Nur noch peinlich: Bundeswehr muss sich US-Fallschirme leihen

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Symbolfoto: Von Saengtip Phromaksorn/Shutterstock

Berlin – Nach dem Ursula von der Leyen die Truppe in einen Schrotthaufen verwandeln durfte, ist Annegret Kramp-Karrenbauer gerade dabei, aus ihr einen Misthaufen zu basteln:

Die Bundeswehr hat zu wenige einsatzbereite Fallschirme. Um die Ausbildung neuer Fallschirmspringer fortzusetzen, muss sie derzeit 40 Fallschirme aus US-Produktion bei einem privaten Depot in Bayern ausleihen, schreibt die „Welt am Sonntag“. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr verweist darauf, dass im vergangenen Jahr Nachschub bestellt wurde.

Dabei habe es unvorhersehbare Verzögerungen gegeben. Damit die Ausbildung nicht unterbrochen werden muss, werden bis August daher Fallschirme geliehen. Experten schätzen die Kosten für die Leihe eines sogenannten taktischen Gleitfallschirmsystem aus US-Produktion auf etwa 20.000 Euro pro System – für wenige Monate.

Das entspräche etwa dem Kaufpreis. Bei der Bundeswehr sind die Fallschirme in der Regel 15 Jahre einsatzbereit und werden dann aus Sicherheitsgründen aussortiert. Bislang nutzte der Bund ausschließlich Gleitfallschirme aus deutscher Produktion.

Aber ansonsten läuft alles wie geschmiert, oder? (Mit Material von dts)

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