Kultur im Linksstaat: Steuergelder für Anti-AfD-Theater

0
Foto: Collage

„Aufspüren, Jagen, Entsorgen – die Sprache der neuen Rechten“ heißt ein Theaterstück des Projekttheater Dresden e.V., das auch in vielen Schulen aufgeführt wird. In den letzten beiden Jahren wurde das Anti-AfD-Stück mit insgesamt 12.000 Euro gefördert, ergab die AfD-Anfrage (7/2200). Zusätzlich erhält das Theater institutionelle Förderung durch das sächsische Kulturministerium.

Thomas Kirste, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion in Sachsen, erklärt dazu:

„Erneut fördert die CDU-geführte Staatsregierung Propaganda-Veranstaltungen gegen ihren stärksten politischen Konkurrenten. Ich finde besonders infam, dass alle sächsischen Steuerzahler diese Diffamierung der zweitstärksten Partei in Sachsen mitbezahlen. Auch die 27 Prozent AfD-Wähler werden dafür zur Kasse gebeten, dass man sich wahlweise über sie lustig macht oder als gefährliche Extremisten abstempelt. CDU-Kulturministerin Barbara Klepsch muss die Förderung sofort beenden.

Zudem ist es unerhört, dass sächsische Lehrer ihre Schüler verpflichten können, dieses einseitig verzerrte AfD-Bashing anzuschauen. Dies widerspricht eindeutig dem Neutralitätsgebot für politische Bildung an Schulen laut dem Beutelsbacher Konsens. Ich fordere CDU-Kultusminister Christian Piwarz auf, diese Propaganda für verpflichtende Schulbesuche zu verbieten.“

Das wird der natürlich nicht machen. Für die CDU ist es wichtig, dass man mit allen Mitteln die zur Verfügung stehen, also auch im kulturellen Bereich, die Konkurrenz so klein wie möglich hält. Und dazu eignen sich die Steuergelder – auch die der AfD-Wähler – natürlich hervorragend.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram