Panik als Ursache: Die „Fake-News-Fake-News“ in der Virenkrise

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Wandzettel in Lübeck - Foto: Imago

In einer paternalistischen Gesellschaft von Bevormundern und Bevormundeten, die nicht als solche wahrgenommen werden soll, schälen sich während der „Coronakrise“ zwei Gruppen von Panikern heraus. Die erste Gruppe besteht aus den Panikern, die den Mainstream-Veröffentlichungen glaubt und sich von Viren verfolgt fühlt, die zweite aus den Panikmachern. Letztere gerät allerweil selbst in Panik, wenn auch nicht aus virologischen Gründen. Von Tag zu Tag fällt es ihr schwerer, sich ihre Glaubwürdigkeit zu erhalten. Jedes Mittel ist recht, um den Glaubwürdigkeitsverlust zu stoppen. Was hilft? Fake-News über „Fake-News“ könnten helfen.

von Max Erdinger

Da steht man auf in der Früh, macht sich einen Kaffee, läßt sich am Rechner nieder, um zu sehen, was es über Nacht Neues gegeben hat und öffnet den Browser. Es werden einem Presseartikel empfohlen. Einer trifft das Interesse, man klickt ihn an und liest dann auf einem bis dato unbekannten „Social Media Watchblog“ den Artikel „Warum so viele Menschen an Corona-Verschwörungstheorien“ glauben. Zwei Minuten später weiß man dann, daß da wieder jemand gekonnt um den heißen Brei herumgeredet hat, behält das im Hinterkopf und sucht weiter. Beim „Merkur“ wird man als nächstes fündig.“Experten wollen wachrütteln“ heißt es da, und weiter: „Corona: Drosten und Kollegen sorgen mit offenem Brief für Aufsehen: „Sie müssen aufhören, Lügen zu verbreiten“. Beim „Merkur“ findet sich das Wort „Verschwörungstheorie“ schon in der Adresszeile. Im Text kommt es nicht weiter vor. Dort ist von „Fehlinformationen“ die Rede, vom „untergrabenen Vertrauen in die wissenschaftlich fundierte Gesundheitsversorgung“ sowie dem Schaden, den soziale Netzwerke mit ihrer unüberschaubaren Flut sich widersprechender Beiträge anrichten.

Dann geht man an die Kaffeemaschine, macht sich noch einen Kaffee und weiß, daß man wieder Arbeit hat für den Tag. Man wird einen Artikel zu den „Fake-News-Fake-News“ schreiben und aufdecken, wer hier womit genau kalkuliert zu haben scheint.

„Verschwörungstheorien“

„Verschwörungstheorie“ und „Verschwörungstheoretiker“ sind zwei inflationär sich vermehrende Wörter. Sie werden immer pejorativ verwendet. Die Theorie soll als Hirngespinst gebrandmarkt werden, der Theoretiker als Spinner. Nebeneffekt: Wer den Vorwurf in den Raum stellt, ein anderer habe eine Verschwörungstheorie verbreitet, umgibt sich ohne große Eigenanstrengung und ohne jeden Beweis mit dem Odium des Durchblickers. Tatsache ist: Es gibt Verschwörungen und es hat immer welche gegeben. Weil das so ist, gibt es die Begriffe „Verschwörungstheorie“ und „Verschwörungstheoretiker“ überhaupt. Wer mit dem Begriff „Verschwörungstheoretiker“ hausieren geht, unterscheidet noch nicht einmal danach, ob jemand eine Verschwörung als Möglichkeit behauptet – oder ob er sie als feststehende Tatsache bezeichnet hat. Historisch interessant ist auch, daß es sich bei den „Verschwörern um Stauffenberg“ und die „Widerständler gegen Hitler“ um ein- und denselben Personenkreis handelt. Es kam damals wie heute lediglich darauf an, wer von diesem Personenkreis sprach oder spricht. Des einen Verschwörer ist des anderen Widerständler.

