Chinas First Lady als WHO-Botschafterin – Deutschland finanziert Filz und Korruption munter weiter

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Pen Liyuan (r.) mit ihrem Mann in feiner Gesellschaft, hier Nordkoreas Diktator King Jong-Un (Foto:Imago/Xinhua)

Die Trump-feindliche Berichterstattung hierzulande beschränkte sich auf empörte Breitseiten, als der US-Präsident im April ankündigte, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die finanziellen Mittel vorerst zu streichen. Dabei gab es gute Gründe für den Schritt – denn die WHO erweist sich einmal mehr als ein von China kontrollierter, korrupter Saustall. Das hält Merkel-Deutschland natürlich nicht davon ab, die WHO weiter mit hunderten Millionen Euro zu unterstützen.

Die Bundesregierung hatte nach Trumps Ankündigung am 15. April, die US-Mittel für die in der Corona-Krise unter Beschuss geratene WHO einzufrieren, in einer spontanen Erklärung in gewohnter Freigebigkeit angekündigt, die entstehende Lücke gemeinsam mit anderen Staaten auszugleichen, und dafür den bisherigen Anteil am WHO-Budget von 5,67 Prozent deutlich zu erhöhen.

Weil die WHO-Kritik ja von Trump kam (der aus Sicht des institutionellen Anti-Amerikanismus der Groko-Regierungsparteien sowie der nahezu kompletten Linksopposition im Parlament China zu Unrecht attackiert, um vom eigenen Versagen abzulenken), wurde von deutscher Politik und „Veröffentlichkeit“ nicht weiter hinterfragt, was es mit den Vorwürfen gegen die ungute Nähe der WHO zum chinesischen Regime eigentlich auf sich hat. Tatsächlich sind diese gravierend.

Bereits zu Beginn der Pandemie fiel auf, dass die WHO gegenüber China als Urheber- und Ursprungsland des Sars-Coronavirus 2 eine bemerkenswerte Zurückhaltung übte und alles tat, um das Reich der Mitte nicht zu kritisieren oder hat zu beschuldigen. „Der Umgang mit China“, schreibt „Bild„, „glich einem Kuschelkurs – zu lasch, zu nachgiebig, zu spät.“

Verhängnisvolle „Nähe zur gelben Macht“

Nun kommt eine Personal ans Licht, die eine triftige Erklärung für diese devote Haltung einer angeblich suprastaatlichen UN-Organisation liefert: Die seit 2011 amtierende offizielle Botschafterin der WHO, die 57-jährige Peng Liyuan, wird auf der offiziellen WHO-Webseite ganz harmlos als „berühmte chinesische Sängerin und Schauspielerin“ präsentiert – tatsächlich aber ist sie seit 1986 die Ehefrau des Pekinger De-facto-Diktators und Präsidenten auf Lebenszeit, Xi Jinping, der als Vorsitzender der Kommunistischen Einheitspartei KPCh das gesamte Land beherrscht.

Ernannt wurde die Gattin des Machthabers, der damit über einen exklusiven und kurzen Draht in die Schaltzentralen der WHO verfügt, von einer weiteren Chinesin: Margaret Chan, die damals als Generaldirektorin der WHO amtierte. Beim Pekinger Regime ist die Generalin der Volksbefreiungsarmee besonders beliebt, seit sie 1989, nach der blutigen Niederschlagung der Tienanmen-Proteste, für die eingesetzten Soldaten patriotische Lieder geschmettert hatte, Die, wie „Bild“ berichtet, populäre Schlagersängerin ist allerdings keineswegs in ihrer Eigenschaft als Künstlerin für die Gesundheitsorganisation wichtig – sondern in ihrer Rolle als mächtigste Frau Chinas.

Wer Eins und Eins zusammenzählen kann, wird bei dieser Verquickung zur Macht kaum mehr ernstlich bezweifeln, dass die WHO in besonderem Maße in der Corona-Krise Rücksicht auf China genommen hat (und dessen wahre Rolle bei der Virusausbreitung eher verschleiern als aufklären hilft). Doch in Berlin ist man auch angesichts solcher zum Himmel stinkender Querverbindungen unbeirrt entschlossen, die WHO zu alimentieren – und deutsche Steuergelder einer mehr als dubiosen Institution in den Rachen zu schmeißen. (DM)

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