Tödliche Willkommenskultur auch in Frankreich: Afghane erschlägt seinen Flüchtlingshelfer

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Gewalt (Symbolfoto: Von igorstevanovic/Shutterstock)

Die naivsten Kälber beherbergen ihre Metzger selber: In Frankreich wurde ausgerechnet der Präsident einer Flüchtlingsorganisation, die sich für „heimatlose Migranten“ engagiert, von einem seiner Schützlinge ermordet: Jean Dussine, pensionierter Schulleiter, wurde von einem Afghanen erschlagen, den er bei sich wohnen ließ.

Der 63-jährige Vorsitzende des Vereins „Itinérance“, der sich um besonders schutzbedürftige Migranten sorgt, war in seinem Haus in Cherbourg-en-Cotentin im Departement Manche in der nördlichen Normandie tot aufgefunden worden. Er war offenbar mit einer Eisenstange erschlagen worden.

Andere Flüchtlinge, die Dussine beherbergt hatte, alarmierten die Polizei, nachdem sie die Leiche ihres Mentors gefunden hatten, berichtet das französische Portal „nationalfile“ unter Berufung auf die Presseagentur Ouest-France. Die Beamten nahmen als dringend tatverdächtig einen 20jährigen Afghanen fest, den das Opfer bei sich wohnen gelassen hatte. Er soll Dussine im Schlaf ermordet haben. Das Motiv ist noch unklar; die Ermittler vermuten Raub oder Diebstahl. Der Mann spricht kein französisch.

Leider kein Einzelfall

Die schockierende Tat ist nicht der erste Zwischenfall in Nordfrankreich: Vergangenes Jahr hatte sich in Saint-Ouen bei Paris ein ähnliches Verbrechen ereignet, als eine ebenfalls als Flüchtlingshelfer tätige, hochtalentierte Medizinstudentin von einem Migranten erstochen wurde, den sie bei sich einquartiert hatte. Vermutlich hatte die 27-jährige Audrey Coignard ein Verhältnis mit ihrem Mörder.

„Nationalfile“ hatte zuvor von einem weiteren Fall aus der Normandie berichtet: Im inzwischen geschlossenen Flüchtlingscamp Calais war eine freiwillig als Helferin tätige Flüchtlingsaktivistin von einem Migranten und einem weiteren Mann brutal vergewaltigt worden.

Die Frage stellt sich offenbar auch in Frankreich, welcher Blutzoll noch entrichtet werden muss, wie viele Tote es noch geben muss, bis auch blauäugigste Gutmenschen, die in Migranten edle und heilige Menschen sehen, zu einer realistischeren Risikoeinschätzung gelangen und Zuwanderung – vor allem: den mit ihr einhergehenden Asylmissbrauch – nicht nur durch die rosarote Brille sehen. (DM)