Gebären unter der Maske: Junge Mutter erleidet Trauma im Kreißsaal

0
Schwangere (Bild: shutterstock.com/Von Valeria Aksakova)

Aufgrund der maßlosen Corona-Vorschriften herrscht derzeit auch bei Geburten Mundschutzpflicht. Eine junge Mutter erlitt deshalb ein schweres Trauma. Sie bekam während der Geburt Erstickungsängste.

Welche dramatischen Auswirkungen die in weiten Teilen überzogenen Corona-Maßnahmen haben, musste eine werdende Mutter leidvoll erfahren. Die junge Frau leidet unter Depressionen und Panikattacken. Als klar war, dass sie bei ihre Geburt einen Mundschutz wird tragen müssen, meldete sie sich nicht mehr bei ihrem Gynäkologen. Dieser bat eine Schwangerenberatungsstelle, sich um die werdende Mutter zu kümmern, was auch gelang – sie fand sich zur Geburt im Krankenhaus ein.

Dann geschah das von ihr Befürchtete: Weil sie bei der Geburt gezwungen war, einen Mundschutz zu tragen, bekam sie wegen der Maske Atemnot und Erstickungsangst. „Der Mundschutz wurde zwischendurch abgenommen. Als sie schrie, aber dann wieder aufgesetzt wegen der Tröpfchen.“ Die Geburt kam zum Stillstand, das Kind musste mit der Saugglocke geholt werden. „Nach dieser Erfahrung konnte die Klientin nicht stillen und will nie wieder ein Kind bekommen“. Eine Traumatherapeutin kommentiert: „Bedrohung, Angst und Zwang könnten lebenslange Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung haben“.

Nicht nur, dass in vielen Kliniken es den Vätern oder Geschwistern verboten ist, die frischgebackene Mutter und das Neugeborene zu besuchen. Auch in der Zeit nach der Geburt entfallen coronabedingt Rückbildungsgymnastikangebote, Stillgruppen, Babyschwimmen oder Spielgruppen. Junge Mütter und Eltern, gerade beim ersten Kind, fühlen sich mit ihren Fragen und auch Ängsten alleingelassen, berichtet hierzu der Münchner Merkur. (SB)

 

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram