Die Politik als Komplize: Kriminelle profitieren vom Maskenzwang

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Beim Überfall stets auf korrekten Mundschutz achten (Screenshot:Youtube)

Berlin – Für Kleinganoven, Diebe und Räuber herrschen derzeit günstige – um nicht zu sagen: berufsfördernde – Begleitumstände: Die Pflicht zum Mund- und Nasenschutz – die allgegenwärtige Vermummung – erleichtert ihnen ihr Gewerbe ungemein: Keiner erregt mehr Aufmerksamkeit, wenn er mit Maske oder Gesichtsbedeckung herumläuft.

Die neue Normalität, die Alltäglichkeit eines Aufzugs, der in Nicht-Pandemie-Zeiten prompt Verdacht und Aufmerksamkeit auf den Träger lenken würde, „mag im Sinne einer möglichen Infektionseindämmung sinnvoll sein“, befindet der „Berliner Kurier“ – doch sie hat unerwünschte Nebenwirkungen: Kassierer, Verkäufer, Sachbearbeiter hinterm Schalter oder hinter der Kasse können weder auf Anhieb noch rechtzeitig erkennen, ob sich ihnen jemand in unlauterer Absicht nähert.

Und das bleibt nicht ohne Folgen: „Die Polizeimeldungen über sogenannte Corona-Räuber häufen sich“, schreibt der „Kurier“, und berichtet von einem typischen „Maskenüberfall“ in in Weißensee, in der Berliner Allee: Drei Männer betraten dort mit Mundschutz eine eine Tankstelle; identifizierbar waren sie weder für die Angestellte noch auf den Überwachungskameras – nichts ungewöhnliches angesichts der vorgeschriebenen Maskenpflicht. Einer behauptete, einen Schokoriegel kaufen zu wollen; als die 63-jährige Angestellte daraufhin die Kasse öffnete, „…zog einer der Täter einen säbelartigen Gegenstand aus seiner Jacke und schlug nach der Kassiererin. Sie konnte zurückweichen, während zwei der Männer hinter den Tresen gelangten, das Geld aus der Kasse nahmen und gemeinsam mit ihrem Komplizen flüchteten“, so der Polizeibericht.

Bundesweit mehr Straftaten durch „Maskierte“

Die Tat war kein Einzelfall; die Polizeileitstellen des gesamten Bundesgebietes berichten über ähnliche Meldungen: In Essen Und Mannheim wurden durch unauffällige Maskenmänner Supermärkte überfallen; in Braunschweig raubten zwei „Maskierte“ in einem Juweliergeschäft Schmuck und Geld im Wert von schlappen 200 000 Euro. Da in der Polizeistatistik bisher nicht zwischen Raubtaten maskierter oder unmaskierter Täter differenziert werde, so der „Kurier“, gibt es noch keine statistischen Zahlen zu dem neuen Phänomen.

Fest steht jedoch, dass die Politik – unfreiwillig – Langfingern und Kriminellen hier eine ungemeine Erleichterung bei ihrem „Broterwerb“ verschafft hat; auch diese sind letztlich den Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen zuzurechnen und müssen in der Kosten-Nutzen-Bilanz der Eindämmungsbemühungen Berücksichtigung finden. (DM)

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