Widerwärtiger Antisemitismus: Schein-Hinrichtung mitten in Wien

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Antiisraelische Aktivisten gibt es auch in Deutschland zuhauf, hier vergangene Woche in München (Foto:Imago/ZUMAWire)

In die Nähe welch abstoßender und menschenverachtender Elemente sich die notorischen „Israel-Kritiker“ begeben, machte eine ungeheuerliche Aktion in der österreichischen Hauptstadt am Samstag deutlich: die pro-arabische Organisation BDS inszenierte dort ein widerliches Spektakel, bei dem ein Palästinenser von israelischen Soldaten „exekutiert“ wurde.

Die täuschend echt zelebrierte Scheinhinrichtung am hellichten Tag inmitten der Wiener Favoritenstraße am Viktor-Adler Platz, über die der Nachrichtenkanal „OE24“ berichtete, wurde vor den Augen von etlichen Passanten (darunter auch Kindern) dargeboten. BDS-Aktivisten hatten sich in Phantasieuniformen gekleidet, die dennoch eindeutig denen der Soldaten der Israel Defense Forces (IDF) nachempfunden waren; die Täter waren also ebenso deutlich identifizierbar wie die Rolle des palästinensischen „Opfers“.

Mit dieser geschmacklosen und antisemitischen Aufführung wies die BDS (dies steht übrigens für „Boycott, Divestment and Sanctions“) den Israelis einmal mehr die Rolle des Aggressors zu, der angeblich friedfertige Araber drangsaliere und willkürliche erschießt. Die Rollen sind hier, ebenso wie die Schuldfrage, klar verteilt: Die Juden als Monster, die Palästinenser als wehrlose Geiseln.

Halbgebildete und Linksantisemiten als dankbares Publikum

Bei einem geschichtsvergessenen, überwiegend uninformierten Publikum, dessen Halbwissen bei aufgeschnappten Versatzstücken wie „verbrecherische Siedlungspolitik“ oder „Gaza-Stadt als größtes Konzentrationslager der Welt“ endet, fällt diese Hetze auf fruchtbaren Boden. Und natürlich auch bei europäischen Linken, die Netanyahu ohnehin hassen und im Stile der „Das wird man doch noch sagen dürfen!“-Mentalität um keine Ausrede verlegen sind, gegen Israel Stimmung zu machen. Auf diese Gruppen – die Ahnungslosen und die Voreingenommenen –   zielen die Aktionen der die BDS ab.

Dass die erklärtermaßen antizionistische und judenfeindliche BDS, die eigentlich aus den USA stammt, das Existenzrecht Israels ablehnt und immer wieder durch skandalöse gemeinsame Proteste mit terroraffinen und islamistischen Palästinensern von sich reden machte, gerät da schnell in Vergessenheit. Es wird höchste Zeit, dass diese Gruppierung europaweit verboten wird. (DM)

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