Wir haben es also bei dem Begriff „Verschwörungstheoretiker“ mit einer zutiefst subjektivistischen Zuschreibung zu tun, die in der Absicht erfolgt, jemanden herabzusetzen und als Spinner zu brandmarken. Die Zuschreibung ist also interessegleitet. Die Haltung, die dahintersteckt, ist nichts weniger als infantil. Es handelt sich um eine Anspruchshaltung. „Ich habe einen Anspruch darauf, daß Sie mir glauben und niemandem anderen.“ Tatsache: Gar nichts hat der „Verschwörungstheorie“-Schwätzer. Keinen Anspruch, keinen Beweis und vor allem keinen Respekt vor Leuten mit Lebenserfahrung.

Die deutsche Lebenserfahrung

Wer hierzulande sechzig Jahre alt geworden ist, der hat seine Erfahrungen mit den publizierten, „hochwissenschaftlichen Erkenntnissen“. Von der Endlichkeit der Ressourcen bis zum Jahr 2000 anfangs der Siebziger Jahre (Club of Rome), dem Verschwinden grüner Waldränder bis 1990, der kommenden Eiszeit Mitte der Siebziger Jahre, der Vogel- und der Schweinegrippe, dem Ozonloch, dem Feinstaub und der Gefährlichkeit des Dieselmotors über die permanente, wissenschaftlich untermauerte Benachteiligung der armen Frauen bis hin zur wissenschaftlich fundierten Rettung des Weltklimas hat er schon alles erlebt. Und alles war Bullshit. Von so jemandem zu verlangen, er habe sich auf die „Veröffentlichungen der Wissenschaft“ zu verlassen, kommt der Aufforderung gleich: Sei gefälligst der Depp, als den wir dich gerne hätten. Nix gibt´s. Vor allem gibt es „die Wissenschaft“ nicht als eine Art unfehlbarer Gottheit. Es gibt keine Einigkeit der Wissenschaftler untereinander, fakultätsübergreifend so wenig wie fakultätsintern. Wissenschaftler sind sie dennoch alle miteinander.

Richtig ist, daß es noch nie so viele Möglichkeiten gegeben hat wie heute, sich ein Bild von der Welt zu machen. Die Flut an Informationen, die es gibt, ist jedoch Fluch und Segen zugleich. Ein Fluch ist sie insofern, als daß sie es natürlich erleichtert, Bestätigungen für ein ohnehin feststehendes Welt-oder Menschenbild zu finden. Ein Segen ist sie insofern, als daß heute niemand mehr über eigenes, wissenschaftliches Fachwissen verfügen muß, um sich anhand der diskursiven Vorgehensweise ein Bild davon zu machen, wer mit welchen Mitteln welche Ziele verfolgt, wer wen diskreditiert, welche Meinungen propagiert- und welche unterdrückt werden, wie das alles zusammenpaßt und inwiefern es der generell propagierten Mainstream-Agenda dienlich ist. Dazu reicht ein wacher Verstand, Logik und Kombinationsvermögen. Die erste Frage aller Kriminalisten lautet immer: Wem nützt es? Der erste Ratschlag lautet: Folge der Spur des Geldes. Damit kommt man schon ziemlich weit, wenn man nicht unbedingt beweisen will, wie die Dinge tatsächlich sind, sondern sich darauf beschränkt, den Nachweis zu führen, daß sie so wie behauptet auf jeden Fall nicht sind. Niemand muß die Wahrheit kennen, um dennoch einen Lügner zu identifizieren. Und genau darum geht es in der gegenwärtigen Coronakrise. Es wird gelogen, daß sich die Balken biegen. Das wiederum folgt seiner eigenen Logik.

