Trotz Corona: Keine erhöhte Sterberate in Sachsen-Anhalt

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Symbolfoto: Von Claudia Otte/Shutterstock

In Sachsen-Anhalt sind sogar wöchentlich weniger Menschen gestorben als im vergleichbaren Zeitraum der vergangenen vier (4!) Jahre. Trotzdem gelten weiter Kontaktverbote, Maskenpflicht, eingeschränkter Gastronomiebetrieb und das Ausreiseverbot.

In den ersten 14 Kalenderwochen dieses Jahres ist die Zahl der Todesfälle in dem mitteldeutschen Bundesland nicht gestiegen – im Gegenteil: In Sachsen-Anhalt starben bis zum 5. Mai wöchentlich im Durchschnitt 664 Personen. In den Jahren 2016 bis 2019 lag die durchschnittliche Sterberate pro Woche in den ersten 14 Kalenderwochen sogar höher: bei 696, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Von einer sogenannten Übersterblichkeit durch Corona kann also bisher nicht mal im Ansatz die Rede sein.

Bis zum 4. Mai seien laut Robert-Koch-Institut und dem Statistischen Bundesamt 45 Todesfälle registriert worden, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen sollen. In dem Bundesland leben rund 2,3 Millionen Menschen, die unter den strikten Beschlüssen der Bundesregierung zu leiden haben. Allein im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis sind von 183.000 Einwohner derzeit nur noch 13 Menschen infiziert. Trotzdem kann man auch hier weiterhin nicht auf den dringend benötigten Tourismus setzen.

Insgesamt sind 1592 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das entspricht einem Prozentsatz von 0,07 Prozent. 1290 von ihnen fallen unter die Rubrik „wieder genesen“. Die Landkreise im einzelnen (Stand 5.Mai). (MS)

  • Altmarkkreis Salzwedel 32  (0)
  • Anhalt Bitterfeld 69  (0)
  • Börde 142  (0)
  • Burgenlandkreis 90  (0)
  • Harz 246  (0)
  • Jerichower Land 33  (0)
  • Mansfeld-Südharz 39  (0)
  • Saalekreis  119 (+4)
  • Salzlandkreis 65  (0)
  • Stendal 103  (0)
  • Wittenberg 153  (0)
  • Halle 327  (+1)
  • Magdeburg 106  (0)
  • Dessau-Roßlau 66  (0)
  • Gesamt 1592 (+5)
Auch in anderen Bundesländer sinken die Zahlen – wie bei einer normalen Grippewelle – kontinuierlich. Kaum vorstellbar, dass es noch flächendeckend zu der befürchteten „Übersterblichkeit“ kommen wird. (MS)
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