Deutschland wie es leibt und lebt: Salafist siegt vor Bundesverfassungsgericht

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Marcel Krass (Bild: Screenshot Youtube)

Salafisten lehnen die demokratischen Prinzipien dieses Landes ebenso ab, wie sie westliche Werte per se abgeschafft und durch einen Gottesstaat ersetzt sehen wollen. Wahnwitzigerweise lässt sich jedoch das Bundesverfassungsgericht von solch einem Allahjünger am Nasenring durch die Gutmenschen-Manege führen.

Der Konvertit und Hardcore-Salafisten-Prediger Marcel Krass gehört mit Pierre Vogel und Sven Lau, der inzwischen eine mehrjährige Haftstrafe wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung absitzt, zu den Front-Figuren der deutschen Salafisten-Szene.

Krass ist Verfassungsschützern kein Unbekannter. So musste das von Boris Pistorius (SPD) geführte niedersächsische Innenministerium auf eine FDP-Landtagsanfrage vor einem Jahr zugeben: „Marcel Krass ist dem niedersächsischen Verfassungsschutz als salafistischer Prediger bekannt, der auch Kontakte in die niedersächsische salafistische Szene hat.“ Über die in Niedersachsen ansässige „Föderale Islamische Union“ (FIU) verbreite er entsprechende Propaganda. Weitere Angaben dazu könnten aus Geheimschutzgründen nur im Rahmen einer „vertraulichen Unterrichtung“ gemacht werden, hieß es dazu weiter. Dem Hardcore-Moslem Krass werden nie ganz geklärte Kontakte zu einem der Attentäter vom 11. September 2001 nachgesagt. Entsprechende staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wurden mangels hinreichenden Tatverdachtes eingestellt, berichtet hierzu die tagesschau. Eine entsprechende Publikation, dass Krass vor 20 Jahren mit den radikal-islamischen Taliban sympathisiert haben soll, lässt er durch seinen Medienanwalt so kommentieren: „Unser Mandant gibt an, heute nicht mit den Taliban zu sympathisieren.“

Krass, der – wie der Islam per se – für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates eintritt, weiß genau, wie er diesen laschen Rechtsstaat vorführen und für seine – sprich islamische Belange- ausnutzen kann.

So erwirkte die „Föderale Islamische Union“ (FIU) Ende April in einem Eilantrag die Lockerung der Corona-Regeln für Gotteshäuser vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Während Christen auf Gottesdienste verzichten mussten und ihre höchstest Fest in Corona-Quarantäne feiern mussten, präsentierte sich der Obermuslim Krass unter dem Motto: Gemeinsam für das Recht der Muslime! –  als Vorkämpfer der bis zu Unkenntlichkeit entleibten Religionsfreiheit.

Die zur links-grünen Hassfigur mutierte Islamismus-Expertin mit SPD-Parteibuch, Sigrid Hermann-Marschall, hätte sich in dieser Sache vom Bundesverfassungsgericht mehr Transparenz erhofft. „Wenn ausgerechnet ein Salafisten-Verein einen so weitreichenden Beschluss herbeigeführt hat, an dem sich die Landespolitik in Niedersachen jetzt orientieren muss, dann sollte das der Bevölkerung schon mitgeteilt werden“, kritisiert Hermann-Marschall, der von den Jungsozialisten 2016 vorgeworfen wurde, sie schüre die Angst vor einer vermeintlichen Islamisierung.

Seither hat sich Hermann-Marschall Zuschreibungen wie „Rechtspopulistin“ und „Holocaust-Relativiererin“ von Juso-Seite ebenso gefallen lassen müssen, wie die Bemerkung, sie besitze allenfalls Laienwissen über den Islam und verurteile Menschen ohne nachprüfbare Beweisführung pauschal als Anhänger islamistischer Strömungen.

Die Bloggerin gibt als ihr Tätigkeitsfeld an, Analysen islamistischer Netzwerke und Aktivitäten durchzuführen, sowie die Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse in Pressemitteilungen, Vorträgen, Schulungen und Fortbildung zu veröffentlichen. Das reicht links-grünen Islamappeasern aus, um Herrmann-Marschall mit Diffamierungen zu überziehen. (SB)

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