Die Unmöglichkeit des Irrtums

Was weder im „Social Media Watchblog“ noch im „Merkur“ oder sonst irgendwo Berücksichtigung findet, das ist, daß sowohl Regierung als auch „die Wissenschaft“ und der Medien-Mainstream auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen sind, keinesfalls eines Irrtums überführt zu werden. Daß dem so ist, wird besonders deutlich, wenn man sich überlegt, wie gigantisch die Veränderungen sind, die von ihnen angestoßen und medial begleitet werden, und um welche Unsummen an Steuergeldern es dabei geht. Denken wir nur an die Energiewende und die globale Migration. Im Zuge der Coronakrise geht es sogar um die Grundrechte der Bürger. Nicht auszudenken, es käme heraus, daß sie völlig zu Unrecht suspendiert worden sind. Es ist völlig klar, daß niemals herauskommen dürfte, wie sehr sie zu Unrecht suspendiert worden sind, wenn sie zu Unrecht suspendiert worden wären.

Deswegen ist ebenso klar, daß sowohl die Politik als auch die wohlwollend berichtenden Medien alles daransetzen müssen, die Geschichte von der Gefährlichkeit des Virus und der Existenz einer veritablen Pandemie aufrecht zu erhalten. Einen Irrtum einzugestehen, wäre der GAU – für sie selbst. Das heißt, daß es die Möglichkeit, ergebnisoffen zu bleiben, realiter gar nicht gibt. Das gilt in der Coronakrise genauso, wie es für die Weltklimarettung, die Globalisierung in ihrer physischen Erscheinungsform, die Energiewende und die globale Migration gilt. Jeder Irrtum hat ausgeschlossen zu sein, weil er für die Protagonisten der persönliche GAU wäre. Das ist das Grundproblem aller Macht und Herrschaft: Sie darf sich nicht irren, obwohl sie sich natürlich irren kann. Und unter dieser Prämisse müssen die „Fake-News-Fake-News“ auch untersucht werden.

Die „Fake-News-Fake-News“

Aus dem „Social Media Watchblog“: „Hinweis: Unsere Briefings sind kostenpflichtig. Da wir unsere Recherchen zum Coronavirus aber nicht hinter einer Paywall „verstecken“ möchten, sind alle Analysen zum Thema Covid-19 frei zugänglich.“ – Schon haben wir die erste Kalkulation. Der „Social Media Watchblog“ möchte, daß man ihm von vornherein Altruismus unterstellt. Fest steht aber: Wer aus Eigeninteresse heraus eine Botschaft loswerden will, posaunt dieses Interesse besser nicht heraus. Ginge es ihm allein um die Botschaft, dann könnte er einfach sagen, was er sagen will, ohne vorher auf die „eigentliche Kostenpflichtigkeit“ zu verweisen. Die Message: Wir stellen unser Eigeninteresse in Ihrem Interesse in den Hintergrund. Absicht: Glauben Sie uns. Sie sehen doch, daß wir nicht an uns selbst denken. Tatsache: Kein Mensch weiß, welche Kalkulation hinter dem „Verzicht auf Einnahmen“ tatsächlich steht. Die Vergütung muß ja nicht unbedingt ausschließlich vom Leser kommen. Unzweifelhaft haben kostenlose Artikel eine größere Chance auf Kenntnisnahme, als kostenpflichtige. Gut denkbar ist, daß den „Social Media Watchblog“ im Interesse einer größeren Reichweite reichlich dafür entschädigt, daß er auf Bezahlung durch den Leser verpflichtet. Dazu kommt: Noch nie vorher ist mir ein kostenloser Artikel des „Social Media Watchblog“ auf der Startseite meines Browsers zur Lektüre anempfohlen worden. Wie hat er es bis auf die Startseite gebracht? Und warum mit dem Inhalt? Wie paßt das zu den Erklärungsnöten, in denen sich „die Wissenschaft“ gerade befindet? Das sind so Fragen, die sich einfach stellen. Naiv wäre, wer unterstellt, daß hinter dem „Hinweis“ vor dem eigentlichen Artikel kein utilitaristisches Kalkül stecke.

Salut und herzlich Willkommen zur 636. Ausgabe des Social Media Briefings. Heute geht es um die Frage, warum so viele Menschen an Corona-Verschwörungstheorien glauben und welche Rolle Prominente dabei spielen. Zudem lernen wir, wie sich digitale Bürgersprechstunden via Facebook Livestream organisieren lassen. Das und mehr im Briefing deines Vertrauens! Einen wunderbaren Mittwoch, Simon und Martin“ – Ist das nicht irre? Das „Briefing meines Vertrauens“ mit „Simon“ und „Martin“. Sowie ich von jemandem nur weiß, daß er entweder Simon oder Martin heißt, explodiert mein Vertrauen regelrecht. Richtig mißtrauisch werde ich erst, wenn Simon und Martin auf der Startseite meines Webbrowsers zur dringenden Lektüre empfohlen werden. Das ist doch einfach lächerlich.

In den vergangenen Wochen haben Gerüchte und Fehlinformationen über Covid-19 eine neue Dimension angenommen. Wir sind längst über das Stadium der WhatsApp-Kettenbriefe hinaus, die den Ausbruch der Pandemie bestimmten. Politische Akteure nutzen die Situation, um Verschwörungstheorien zu verbreiten und Verunsicherung auszulösen – mit fatalen Folgen.“ – Um welche „politischen Akteure“ es sich handelt, die da „die Situation“ ausnutzen, um „Verschwörungstheorien zu verbreiten und Verunsicherung mit fatalen Folgen auszulösen“, zählen wir uns an dieser Stelle spaßeshalber schon einmal an drei Fingern ab, um sogleich zu überprüfen, ob wir mit unserer Vermutung richtig lagen.

Nach Tausenden Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, Pizzagate, Christchurch, El Paso, Poway, Halle und Hanau liefert die aktuelle Krise einen weiteren Beleg dafür, dass die Stimmung aus dem Netz auf die Straße schwappt.“ – Aha, wussten wir´s doch. So sehen also Informationen zu Covid 19 aus, derentwegen generös auf die Kostenpflichtigkeit verzichtet wurde. Von Simon und Martin, den Briefern unseres Vertrauens. Und das alles völlig kostenlos auf der Startseite unseres Browsers. Zufälle gibt´s!? – Noch was? Logo, das hier: „Wir beobachten seit mehreren Wochen Dutzende deutsche Facebook-Gruppen und Telegram-Kanäle und nehmen wahr, wie die Stimmung dort zunehmend aggressiv wird. Das deckt sich mit dem (von uns leicht gekürzten) Fazit der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich die Corona-Querfront genauer angesehen hat (Belltower News): Diese neue Bewegung ist reizvoll für klassische Rechtsextreme. Sie sehen nun die Zeit gekommen für den viel beschworenen „Tag X“, an dem man zu den Waffen greifen darf. Genau das sehen wir momentan in zahlreichen Telegram-Kanälen. Hier geben Userinnen bekannt, dass sie bereit dazu sind, für ihren Widerstand auch Waffengewalt einzusetzen.“ – So? Haben die sich naiverweise womöglich auf Artikel 20 des Grundgesetzes berufen? – „Wir sehen hier also eine Bewegung, die alles andere als harmlos ist – und die mit ihrem proklamierten Ziel, nämlich dem Einsatz für das Grundgesetz, wirklich nichts zu tun hat.“ – Da lachen wir einfach einmal herzhaft und konstatieren dann furztrocken, daß wir eine Regierung und eine Amadeu-Antonio-Stiftung sehen, die mit der Suspendierung der bürgerlichen Grundrechte und ihrer „Rechtfertigung“ im Rahmen einer lediglich behaupteten Pandemie beweisbar großen Einsatz gegen das Grundgesetz zeigen. Das allerdings scheint weder den Simon noch den Martin zu interessieren, die beiden „Brieflinge meines Vertrauens“.

