Explosive Analyse des Innenministeriums aufgetaucht: Corona nur ein gigantischer Fehlalarm?

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Zweifel am Lockdown - Gegenstand immer lauterer Proteste (Foto:Imago/Schweski)

Die Politik als Quelle von Fake-News; die Einschätzung der Krisentragweite unverhältnismäßig und auf nicht validem Datenmaterial basierend; Zweifel am eigentlichen Zweck der Corona-Maßnahmen: Ein hochbrisantes Dokument aus dem Bundesinnenministerium weckt erhebliche Zweifel am bisherigen Krisenmanagement und Handling der Pandemie in Deutschland.

Dass eine Relativierung der Corona-Gefahr und eine kritische Rezeption der bisherigen politischen Maßnahmen (mit ihren noch gar nicht absehbaren Kollateralschäden) keineswegs nur „Verschwörungstheoretik“ und „Spinner im Netz“ umtreibt, sondern auch von offiziellen Stellen vorgenommen wird, enthüllt die Analyse eines Ministerialreferenten im Bundesinnenministerium, Referat KM4, das „Tichy’s Einblick“ (TE) gestern exklusiv dokumentierte.

In dieser Abteilung des Innenressorts, die für den „Schutz kritischer Infrastrukturen“ zuständig ist, soll der Autor des hochbrisanten Dokuments zunächst vergeblich den Versuch unternommen haben, mit seinen Dienstvorgesetzten über seine „alarmierende und umfangreiche Analyse“ (TE) zu sprechen. Diese sollen seiner Bitte jedoch nicht entsprochen haben, den Alarmruf Bundesinnenminister Horst Seehofer direkt vorzulegen. Über einen besorgten Insider erhielt TE jedoch das Dokument zugespielt – und veröffentlichte es jetzt.

Todesfälle infolge des Krisenmanagements

Was darin zu lesen ist, hat es wahrlich in sich. Der Verfasser schreibt etwa: „Es ist Gefahr im Verzug! Durch vermeintliche Schutzmaßnahmen entstehen im Moment jeden Tag weitere schwere Schäden, materielle und gesundheitliche bis hin zu einer großen Zahl von vermeidbaren Todesfällen. Diese Todesfälle werden durch das Agieren des Krisenmanagements ausgelöst und sind von diesem zu verantworten…“.

Weiterhin verweist der Autor der Analyse auf die – bereits eingetretene – Möglichkeit einer massiven öffentlichen Verunsicherung und aufkommender Zweifel in der Bevölkerung als Folge der durch die verhängten Maßnahmen in Kauf genommenen Schäden: „Angesichts des sachlichen Befunds der vorliegenden Analyse und der dazu im Kontrast stehenden Entscheidungen der Politik, kann bei geschädigten Außenstehenden möglicherweise die Befürchtung aufkommen, dass das bestimmende Schutzziel des nationalen Krisenmanagements nicht mehr die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung ist, sondern die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Regierungsparteien und Regierungsmitgliedern.“

Fragwürdige Kosten-Nutzen-Relation

Tatsächlich würde diesem Aspekt der sich zunehmend verdichtende Eindruck entsprechen, dass Medien und Politik durch Statistiken zur Sterblichkeit oder bezuglose Zahlen zu Neuinfektionen versuchen, die Bedrohlichkeit der Situation aufzubauschen, um die von ihnen verhängten Maßnahmen zu legitimieren – obwohl sich diese inzwischen als unverhältnismäßig und von der Kosten-Nutzen-Ratio als teilweise unverantwortlich erwiesen haben, vor allem was die in Kauf genommen psychosozialen und medizinischen Folgeschäden durch Lockdown und einseitige Corona-Ausrichtung des Gesundheitswesens anlangt.

In dem von TE öffentlich gemachten Schriftstück, dessen Authentizität das Ministerium indirekt selbst bestätigte, werden weitere beunruhigende Sachverhalte angesprochen. Besonders aufschlussreich jedoch ist das Fazit der Analyse, dessen „zentrale Botschaft“ TE ebenfalls hervorhebt: „Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19″, so heißt es dort, lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.“. (DM)
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