Zeckenjahr 2020 – Wann sperrt die Bundesregierung die Wälder und uns alle ein?

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Foto: Von Gabor Tinz/Shutterstock

Politik und Medien sind dermaßen mit Corona beschäftigt, dass sie ein weiteres Problem völlig außer Acht lässt: Experten rechnen damit, dass dieses Jahr ganz besonders viele Zecken darauf lauern, unseren Haustieren und damit auch uns das Leben zur Hölle zu machen.

Der Bayerische Rundfunk hat vor kurzem vermeldet, dass es in diesem Jahr es besonders viele erwachsene Zecken gibt. Das kann problematisch werden, denn sie tragen häufiger den FSME-Virus in sich als junge Tiere. Mediziner warnen deshalb vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr durch Zeckenstiche.

Das große Problem ist, dass Zecken bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können. Bekannt und besonders gefährlich sind FSME-Viren und Borreliose-Erreger. Während es für FSME eine vorbeugende Impfung gibt, steht für die Lyme-Borreliose kein Impfstoff zur Verfügung.

Mittlerweile haben sich Zecken in ganz Deutschland verbreitet und die Statistik sagt, dass 58 Prozent der deutschen Bevölkerung schon einmal von einer Zecke gebissen worden sind, 22 Prozent davon sogar schon häufiger als viermal.

Die Coronakrise verstärkt nun das Problem, weil sich viele Leute aufgrund der Kontaktbeschränkungen mehr in der Natur bewegen als sonst, also mit Zecken häufiger in Berührung kommen als in den Jahren zuvor.

Und mit Borreliose ist nicht zu spaßen – genauso wenig wie mit dem Coronavirus. Begleitend können grippale Beschwerden auftreten, etwa Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Nach einem Zeckenstich breiten sich die Borrelien im Gewebe aus. Unter Umständen verteilen sie sich dann über das Blut im Körper und befallen so verschiedene Organe. Und es gibt keinen Impfstoff!

Und was tut die Bundesregierung dagegen? Nichts – und das ist mehr als unverantwortlich. Schon längst hätten die Wälder gesperrt werden, die Bürger sich reihenweise auf Biss testen lassen müssen, Google, Apple und die Gesundheitsämter die Zecken-Apps unter das Volk bringen sollen – bis es irgendwann einen Impfstoff gibt. Warnschilder alleine reichen wohl nicht aus.

Schon merkwürdig, dass Politik und Medien bei anderen gefährlichen Krankheiten gelassen bleiben und nur bei Corona solchen Alarm machen, Gesellschaft und Wirtschaft mutwillig zerstören.

Vielleicht gibt es einfach zu wenig Zecken im Bundestag. Vielleicht aber auch zu viele, so dass sie mittlerweile die Mehrheit bilden und Zeckenkritiker längst zum Schweigen gebracht haben.

Eigentlich die Gelegenheit für die AfD, endlich mal wieder auf den Tisch zu hauen und das Zeckenproblem auf die Tagesordnung zu stellen.

 

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