Hauptsache, sie haben „kostenlos“ ein „Covid 19-Briefing“ an den Mann gebracht, das so aussieht: Die Rechten sind gewaltbereite Verschwörungstheoretiker, die mit Waffengewalt die Regierung stürzen wollen und die Coronagläubigen perfide hinter´s Licht führen. Jetzt wissen wir mehr über das Virus. Und kostenlos auch noch. Vielleicht sollte ich mir das mit dem explodierenden Vertrauen allen Simons und Martins dieser Republik gegenüber noch einmal überlegen. Vor allem der Explosionsteil ist überdenkenswert. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Implosion ist immer eine Option. Die ist definiert als „schlagartige Zertrümmerung eines Hohlkörpers durch äußeren Überdruck.“

Coronavirus: „Der tödlichen Verbreitung von Fehlinformationen entgegenzuwirken„, heißt es auch im „Merkur“. In der „New York Times“ war ein flammender Appell von „führenden Wissenschaftlern“ – („Heil, mein führender Wissenschaftler“?) – veröffentlicht worden, berichtet es aus dem „Merkur“ heraus. Abgebildet ist ein Tweet mit dem Foto des flammenden Führungswissenschaft-Appells in der „New York Times“. Gezwitschert worden war von „Avaaz“. – „Ah was, von Avaaz?“, fragt sich da der aufmerksame Leser, dem bekannt ist, was „Avaaz“ ist: „In der Startphase erhielt Avaaz Zuschüsse von Organisationen, wie Res Publica, MoveOn.org, George Soros‘ Open Society Foundations und der nordamerikanischen Dienstleistungsgewerkschaft SEIU.„, erklärt Wikipedia etwas verschämt.

Als ob es nicht genau darum ginge in der „Coronakrise“: Daß sich multimilliardenschwere „Philanthropen“ wie George Soros, Bill Gates und andere zur Verschleierung der wahren Interessensinhaber „zivilgesellschaftliches Engagement“ kaufen, um sich dann in Gesprächen mit gewählten Politikern als Unterstützer der Zivilgesellschaft zu gerieren. Und dann finanziert Gates z.B. auch noch „Die Zeit“ und „Spiegel-Online“. Ein abgekartetes Spiel, das eigentlich nur Doofe nicht durchschauen können. Der „Merkur“ selbst ist Teil des „Ippen-Redaktionsnetzwerks„. Womit schon das nächste große Medien-Problem sichtbar wird: Die Ballung von Interessen in einer Medienlandschaft, die nur auf den ersten Blick nach Vielfalt aussieht. Wir haben neben ARD, ZDF, RTL-Medien, dem „Ippen-Redaktionsnetzwerk“ noch die „Funke-Mediengruppe“ und das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND), dann den Einfluß der globalen „wpp“ auf Demoskopie, Werbung und Medien – und deren „Säuberungskommandos“ in Form von sogenannten Faktencheckern wie „correctiv“, die wiederum anschubfinanziert wurden von genau demselben Soros, der auch „Avaaz“ mit ins Leben gerufen hat. Dieser gigantische Monopolistenblock führt einen Medienkrieg gegen die sogenannten „freien Medien“ wie z.B. jouwatch – und beschuldigt jeden der Produktion von „Fake-News“, der die Informationen liefert, die er selbst lieber ignoriert.

Ein Beispiel:  „Tichys Einblick“ berichtet heute – und zwar exclusiv – von einem Ressortleiter aus dem Bundesinnenministerium, der eine interne Analyse zur Qualität des Regierungshandelns in der Krise verfasst hatte. Er wurde dadurch zum hausinternen Überbringer der schlechten Nachricht. In seiner Analyse ortete er Regierungsversagen überall und kommt zu dem ernüchternden Schluß: „Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.

Da nun z.B. „correctiv“ schon längst einer Gesinnungscheckerei (Prof. Homburg) bezichtigt wird, die mit „Faktenchecks“ wenig zu tun hat, wären die sorosunterstützten Herrschaften um David Schraven dann wohl auch die ersten, die von „Fake-News-Fake-News“ reden würden.

