Syrischer „Refugeelehrer“ soll Schüler gewürgt und gegen die Tafel gedrückt haben

0
Gewalt (Symbolbild: shutterstock.com)

Brandenburg/Blankenfelde-Mahlow – Ein syrischer „Flüchtlingslehrer“ soll im März dieses Jahres einen Schüler wegen „Ungehorsam“ vor versammelter Klasse körperlich angegriffen, ihn gewürgt und gegen die Tafel gedrückt haben. Das ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Aber nicht nur das: Die Bildungsdirektion der Schule versucht den Vorfall zu vertuschen.

Wie eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion Brandenburg ans Licht brachte, kam es an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Blankenfelde-Mahlow im März dieses Jahres – also vor der coronamaßnahmenbedingten Schließung – zu einem erschreckenden Vorfall. Ein „Lehrer“ mit syrischer Staatsbürgerschaft soll einen Schüler der 6. Jahrgangsstufe nach Aussagen von Klassenkameraden, am Hals gepackt und ihn gegen die Tafel gedrückt haben. Anlass hierfür sei Ungehorsam des Schülers gewesen.

Der Mann ist ein Absolvent des „Refugee Teachers Program“ der Universität Potsdam, das nach eigenen Angaben das Ziel verfolge, „das deutsche Bildungssystem durch Lehrkräfte mit einem nichtdeutschen […] Hintergrund und Migrationserfahrung [zu] bereichern.“

Die Brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, die SPD-Politikerin Britta Ernst, bestätigte, dass „ein syrischer Staatsangehöriger, der an der
Astrid-Lindgren-Grundschule Blankenfelde-Mahlow als sonstiges pädagogisches Personal eingesetzt ist, gegenüber einem Schüler handgreiflich wurde“. Die Landesregierung erklärte, der Mann verfüge über eine gültige Aufenthaltserlaubnis, die im Rahmen der Einstellung durch das Staatliche Schulamt Brandenburg an der Havel geprüft worden sei und dabei allen Anforderungen vollumfassend genügt habe.

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dennis Hohloch, erklärt: „Es ist völlig unverständlich, dass ein syrischer Mann ohne #Lehrbefähigung in Brandenburg allein die Beaufsichtigung von Schulkindern übernehmen kann. Das Refugee Teacher Programm muss umgehend eingestellt werden. Es hat bisher keinen nachweisbaren Nutzen zur Bekämpfung des Lehrermangels erbracht. Der Vorfall hätte zudem umgehend durch die Direktorin an das staatliche #Schulamt Brandenburg gemeldet werden müssen. Dies tat sie jedoch nicht und beging damit eindeutig eine Pflichtverletzung.“

Die Schule scheint den Vorfall vertuscht zu haben, das zumindest kritisiert die familienpolitischen Sprecherin der AfD, Birgit Bessin:

„Die Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie die Verschleppung des Tatbestandes darf nicht hingenommen werden. Eine Direktorin, die so handelt, hat in dieser Funktion nichts zu suchen. Solch ein Vergehen kann nicht ohne Konsequenzen bleiben. Eltern und Schüler müssen auf den Schutz ihrer Kinder in der Obhut der Lehrkraft vertrauen können. Wer sich an Kindern vergeht, hat im Schuldienst nichts zu suchen.“

Daher hatte die AfD-Fraktion zur Plenarsitzung am 13.05.2020 eine dringliche Anfragen zum Thema eingereicht, um diesem Sachverhalt weiter nachzugehen, berichtete hierzu der RBB. (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram