Ausgerechnet „Extremisten-Kumpel“ Özdemir jammert über Corona-Demonstranten

0
Cem Özdemir (Bild: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 / siehe Link)

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir zeigt sich aktuell hoch besorgt über die Corona-Demonstrationen. Eine miese Posse, da grüne Genossen wie Özdemir samt seiner radikalen Grünen Jugend Kontakte zur linksradikalen Szene pflegen. Gewalttätige Demonstrationen gehören da zum Linksextremisten-Geschäft.

Cem Özedmir sorgt sich ganz besonders über die angekündigten „Corona“-Proteste in seinem Wahlkreis Stuttgart am Wochenende. Gönnerhaft und in weiten Teilen schlicht falsche Behauptungen über die Motivation der Demonstranten verbreitend, vermeldet der Obergrüne: „Sie dürfen natürlich sagen, es gebe diesen Virus gar nicht. Oder, dass es gar keine Viren gibt“, sagte Özdemir dem linkspolitischen ausgerichteten Nachrichtenportal Watson. Daraus leite sich aber nicht ab, dass sie sich nicht an die Vorschriften halten müssen und lamentiert über angeblich nicht eingehaltene Mindestabstände.

Im „Notfall“ fordert er drastische Mittel, um die Maßnahmen durchzusetzen: „Wenn die Teilnehmer der Demonstration mit der S-Bahn anreisen, dann müssen sie eine Maske tragen. Ansonsten gefährden sie ihre Mitmenschen und ich bestehe darauf, dass diese Leute ein saftiges Bußgeld erhalten. Das habe sein grüner Genosse, Oberbürgermeister Fritz Kuhn nun angekündigt, freut sich Özdemir. Einen Vergleich der „Hygiene-Demos“ mit den Bürgerbewegungen, aus denen die Grünen angeblich einst entstanden sind – diese Lesart darf ins Reich der Mythen verschoben werden, handelte es sich doch bei den Grünen von Anfang an um ein kommunistisches Kader – lehnt er ab. Die tollen Grünen hätten für die Anerkennung der Klimakrise und des Ozonlochs gekämpft. Das seien alles Dinge, die wissenschaftlich belegt seien, so die ebenfalls falsche Behauptung gegenüber dem völlig unkritischen Nachrichtenportal Watson.

Denn dieses versäumt – wie die Mainstreammedien generell – nachzufragen, wie es die Grünen und insbesondere Özdemir selbst mit dem Radikalismus halte, den er den „Corona-Demonstranten“ vorwirft. Denn: Özdemir selbst gehört zu den Kampagnenunterstützern des, vom Verfassungsschutz beobachteten linksradikalen Bündnis „Aufstehen gegen Rassimus“. Aber nicht nur Özdemir gehört dem radikalen Sammelbecken an, sondern auch gewaltbereite linksextremistische Gruppierungen wie die Interventionistische Linke (IL). Letztere war maßgeblich an den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg beteiligt.

In nichts steht da die grüne Jugendorganisation den Großen nach. Das Ergebnis einer großen Anfrage der Hamburger AfD-Fraktion lautet: Systematische Kooperation der GRÜNEN JUGEND Hamburg mit gewaltorientierten Linksextremisten.

In der Antwort auf eine Große Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion (Drucksache 22/36) von Mitte April hat der Senat Recherchen der AfD-Bürgerschaftsfraktion bestätigt, nach denen Vertreter der Grünen Jugend Hamburg regelmäßig an Versammlungen unter Beteiligung linksextremistischer sowie extremistischer Gruppierungen mit Auslandsbezug teilnehmen und darüber hinaus Begrifflichkeiten verwenden, die auch von Extremisten benutzt werden. So nahmen Vertreter der Grünen Jugend Hamburg nach Erkenntnissen des Landesamtes für Verfassungsschutz in den vergangenen zwei Jahren an mindestens 10 Versammlungen unter Beteiligung extremistischer diverser linksextremistischer und auslandsbezogener-extremistischen Gruppierungen teil.

Zuletzt trat die Grüne Jugend Hamburg laut Senat im Februar 2020 sogar als Veranstalter einer Versammlung auf, an der insgesamt 13 extremistische Organisationen teilnahmen, darunter gewaltorientierte Gruppen wie die „Interventionistische Linke Hamburg“ oder eine Autonomen-Gruppierung der „Roten Flora“.