AfD sackt weiter in Wählergunst ab

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Warum nur bringt die AfD mit schöner Regelmäßigkeit Vorsitzende hervor, die immer ihre eigene Partei spalten wollen? Frauke Petry, Bernd Lucke, Jörg Meuthen (v.l.n.r.). (Collage: P.I.NEWS)

Berlin – Da wird sich die Spaltaxt der Opposition, Jörg Meuthen, aber fröhlich die Hände reiben: Mitten in parteiinternen Streitigkeiten fällt die AfD in der von Kantar/Emnid gemessenen Wählergunst weiter zurück. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die AfD die zweite Woche in Folge einen Punkt und kommt nun auf 10 Prozent. Seit Februar hat die Partei damit rund fünf Prozentpunkte verloren.

Die Union verliert ebenfalls einen Punkt, bleibt aber mit 38 Prozent deutlich stärkste Kraft. Die Grünen kommen in dieser Woche auf 15 Prozent (+1) und nähern sich damit wieder der SPD an, die auf 16 Prozent verharrt. Die FDP steigert sich um einen Punkt auf 7 Prozent, die Linken bleiben unverändert bei 8 Prozent.

Die sonstigen Parteien erhalten wie in der Vorwoche 6 Prozent. Für „Bild am Sonntag“ hatte Kantar vom 14. bis zum 19. Mai 2020 1.914 Menschen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

Wenn das so weitergeht, kann Meuthen bald vor seiner Auftraggeberin Angela Merkel zu Kreuze kriechen und seinen Segen einkassieren. (Mit Material von dts).

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