine Generation vorher je hatte, begleitet von der Verlockung, besser zu denen mit den gereckten Zeigefingern zu gehören, als zu denen, auf die sich gerichtet sind. Die Kinder werden größer und schustern sich ihr eigenes Selfmade-Weltbild zusammen, weil sie schließlich keines mehr überliefert bekommen haben, das akzeptabel erschien. Eine der Gewißheiten, die sich in der Folge etablierte, war die, daß die Opfer ihrer Altvorderen die Guten gewesen sein müssen, weil sie schließlich die Feinde des Bösen waren. Wer in den Kriegsjahren zwischen 1940 und 1945 zur Welt gekommen ist, der stand dann Mitte der Sechziger Jahre körperlich in Saft und Kraft und befand sich zugleich auch auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner politischen Bewußtseinsbildung. Revolution! Aber was für eine? Man kann ja schlecht für eine Revolution sein, bei der schon wieder das Blut in Strömen fließt. Schließlich ist einem die Rolle des Moralweltmeisters in den Schoß gefallen. Einzige Möglichkeit: Friedliche Revolution. Nachteil: Friedliche Revolutionen können verdammt lang dauern. Langer Rede, kurzer Sinn: Etwa Mitte der Sechziger Jahre ging dann allmählich die in Generationenlänge gedachte Kulturrevolution der absolut Selbstgerechten los. Was aber niemand vorhergesehen hatte, das war, daß eine solche schleichende Kulturrevolution zum unaufhaltsamen Selbstläufer werden könnte, die niemals aufhört, und bei der sich die Ziele quasi wie von selbst immer weiter verschieben. Ein endloser Revolutionsprozess, der letztlich zur unaufhaltsamen, quasi politplattentektonischen Verschiebung wird, die von niemandem mehr aufgehalten werden kann.

Heute, im Jahr 2020, wälzt sich die gesamtlinke Revolutionsmasse mit großer Selbstverständlichkeit durchs Land und begräbt alles unter sich, sogar das, was vor über fünfzig Jahren gar nicht hätte angetastet werden sollen. Die Revolution wird noch nicht einmal mehr bemerkt. Sie heißt jetzt „gesellschaftlicher Fortschritt“, „menschliche Gesellschaft“ und kommt ach-so-menschlich als „bunt“, „vielfältig“ und „tolerant“ daher, obwohl sie nichts anderes als ein Selbstläufer der totalen Verblödung geworden ist. Das wäre jetzt der Moment, in dem sich die Altvorderen von heute, die Jungen der Sechziger Jahre also, einmal fragen sollten, ob die Selbstgerechtigkeit nicht vielleicht ein arges Übel darstellt, und ob es in einem antitotalitären Sinn wirklich so zielführend gewesen ist, den Nachwuchs mit genau dieser Selbstgerechtigkeit derartig zu stopfen, daß er platzt, wenn er nicht ständig klugscheißen geht. Was aber passiert stattdessen? In gewisser Weise landen wir alle wieder bei Hitler, genauer bei Göring. Von dem ist nach dem Totalzusammenbruch seines ideologischen Kartenhauses folgende Interpretation des Geschehens überliefert – sinngemäß: „Lieber zwölf Jahre lang gelebt wie ein König, als ein Leben lang gekrochen zu sein.“ – „Nachteil“ heute: Es gibt keine Bomber über Deppenland, die ein ideologisches Kartenhaus in sich zusammenstürzen lassen. Die Salonbolschewisten der Sechziger Jahre sind Establishment geworden, haben materiell das mitgenommen, was in den wirtschaftlichen Blütejahren der Bundesrepublik mitzunehmen war, und sitzen bar aller materiellen Sorgen bei Rotwein, Bob Dylan und Eric Burdon in ihren Wohnzimmern, sich der Tatsache erfreuend, daß der radikale Straßenpöbel der „(SA)ntifa“ im Zusammenspiel mit einer durchideologisierten Mainstreampresse ihren Lebensabend in selbstgerechter Zufriedenheit absichert. Ab und zu treffen sie sich bei irgendwelchen Preisverleihungen und behängen sich gegenseitig mit Orden für herausragende Zivilcourage, besonders sozialkritische Filme, oder gleich mit welchen für generelle „Die Menschen“-Freundlichkeit. Es ist einfach widerlich.

