Von wegen Rechtsextreme: Kurdischstämmiger Täter von Waldkraiburg sympathisiert mit IS

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Pressekonferenz (Bild: Screenshot)

Mainstreammedien vermitteln einmal mehr den Eindruck, es handle sich um einen rechtsextremen Biodeutschen, der im oberbayerischen Waldkrainburg ein Lebensmittelgeschäft eines Türken anzündete, weitere Läden mit Steinen attackierte und in Summe sechs Personen verletzte. Die migrantische Tatsache sieht jedoch einmal mehr anders aus: Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen  kurdischstämmigen 25-Jährigen IS-Sympatisanten mit deutschem Pass und einem gerüttelten Maß Hass auf die Türkei.

Die Anschlagsserie, die die oberbayerische Stadt Waldkraiburg drei Wochen lang in Atem hielt, ist aufgeklärt. Die Mainstreammedien teilen mit, dass ein 25-jähriger „Mann“ die Taten gestanden habe. Wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz bekanntgaben, bezeichnete sich der „Mann“ in der Vernehmung als „Anhänger und Kämpfer des IS“. Nach der Festnahme des „Mannes“ und einer anschließenden Hausdruchsuchung wurden mehrere Rohrbomben, Chemikalien und eine scharfe Waffe gefunden. In einer Tiefgarage in Garching an der Alz wurden in einem Pkw weitere 13 Rohrbomben und zehn Kilo Chemikalien sichergestellt. Der „Mann“ hatte nach eigenen Aussagen weitere Anschläge geplant. Laut Oberstaatsanwalt wird dem jungen „Mann“ versuchter Mord in 27 Fällen, schwere Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Als Motiv für seine Taten gab er „Hass auf Türken“ an.

Bei dem „Mann“ handelt es sich – und das verkündet der Mainstream einmal mehr verhalten – um einen, in Altötting geboren Sohn türkischstämmiger Eltern, dem der deutsche Pass mehr oder minder hinterher geschmissen wurde.

Die Festnahme des IS-Fans und mutmaßlich gläubigen Muslims ist zudem einem Zufall zu verdanken: Der 25-Jährige war am Freitagabend in Mühldorf am Inn zufällig festgenommen worden, weil er keine Fahrkarte hatte. Bei der Überprüfung seines Gepäcks – eines Trollis und einer Sporttasche – wurden zehn funktionsfähige Rohrbomben und 20 Kilo chemische Substanzen gefunden.

Eindruck gewollt: Deutsche Täter aus dem rechtsextremen Lager

Imad Karim kommentiert auf Facebook:

„Ich sage, niemand liebt Verschwörungstheoretiker mehr als ihre Erzeuger und das sind meistens Systemmacher und Systemlenker „Es handelt sich um Anschläge mit fremdenfeindlichem Hintergrund“! Liest man die Aussage und die Beurteilung der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München, denkt man sofort an deutsche Täter aus dem
rechtsextremen Lager.

Dass es diese deutschen rechtsextremen Täter gibt, kann und darf keiner leugnen, denn diese hasserfüllten Spinner sterben leider nicht aus, aber, dass es sich hier um einen Kurden, also um einen Deutschen kurdischer Abstammung handelt, der seinen persönlichen Krieg gegen die Türkei auf Deutschland, jenem Land, das ihm
eine Heimat und noch dazu eine Staatsangehörigkeit gab, führt, erfährt man erst, wenn man den Artikel sehr aufmerksam liest. 

In der offiziellen Statistik wird dieser Täter samt seinen Anschläge als fremdenfeindlich und somit als rechtsextrem eingestuft und entsprechend offiziell publiziert und kommuniziert. Dass es sich dabei um einen Krieg eines Kurden gegen Türken auf deutschem Boden handelt, wird nicht oder kaum thematisiert.

Je mehr Medien und auch wichtige Verfassungs- und Sicherheitsorgane des Staates jeden Übergriff, Angriff und Terroranschlag, nicht gleich offen, nicht gleich transparent und auch nicht gleich konsequent behandeln, desto mehr verschwindet das Vertrauen der Menschen in den Staat und desto mehr entstehen Räume und gefährliche Spielplätze für Spinner und andere gestörte Verschwörungstheoretikern.

Manchmal kommt es mir so vor, dass einige Verantwortliche im Staat solche Statistiken bewusst gefälscht lesen wollen, um die surrealistische und durchaus nicht ungefährliche Welt der Verschwörungstheoretiker, die Verrückte wie in Hanaus und Halle auf den Plan rufen könnten, noch mehr zu vergrößern, auszubauen und ihr mehr Plattformen anzubieten, denn eine bessere und effektivere Wirkung, einem demokratischen und
vernünftigen, kritischen und selbstkritischen, aus der Mitte der Gesellschaft entstehenden Widerstand zu schaden, gibt es nicht.

Das größte Problem, dass ein großer Teil der Medien uns verachtet und mit den eigenen Lügen ständig beleidigt. Wir werden wahrscheinlich von dem Übergriff auf das ZDF-Wochen Show von der letzten Woche künftig kaum noch hören, denn es waren die „falschen Täter“.

Auch hier im Fall des Kurden wird mit falschen Etikettierungen Fake News produziert.
Ich sage, niemand liebt Verschwörungstheoretiker mehr als ihre Erzeuger und das sind meistens Systemmacher und Systemlenker“. (SB)

 

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