Grüne Bauernfängerei: Wahlrecht ab 16 gefordert

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Grüne Bauernfängerei: Wahlrecht ab 16 gefordert; Foto: © jouwatch
Grüne Bauernfängerei: Wahlrecht ab 16 gefordert; Foto: © jouwatch

Die durch Corona jäh in ihrem Höhenflug gebremsten Grünen versuchen gegenzusteuern – und sondieren „nachwachsende“ Wählerreservoirs: Die Partei trommelt derzeit wieder einmal für das Wahlrecht ab 16 – und sammelt hierzu Unterschriften. Auf der Grünen-Webseite sollen Unterstützer einen entsprechenden Appell signieren. Die nicht neue Forderung ist nicht uneigennützig: Die Grünen wissen, dass sie in der naivsten Bevölkerungsgruppe punkten können.

Denn je jünger, je linker und je ökologischer – diese simple Formel galt schon vor „Fridays for Future“. Doch seit Greta Thunberg und ihre juvenilen Klima-Hysteriker als noble Schulschwänzer die Straßen und Plätze okkupierten und eine Massenbewegung aus der Taufe gehoben ward, da gilt unter Minderjährigen jeder, der nicht die weltverbesserischen klima-idealistischen Simpeleien vertritt (im Unterricht oder im gelegentlichem unbedarften Polit-Smalltalk einer ansonsten völlig apolitischen Jugend) als verdächtiger Reaktionär, vulgo „Rechter“.

Wie sich die Grünen ihre Idealwähler vorstellen, wird optisch ebenfalls klargestellt: bunt, multikulti, mit sichtbarem Migrationshintergrund – und in Flaggen gehüllt, die – na logisch – alles sein dürfen, nur nicht Schwarz-Rot-Gold:

Auszug aus der Grünen-Webseite zum Appell für die Wahlrechtsreform (Screenshot:gruene.de)

Die Partei weiß ganz genau, wohin die Reise geht: Es gibt immer mehr Migrationsstämmige im Land – und sie wählen die zuwanderungsfreundlichste, dem Asylmissbrauch zugetanste Kraft im Land – und dies sind die Grünen. Dies war bereits das Motiv für frühere Kampagnen der Partei, ein umfassendes Ausländerwahlrecht einzuführen – was bislang nur auf Kommunalebene gelang. Dieselbe Klientelpolitik wie bei Migranten soll hier mit den Kids verwirklicht werden.

Denn sollten auch 16- und 17jährige wählen dürfen, ihre dortigen Zustimmungswerte bei 90 Prozent und höher liegen. Denn keine Generation war je politisch indoktrinierter von Eltern und Medien, und keine Altersstufe ist leichter zu manipulieren. Weil das Klima-Thema aufgrund des Corona-Schocks allerdings auch für Grüngepolte ein wenig ins Hintertreffen geraten ist, eignet es sich als Verkaufsargument für die Herabsetzung des Mindestwahlalters weniger.

Deswegen stellen die Grünen listig die aktuell näherliegenden, dringlicheren Erfahrungen der jungen Leute in den Mittelpunkt: „Politische Entscheidungen betreffen junge Menschen oft besonders stark, wie das Schließen und erneute Öffnen von Schulen in der Pandemie“, schreiben sie im Werbetext zu ihrem Appell („Du willst endlich selbst über Deine Zukunft entscheiden oder möchtest jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich demokratisch einzubringen? Unterzeichne jetzt den Appell!“). Es ist eine Bauernfängerei ersten Ranges – und sie wird, zumindest in der Zielgruppe, leider fruchten. (DM)

 

 

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