Resümee

Das Informationsproblem in der inszenierten „Coronakrise“ liegt ganz eindeutig nicht an der Vielfalt unterschiedlichster Informationen, Interpretationen und Meinungen zum Geschehen in den sozialen Netzwerken. Vielmehr sind es Monopolisten, die ihr Meinungsbildungsmonopol bedroht sehen, sich oft für die Agenda multimilliardenschwerer „Philanthropen“ als deren Fanfarenbläser prostituieren und vermutlich nur deshalb das Regierungslied singen, weil die Regierungen selbst ebenfalls auf das hören, was die Herren Multimilliardäre gern umgesetzt haben wollen. Es war nicht umsonst Melinda Gates, die kürzlich damit prahlte, ein Anruf bei der Kanzlerin genüge, um sofort ungeteilte Aufmerksamkeit für die Anliegen der Bill & Melinda Gates-Stiftung zu bekommen. Aber noch funktioniert das Ganze zum Glück nicht völlig reibungslos. Es ist überraschenderweise der Norddeutsche Rundfunk gewesen, der herausposaunte, daß sich das von Gates großzügig unterstütze Robert-Koch-Institut weigert, wichtige, von Journalisten angeforderte Daten herauszurücken. „Corona-Daten unter Verschluss: RKI bremst Diskurs aus„, heißt es beim NDR in einem Artikel von Björn Schwentker.

Der größte Anteilseigner des Springer-Verlages ist seit einigen Monaten die KKR aus New York (Kohlberg, Kravis & Roberts). Henry Kravis wird eine besondere Nähe zu Donald Trump nachgesagt – und die „BILD“ als zwar insgesamt geschwächtes, dennoch aber immer noch auflagenstärkste Tageszeitung in Deutschland, hat sich in der „Coronakrise“ deutlich gewandelt. Vom Hofberichterstatter zum Hofkritiker. Die Frage ist zwar immer, was wohl wahr ist und was evident unwahr ist. Praktisch aber hängt das, was als wahr begriffen wird, davon ab, wer den derzeit tobenden Krieg um die veröffentlichte Meinung und damit um die Deutungshoheit gewinnt. Daß es keine globale Pandemie gibt, die ihre Bezeichnung als Pandemie verdient hätte, steht inzwischen zweifelsfrei fest. Wir haben es mit einer völlig normalen Infektionswelle zu tun, wie sie von Zeit zu Zeit auftritt. Die hier ist noch nicht einmal besonders groß. Und ausgerechnet „die Wissenschaft“, auf die sich die Panikmacher immer berufen, hat es nachgewiesen. Allein schon die Länge der Liste mit renommierten Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Virologie, Epidemiologie und Statistik, die allesamt den wenigen, von Politik und Medien angeführten Kollegen widersprechen, ist absolut eindrucksvoll. Mir sind etwa 120 bekannt.

Was ebenfalls feststeht: Davon, ob flächendeckend Gewißheit darüber besteht, daß es diese Pandemie in der behaupteten Gefährlichkeit realiter nicht gibt, hängt etwas ganz anderes ab, als ausgerechnet die Weltgesundheit. Davon, daß es sie inzwischen ganz unbedingt zu geben hat, hängt das Wohl etlicher Regierungen ab. Und von deren Weiterbestehen wiederum hängt ab, ob die globale, „philanthropische“ Multimilliardärs-Elite ihr politisches Werkzeug zur Durchsetzung der eigenen Agenda behält oder nicht. Nur darum geht es.

Man frage sich einfach, wann man zuletzt hätte behaupten können, daß die Regierung den Nutzen des deutschen Volkes gemehrt – und Schaden von ihm abgewendet hat. Wenn einem das nicht einfällt, dann frage man sich, ob die Regierung untätig gewesen ist. Wenn nicht: Was hat sie denn dann gemacht während der ganzen Zeit, in der sie keinen Schaden vom deutschen Volk abwendete? Hat sie ihm am Ende womöglich einen zugefügt? Wenn ja: In wessen Interesse?

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