Muezzin-Ruf in Bielefeld trotz Gerichtsverbot: Islamisierung hat für SPD und Grüne höchste Priorität

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Muezzin beim Gebetsruf (Foto:Imago/Pixsell)

Bielefeld – Im Stadtteil Brackwede erlaubte die Bezirksverwaltung unter ihrer SPD-Stadtteilbürgermeisterin Mitte April der lokalen DITIB-Mosche, öffentliche Gebetsrufe per Lautsprecher durchzuführen – ein „Trend“, der überall in Deutschland auf dem Vormarsch ist. In Brackwede jedoch ist die Rechtslage anders: Ein Gerichtsurteil und die Baugenehmigung verbieten den Muezzinruf dort ausdrücklich. Die linksgrüne Verwaltung juckte dies nicht weiter.

Bereits die von der Als 2010 die Vatan-Moschee an der Windeslbleicher Straße im Bielefelder Stadtteil Brackwede eröffnete, war sie vor allem wegen des über 16 Meter hohen Minaretts umstritten; viele Einheimische störten sich an der empfindlichen Beeinträchtigung der Straßenbildes und der Silhouette der Stadt. Das ist inzwischen das geringste Problem: Denn von diesem Minarett erschallten erstmals am 17. April, wie in vielen deutschen Städten, muslimische Gebetsrufe – übertragen per Lautsprecher und für jedermann hörbar.

Mit der Erlaubnis wollten deutsche Städte mitten in der Hochphase der Corona-Krise ein „Zeichen der Solidarität“ setzen, weshalb diversen Moscheen im Land der Muezzinruf gestattete wurde. Auch die – vom türkischen Staat gesteuerte – Vatan-Moschee profitierte von dieser grundfalsch verstandenen „Toleranz“.

In Brackwede allerdings ist der Fall insofern anders gelagert, als dort 2010 durch ein Gericht explizit der Gebetsruf verboten wurde: Dies war die Bedingung, an die die Erteilung der Baugenehmigung geknüpft wurde, gegen die mehrere Bürger damals geklagt hatten. Doch 10 Jahre später (und einige wichtige Meilensteine weiter auf dem Weg zur Umwandlung Deutschlands in einen islamischen Gottesstaat) schert sich Politik immer seltener um geltendes Recht wie auch um das Grundgesetz, wenn es darum geht, religiöse und kulturelle Sonderrechte für eine – und bezeichnenderweise immer dieselbe – bestimmte Minderheit zu ermöglichen.

Rechtsbeugung zum Wohle der Muslime

Die CDU Brackwede monierte daher zu Recht, dass die rotgrüne Bezirksverwaltung von Brackwede hier eine klare Genehmigungs- und Beschlusslage ignoriert, um sich wieder einmal bei den Muslimen anzubiedern und „Weltoffenheit“ inklusive Hypermoral vorzuschützen. Prompt wurde sie daraufhin vom Bielefelder Grünen-Kreisverband sowie der örtlichen SPD öffentlich attackiert, sie schüre „antimuslimische Ressentiments“ und übe damit „Kritik an allen Moslems“.

Die Keule der Islamophobie wird inzwischen genauso inflationär geschwungen wie die des angeblichen „Rassismus“. Die „Neue Westfälische Zeitung“ berichtete in ungewohnt vorurteilsfreier Haltung über den Streit und schloss sich im Kern der CDU-Kritik an.

Brackwede ist in Wahrheit nur ein Beispiel für eine bundesweit überall zu beobachtende fatale Fehlentwicklung: Auf alles wird hierzulande Rücksicht genommen bis zur Selbstaufgabe; Verzicht auf Schweinefleisch. Verleugnung christlicher Symbole und Traditionen. Akzeptanz von Zwangsverschleierung. Missachtung der Schulpflicht beim gemischgeschlechtlichen Sport oder Badeunterricht. Und jetzt auch noch aggressive Religionsausübung in der Öffentlichkeit.

Verfestigung von Parallelgesellschaften

Erwartungsgemäß bleibt es denn auch nicht bei der einmaligen „Solidaritätsaktion“, aus angeblich gegebenen „Corona-Anlass“ wegen der strikten Kontaktsperren und des damals nahenden Ramadan: Denn überall in Deutschland fordern die Moscheeverbände inzwischen, den Muezzinruf als Dauereinrichtung zu erlauben – unterstützt von SPD, Grünen und Linken und teilweise ärgerlicherweise sogar von der FDP. Dabei pfeifen es die Spatzen von allen Dächern: Was uns hier als „Integration“ verkauft wird, ist im Prinzip die Verfestigung von Parallelgesellschaften, die Selbstunterwefung einer Kultur unter eine andere.

Die unerträgliche Gleichsetzung von Kirchengeläut und Muezzinruf, die islamophile Kreidefresser und verharmlosende Gesundbeter und Leugner der schleichenden Islamisierung immer wieder ins Feld führen, ist grob falsch und unsinnig: Während Kirchenglocken ein rein akustisches Signal ohne inhaltliche Botschaft sind, werden beim muslimischen Gebetsruf religiöse Inhalte und Botschaften verkündet, denen sich niemand entziehen kann – und diese sind zudem teilweise grundgesetzwidrig, da sie den Allmachtsanspruch Allahs über alles stellen und andere Glaubensrichtungen herabwürdigen, schon durch den Passus „Es gibt nur einen Gott, und Mohammed ist sein Prophet„. (DM)

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