Lieber am Infarkt sterben als ins Krankenhaus

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Foto: Shutterstock (1351902701)
Heutigen Medienberichten zufolge stehen in deutschen Krankenhäusern fast 40 Prozent aller Intensivbetten leer. In den am 29. Mai belegten 20.622 Intensivbetten wurden nicht einmal 4 (!!) Prozent an Covid-19 erkrankte Patienten behandelt. Die Zahl der Intensivbetten wurde in der Viruskrise auf mehr als 32.000 aufgestockt, mehr als ein Drittel davon werden derzeit für Covid-19-Kranke freigehalten. Doch deren Zahl sinkt immer weiter, was Untersuchungen eindrucksvoll bestätigt, wonach die Epidemie bereits seit Wochen im Abklingen ist.
Von Wolfgang Hübner
Gleichwohl werden unzählige Operationen verschoben, was in nicht wenigen Fällen mit unnötigem Leiden und auch vermeidbaren Todesfällen verbunden ist. Nicht weniger problematisch ist die grassierende Angst von Menschen, trotz Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen schweren Akuterkrankungen ins Krankenhaus zu gehen. Grund ist die Furcht vor Ansteckung mit dem Virus. Politik und Medien haben die Lebensgefahr durch Covid-19 in so absurder Weise befeuert, dass nun offenbar viele Menschen aus Angst vor dem (unwahrscheinlichen) Tod infolge Infektion faktischen Selbstmord oder zumindest schwerste gesundheitliche Selbstschädigung in Kauf nehmen.
Selbstverständlich hat der politisch verantwortete Irrsinn in den Krankenhäusern auch negative finanzielle Folgen für diese und könnte damit zum willkommenen Vorwand für Pläne werden, weitere Einsparmaßnahmen im Gesundheitswesen durchzuführen. Dann hätte die Corona-Hysterie nicht nur der CDU/CSU Umfragerekorde beschert, sondern würde auch bestens verschleiern, dass die angeblich so große Sorge um die Gesundheit der Deutschen Hand in Hand geht mit der Fortsetzung der Reduzierung der Kosten für die Volksgesundheit. Minister Spahn ist jedenfalls die Idealbesetzung für dieses Manöver.
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