Windkraft-Wahn: Meeresmonster vs. Zugvögel

0
Foto:Von imageportal/shutterstock

Der deutsch-spanische Konzern Siemens Gamesa freut sich, das größte Windrad der Welt zu präsentieren. Gesamthöhe über 300 Meter, Rotorendurchmesser gigantische 222 Meter. Geht es nach Siemens und der Bundesregierung, soll der eiffelturmhohe Schredder-Koloss ab 2024 die Meere bevölkern. Vogelschützern steht das blanke Entsetzen in den Augen.

40 Meter tief wird sich das größte Windrad der Welt in den Meeresboden graben. Von der Wasseroberfläche bis zur Blattspitze misst es 262 Meter und überragt damit den Kölner Dom. Chancen für Seevögel dem Riesen-Häcksler zu entkommen – gen Null. Mit Nabe haben die Rotoren einen Gesamtdurchmesser von 222 Metern. „Die von den Blättern überstrichene Fläche ist mit 39.000 Quadratmetern so groß wie fünfeinhalb Fußballfelder“, rechnet die Welt vor. Eine riesige Todeszone für jeden See- oder Zugvogel.

Der Kommentar des Naturschutzverbandes NABU zu der neuen Gigantomanie mit einer angekündigten Gesamtleistung von 15 Megawatt fällt zurückhaltend aus: „We are not amused“, gibt NABU-Teamleiter Kim Cornelius Detloff laut Welt zu Protokoll. Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen gefährdeten Meeressäuger, Vögel und Fische „erheblich“, heuchelt Detloff, dessen Verband sich ausdrücklich zur „naturverträglichen Energiewende“ bekennt und die „Windenergie als ein bedeutendes Element bei der Erzeugung erneuerbarer Energien und als Beitrag zum Klimaschutz“ betrachtet.

Insbesondere die neuen Riesenrotoren stimmen die Ex-Naturschützer „bedenklich“. Aus einem Stück gegossen sind sie so lang wie drei Spaceshuttles hintereinander: ganze 108 Meter.

Massive Kritik am Ausbau der Windenergie wird heute nur noch aus den Reihen der Windkraftgegner laut. Und die sind mehr als sauer auf etablierte „Naturschutz“-Verbände mit grünem Anstrich wie den NABU:

screenshot Facebook

„Hey NABU, ich habe Euren geschredderten Wappenvogel gefunden!

Wieder hat ein Storch den Kontakt mit einem Windrad nicht überlebt!
Während unsere inkompetente Bundesumweltministerin, also die neue NABU- Pressesprecherin aus dem BMU, keine Gelegenheit ungenutzt lässt, um mit ihrem peinlich- wissenfreien nabuiotischen Gesäusel den rechtschaffenden Landwirten die Schuld am angeblichen Artenrückgang in der Kulturlandschaft in die Stiefel zu schieben, schreddern die Subventionspropeller der Windräder, welche die studierte Literaturwissenschaftlerin mit ihren GroKo- Konsorten gestern übrigens noch beklatscht und naturschutzrechtlich abgesegnet hat, sich wacker durch die heimische Fauna.
Zu allem Übel verschwinden in der Brutzeit plötzlich ganze Horstbäume von Seeadlern und Schwarzstörchen, werden Rotmilane erschossen und vergiftet, um nach dem Ablauf der Fristen des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen, dort die Vogelschredder aufstellen zu können, aber niemand haut der Windrad- Mafia auf die gierigen Pfoten!

Steckt am Ende gar etwa der ehrenwerte Naturschutz- Clan selbst hinter diesen eigenartigen Aktivitäten, lässt sich dafür reichlich von Investoren bespenden und hat ein ganz neues Geschäftsmodell am Laufen?🤔
Das würde ja auch den plötzlichen Sinneswandel in den Chefetagen unserer grundehrlichen „Naturschützer“ erklären, oder?

Eigentlich müsste man diesen korrupten Naturschutz- und den frischgrünen Polit- Blindnieten die Kadaver der verstümmelten Vögel solange um die hohlen Schädel hauen, bis das Vakuum implodiert! *Ironie off
Das traurige Bild darf gern geteilt werden!“, heißt es in einem von Windkraft-Gegnern geteilten Facebook-Beitrag.

Inzwischen würden sich bereits rund 1500 Windräder in Nord- und Ostsee drehen. Ihre Leistung entspreche (theoretisch) der von acht Großkraftwerken, freut sich die Welt. Jede dritte Art in Nord- und Ostsee steht inzwischen auf der Roten Liste.

Trotz alledem ist der Ausbau der Windenergie für die Merkel-Regierung und die ihr ergebenen Parteien eine Herzensangelegenheit und genießt oberste Priorität:

Unter Federführung des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) werden unter dem Motto „Marine Raumordnung“ Pläne diskutiert, wie man bis zum Jahre 2050 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 40 bis 50 Gigawatt in Nord- und Ostsee platzieren könnte. Zum Vergleich: Ende vergangenen Jahres waren mit den 1500 Windrädern erst rund 7,5 Gigawatt installiert.

Nord-und Ostsee werden rücksichtslos industrialisiert. Das Bundeswirtschaftsministerium habe einen „Änderungsantrag zum „Windenergie-auf-See-Gesetz“ in die Ressortabstimmung gegeben, das den Ausbau auf 20 Gigawatt bis zum Jahr 2030 ermöglichen soll. Die Novelle des „WindSeeG“ soll bereits am Mittwoch vom Bundeskabinett entschieden werden“, berichtet die Welt.

Wer jetzt glaubt, der Wahnsinn habe nun an Land sein Ende, wird bitter enttäuscht:

Berechnungen des Institute Enervis und Fraunhofer IWES zufolge müsse die Windkraftleistung an Land bis 2050 vervierfacht werden. (MS)