Willkommen im „Verschwörungstheoretiker-Club“: Sido stellt sich hinter Naidoo

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Sido (Bild: Frank Schwichtenberg; CC BY-SA 4.0; siehe Link)
Sido (Bild: Frank Schwichtenberg; CC BY-SA 4.0; siehe Link)

Vor Corona wurde mit der „Nazi- und Rassimuskeule“ auf migrationskritische Zeitgenossen eingeschlagen. Jene, die den menschgemachten Klimawandel hinterfragten, wurden als „Klimaleugner“ diffamiert. In Zeiten von Corona kommt die Verschwörungstheoriekeule zum Einsatz. Nun hat es auch den Rapper Sido erwischt, nachdem er seinen Kollegen Xavier Naidoo in Schutz genommen hat. Da scheint dem rappenden Waschlappen auch seine aktuelle Distanzierung nichts mehr zu nützen. 

Xavier Naidoo, einer der erfolgreichsten deutschen Sänger, wurde nach allen Regeln der linksgerichteten Mainstreampresse und deren Taktgebern diffamiert und demontiert. Nach seinem letzten politischen Statement zur „Corona-Krise“ wird sein Name ausschießlilch von den Mainstreammedien im Zusammenhang mit den Zuschreibungen „Rechtspopulist“, „Rassist“ und „Verschwörungstheoretiker“ genannt. Ein Schicksal, das neben Dieter Nuhr und Vegan-Koch Attila Hildmann nun auch Naidoos Kollegen, den Rapper Sido ereilt hat.

Denn: Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Hartmut Würdig heißt, hat sich ebenfalls als Corona-Skeptiker geoutet und stellte sich – die Mainstreammedien können sich aktuell noch nicht entscheiden, was schlimmer ist – schützend vor Naidoo. Anfänglich zumindest.

In der YouTube-Reihe „Ali therapiert“ kommt sein Gesprächspartner, der palästinensischstämmige Rapper Ali Bumaye auf Naidoo zu sprechen. Er fragt bei Sido nach, „was denn nun eigentlich mit Xavier Naidoo los sei“. „Ist der durch oder ist der einfach nur verwirrt?“ Sidos Erklärung: „Ich kann dir eine Sache sagen: Xavier ist ja auch aus der Frankfurt-Ecke.“ Und er kenne einige Rapper aus dieser „Ecke“, denen es nicht anders gehe. „Ich will nicht zu tief darüber reden, nachher setzen mir die Leute einen Aluhut auf, aber wenn ich etwas sage, sind es Fakten.“

Auf die „Corona-Krise“ in den USA angesprochen – der Sangeskünstler Bumaye bemerkt, dass die Amerikaner „ja gerade richtig gefickt werden“ wegen Corona – antwortete Sido: „Hast du gehört. Wissen wir nicht. Hast du das aus den richtigen Medien? Ich gucke ja keine Nachrichten mehr.“

Während sich „Qualitätsmedien“ wie der Spiegel sicher sind, dass Sido den Aluhut der Verschwörungstheoretiker aufgesetzt hat, hofft das ebenso linkspolitisch aggierende Portal t-online inständig, dass „nach diesen Aussagen nicht weitere Menschen so denken wie Sido“. Musikjournalist Alex Barbian vom Onlinemagazin rap.de forderte indes ein Statement von Sido, das ausführlicher ausfalle als die kurze Stellungnahme via Instagram. In dieser hat sich der rappende Waschlappen Sido bereits von Xavier Naidoo distanziert: „Die Sache mit Xavier, sorry, Xavier, mein Lieber. Auch wenn die das schreiben: Ich habe dich nicht in Schutz genommen. Ich finde das alles einfach crazy!“ (SB)