Dank Corona-Irrsinn: In Deutschland gibt es kaum noch Blutkonserven

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Öffentliche Blutspende (Foto:Imago/PacificPressAgency)

Zu den zahlreichen besorgniserregenden Engpässen in der medizinischen Grundversorgung, die nicht als Folge von Corona, sondern der Corona-Maßnahmen auftreten, kommt nun noch ein weiterer hinzu: Es gibt kaum noch Blutkonserven. Shutdown und Kontaktverbote, vor allem aber die Alleinfixierung des Gesundheitswesens auf Covid-19 ließen die Blutspenden im Land einbrechen.

Damit verschärft sich die Krise in der klinischen Normalversorgung weiter; eigentlich sollten – fahrlässigerweise abgesagte – und seit zwei Monaten verschobene Operationen endlich wieder durchgeführt werden; inzwischen hat sogar der skeptischste Politiker eingesehen, dass die Umrüstung praktisch aller Krankenhäuser zu Corona-Notfallzentren (in Erwartung eines Ansturms, der nie kam) mehr Menschenleben kostete und vor allem noch kosten wird als das Virus selbst. Doch die Rückkehr zur Normalität in den Krankenhäusern wird auch dadurch erschwert, weil es viel zu wenige Blutkonserven gibt; manche Operationen müssen daher weiter aufgeschoben werden – ein lebensgefährliches Vabanquespiel mit der Gesundheit der Betroffenen.

Wie prekär die Situation ist, berichtete gestern die „Tagesschau„: In manchen Regionen reichen die Blutvorräte gerade noch für einen Tag. Käme es nun zu einer „Großlage“ – einem Brand, Anschlag, einem größeren Verkehrsunfall oder sonstigen Zwischenfällen mit etlichen Verletzten, wäre die Versorgung nicht gesichert. Auch das eine direkte Folge der Corona-Panik, die Deutschland seit Mitte März im Griff hatte.

Fixierung auf das Virus vernachlässigte andere lebenswichtige Bereiche

Denn die Blut-Knappheit ist direkte Folge der Pandemiemaßnahmen: Versammlungsverbote, Kontaktbeschränkungen und vor allem die Angst vor Ansteckung der meisten Menschen spielen eine Rolle beim Rückgang der Spenden, trotz vorhandener Bereitschaft. Gemeinnützige Blutspendeaktionen, die öfter in Hallen oder öffentlichen Einrichtungen stattfinden, waren abgesagt – und viele Deutsche nahmen an, dass die auf die „erste Welle“ wartenden Ärzte für Blutabnahmen bestimmt keine Zeit hatten – weder in Praxen noch Krankenhäusern. Verständlich in einer Zeit, in der Patienten selbst bei Infarkt- oder Schlaganfall-Symptomen oftmals nicht die Rettung riefen oder die Notaufnahme aufsuchten, weil sie annehmen mussten, außer Covid-19 würde sowieso keiner mehr behandelt. Ein Hoch auf die Corona-Panik.

Das Ergebnis ist eine bedrohliche Lage; der Leiter der Blutspendedienst Baden-Württemberg und Hessens erklärte gegenüber der ARD, die Konserven seien auf dem niedrigsten Stand, den er in seinem Berufsleben erlebt habe. In beiden Bundesländern könne das Rote Kreuz aktuell nicht einmal den Bedarf eines durchschnittlichen Tages decken, „wenn der Zulauf so bleibt“. Doch auch in den meisten anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus. Ein weiterer Grund also, endlich wieder die richtigen Prioritäten zu setzen – im Alltag wie auch im Gesundheitssystem, und die Corona-Hysterie endlich für beendet zu erklären, die einen immer höheren – in diesem Falle: buchstäblichen – „Blutzoll“ fordert.