Nach Corona droht der Sozialismus: Parteichefs von SPD und Linke wollen Rot-Rot-Grün im Bundestag

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Foto: Collage

Berlin – Das Coronavirus hält weder Ochs noch Esel auf: Die Parteichefs von SPD und der Linken bekräftigen den Wunsch nach einer rot-rot-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl. Das berichtet der „Spiegel“. „Ohne Umverteilung drohen nach Corona Kürzungsorgien bei Bildung, Kultur, Sozialem und Umweltschutz. Um das zu verhindern, brauchen wir Mehrheiten links der Union, auch in der Regierung“, sagte Linken-Chefin Katja Kipping. Man könne nicht ohne Perspektive für eine Veränderung in eine Wahl gehen, sagte ihr Co-Vorsitzender Bernd Riexinger. Man wolle ein „echtes gesellschaftsveränderndes Projekt“.

Die Linkenspitze hatte zuletzt ein Plädoyer für Rot-Rot-Grün in einem aktuellen Strategiepapier niedergeschrieben. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans spricht sich unterdessen dafür aus, Mehrheiten ohne die Union zu suchen. „Weil über den Abbau der wachsenden Ungleichheit mit der Union nicht zu reden ist“, sagte Walter-Borjans dem „Spiegel“.

Das vertrete er schon lange gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Saskia Esken. „Wenn Deutschland nicht auf Dauer von einer Großen Koalition regiert werden soll, müssen sich alle bewegen.“

Der Begriff „Umverteilung“ sagt alles: Wer auch nur ein wenig mehr als die meisten verdient, wird bluten müssen. Auf dass die Reichen, die Erfolgreichen, die Engagierten, die Tapferen und Mutigen das Land verlassen und es dem sozialistischem Untergang und den Bolschewiken überlassen. (Mit Material von dts)

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