Die guten „Linksextremisten“ und ihre Gönner

Man muß sich ja einmal überlegen, wie degeneriert die Bundesrepublik, gemessen an ihrer Idee und dem Grundgesetz aus dem Jahr 1949, heute tatsächlich ist. Das schlägt dem Faß den Boden aus. Die Bundesrepublik war einmal der westlich-freiheitliche Gegenentwurf zur totalitären DDR. 1990 kam es zur Wiederverenigung – und 2020 fragt man sich, wer da eigentlich wen geschluckt hat. Wirtschaftlich ist das klar, politisch wird es aber immer zweifelhafter. Der Bundespräsident schrieb zu seinen Studentenzeiten für eine Zeitschrift, die zu 100 Prozent aus der DDR finanziert worden ist. Die Bundeskanzlerin wurde ebendort sozialisiert, fiel zur Wendezeit nicht durch wagemutigen Widerstand gegen das totalitäre Regime der DDR auf und gab damals kund, daß sie einem reformierten Sozialismus den Vorzug gebe vor jener Bundesrepublik, wie sie damals bestand. Inzwischen läßt ihr Anblick mehr an eine Staatsratsvorsitzende denken, als an einen Bundeskanzler. Der Verfassungsschutz erinnert immer mehr an ein Ministerium für Staatssicherheit, in Thüringen wird die gültige Wahl eines Ministerpräsidenten einfach einkassiert, und in Mecklenburg-Vorpommern wird eine Linksextremistin Verfassungsrichterin, obwohl die Organisation, der sie angehört, vom Verfassungsschutz überwacht wird. Eine Verfassungsrichterin, die vom Verfassungsschutz überwacht wird, sozusagen. Und dann hat diese Frau auch noch die Chuzpe, sich über den Protest gegen ihren Richterposten beim Landesverfassungsgericht mit den Worten zu beschweren, der Protest sei purer Antikommunismus, ganz so, als ob Antikommunismus so verwerflich sei wie unterlassene Hilfeleistung. Ja geht´s denn noch? Wo lebe ich denn inzwischen?

Darüber hinaus marodiert der gewalttätige (SA)ntifa-Terrorpöbel auch noch unter der wohlwollenden Nachsicht eines Medien-Mainstreams, der quasientschuldigend anführt, die lieben Leute, die in den USA inzwischen als Terroristen klassifiziert werden, übertrieben es hierzulande eben etwas, wollten aber grundsätzlich das Richtige. Und das alles in einem Deppenland, in dem die Steuerpolitik an Enteignung grenzt und die Wirtschaft von der eigenen Regierung anläßlich einer gnadenlos übertriebenen Kriseninszenierung wahrscheinlich mutwillig, mindestens aber sehenden Auges, gnadenlos an die Wand gefahren wird, und suspendierte Grundrechte in eine „neue Normalität“ umdefiniert werden. Bevormundung und Belehrung allerorten, Verbote, Verpflichtungen, Strafandrohungen, Gesetzesverschärfungen – und eine politische Klasse, in der kein Skandal mehr groß genug ist, als daß jemand an Rücktritt denken würde. Es gibt glasklar eine Zweiklassen-Justiz. Begleitet wird dieses ganze widerliche Schmierentheater von subtiler Zensur, Diffamierung aller Andersdenkenden, der Zerstörung wirtschaftlicher Existenzen und einem bigotten Gefasel, daß es einer Sau graust. Die Antidemokraten regieren nicht in Deutschland, sondern in Ungarn. Oder in Amerika. Oder in Russland. China ist aber ganz ok. Menschenrechte? – Trotzdem eine ganz große Nummer. Außer für autochthone Deutsche. Die sollen sich nicht so anstellen. Und das alles soll immer noch die Bundesrepublik Deutschland mit einem gültigen Grundgesetz sein? In der Bundesrepublik Deppenland sieht es ganz danach aus, als ob die Leute, die in den USA als Terroristen klassifiziert werden, insgeheim größtes Wohlwollen seitens der Regierung und des gesamten juste milieus genießen würden.

Wenn man sich überlegt, welcher globalistischen Agenda sich die Bundeskanzlerin verpflichtet hat, wer diese Agenda wiederum zu einem beträchtlichen Teil finanziert, und daß es genau dieser Personenkreis aus dem Dunstkreis von George Soros´“Open Society Foundations“ ist, der öffentlich einräumt, gewisse „Haßgruppen“ ebenfalls – auch in den USA – mit Geld zu unterstützen, dann muß man nicht unbedingt paranoid sein, um sich sehr seltsame Fragen hinsichtlich der Absage Merkels am G7-Gipfel in Washington zu stellen. Es ist einfach eine zu drollige Vorstellung: Die Kanzlerin landet mit einem deutschen Regierungsflieger in Washington, betritt die Gangway, will die rechte Hand zum Winken erheben, als ihr der Arm auf den Rücken gerissen wird und die Handschellen klicken. Na ja, Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht. Nur ist es inzwischen so, daß sogar einem wie mir der Humor allmählich ausgeht. Die erste Frau im Amt des Bundeskanzlers hat meine Heimat tatsächlich in Grund und Boden regiert. Das ist nicht mehr lustig. Und daß es so viele einfach nicht wahrhaben wollen, ist sogar ausgesprochen traurig.

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