USA: Lockdown treibt die Menschen in den Suizid!

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Foto:Von Srdjan Randjelovic/shutterstock

Staatlich verordnete Isolation, Arbeitslosigkeit, Geldsorgen, Depression. In den USA steigen die Selbstmordversuche dank Corona. Damit dürfte Amerika nicht allein sein. Auch in Deutschland warnen Ärzte davor, daß viele psychisch labile Menschen den Freitod als einzigen Ausweg aus der Corona-Pandemie sehen könnten. Kanzlerin Merkel ficht das nicht an – sie zwingt die Bürger von einer Corona-Freiheitsberaubung in die nächste.

Er habe mehr Todesfälle durch Selbstmorde als durch die Pandemie selbst erlebt, erklärt Dr. Mike deBoisblanc, Leiter des Traumateams am John Muir Medical Center in Kalifornien.

„Wir haben in so kurzer Zeit noch nie solche Zahlen gesehen“, so der Arzt. Die Selbstmordversuche der vergangenen vier Wochen würden denen eines ganzen Jahres entsprechen, behauptet deBoisblanc laut New York Post.

Dadurch, dass der Fokus auf die Behandlung von Covid-19 Infizierten liege, hätten sie nicht so viele Selbstmordpatienten retten können, wie sonst, berichtet seine Kollegin Kacey Hansen, die seit 33 Jahren als Trauma-Krankenschwester arbeitet.

Auch im Staat Washington verzeichnet man einen Anstieg der Selbstmordrate. Betroffen seien besonders Männer im Alter zwischen dreißig und vierzig, heißt es bei usnews.

Forscher befürchten, dass sich das Phänomen ausweiten könnte: In einem Kommentar, der letzten Monat in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry veröffentlicht wurde, weisen internationale Suizidexperten auf den Zusammenhang zwischen steigenden psychischen Problemen bis hin zu Selbstmordversuchen als Folge der verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hin.

2018 starben nach Angaben der Centers for Disease Control mehr als 48.000 Amerikaner durch Selbstmord. Damit ist er die zehnthäufigste Todesursache des Landes. Und während in vielen Ländern die Selbstmordraten in den letzten Jahren gesunken sind, ist die Rate in den USA seit 1999 um 35% gestiegen, von 10,5 Todesfällen pro 100.000 Menschen auf 14,2.

Steigende Selbstmordzahlen seien immer im Zusammenhang mit schweren Krisen zu verzeichnen. So gebe es Hinweise darauf, daß die Selbstmorde während der spanischen Grippe von 1918 und des SARS-Ausbruchs von 2003 zugenommen haben, so die Autoren von Lancet. Die Selbstmordrate in den Vereinigten Staaten stieg in den ersten Jahren nach der Großen Rezession 2008 ebenfalls erheblich an, da Millionen Amerikaner einer  finanziellen Notlage ausgesetzt waren.

In den USA verzeichnen dieser Tage laut cnn Telefonseelsorge und Stress-Hotlines ein stark erhöhtes Anrufaufkommen. In Corona-Zeiten brauchen auch Menschen Hilfe, die sonst keine depressive Veranlagung haben, erklärt Nancy Lubin von Crisis Text Line, einer SMS-Telefonseelsorge. Auch andere Auswirkungen der staatlich verordneten Quarantänemaßnahmen würden nun sichtbar: Häusliche Gewalt habe um 78 Prozent, sexueller Missbrauch um 44 Prozent zugenommen. Ebenso seien Essstörungen, Drogenmissbrauch und Depression Folgen des erzwungenen Isolation.

Laut einer Analyse des nationalen Gesundheitsdienstes Well Being Trust könnten 75.000 Amerikaner aufgrund von Drogen- und Alkoholmissbrauch sowie Selbstmord infolge der Corona-Pandemie sterben. 75.000 geschätzte Tote – nicht durch Corona – sondern aus Verzweiflung. Ein hoher Preis, den nicht nur die USA zahlen werden. (MS)

 

 

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