Migranten blockieren Rettungseinsatz: 60-Jähriger tot

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Rettungswagen (Symbolbild: Von Ceri Breeze/shutterstock.com)

Wien – Mehrere jugendliche Migranten sollen einen Rettungseinsatz gestört haben, so dass die Reanimation eines 60-jährigen Mannes verhindert wurde. Der Senior verstarb wenig später.

Als die Polizei am Donnerstag am Einsatzort eintraf, versuchten bereits Securities die Jugendlichen auf Abstand halten, damit die Rettungskräfte einen 60-Jährigen versorgen konnten, der beim Einkaufen zusammengebrochen war. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gab gegenüber den Beamten an, dass die jungen Migranten die Zufahrt der Rettung blockiert hätten.

Absichtlich seien sie mit verschränkten Armen vor der Zufahrt gestanden, um das Durchkommen des Rettungseinsatz zu verhindern. Zudem hätten die Migranten daraufhin ebenfalls die Rollstuhlrampe verstellt, um den Abtransport des 60-Jährigen, der bereits mit dem Tod gerungen haben soll, zu verhindern. Das wurde auch vom Lenker des Rettungsfahrzeuges laut dem Magazin Vienna.at bestätigt.

Die beteiligten Jugendlichen waren beim Eintreffen der Polizei noch vor Ort und wurden von dieser zur Identitätsfeststellung angehalten. Die vier Personen im Alter von 16 bis 18 Jahren bestritten die Vorwürfe, wurden jedoch angezeigt. Ein 16-jähriger bosnischer Staatsangehörige wurde festgenommen, da ein Haftbefehl gegen ihn bestand. Er wurde in eine Justizanstalt überstellt. Gegen die Jugendlichen werden Ermittlungen eingeleitet, zudem wurde Videomaterial vom Einkaufszentrum angefordert, teilte ein Polizeisprecher weiter mit.

Nach den Reanimationsmaßnahmen wurde der Mann in ein Wiener Gemeindespital gebracht. Dort verstarb er wenige Stunden später. (SB)

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