Trotz Massenarbeitslosigkeit und Pleitewelle im eigenen Land: Merkel will Millionen für globale Gesundheit ausgeben

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Foto: Angela Merkel (über dts Nachrichtenagentur)

Der Eid „zum Wohle des deutschen Volkes“ ist für die Bundeskanzlerin, die wohl auf eine fünfte Amtszeit hoffen darf, lediglich eine Floskel. Ihre Prioritäten liegen woanders, auf jeden Fall außerhalb dieses Landes:

Angela Merkel (CDU) hat jetzt bei der Covid-19-Geberkonferenz der G20 finanzielle Hilfen gegen das Virus und seine Folgen für die ganze Welt angekündigt. „Die G20 insgesamt hat die Verpflichtung abgegeben, sich zu engagieren“, sagte Merkel am Montagnachmittag. Deutschland fühle sich diesem Ziel verpflichtet.

„Wir werden uns mit 525 Millionen Euro direkt an diesem Pledging beteiligen und wir werden unsere Verpflichtungen für die globale Gesundheit insgesamt mit etwa 1,3 Milliarden Euro weiterführen“, sagte die Kanzlerin. Dies tue man, wenn es etwa um den Ausbau und die Stärkung von Gesundheitssystemen vor allem in vielen Ländern des Südens gehe. „Wir werden auch unsere humanitäre Hilfe erhöhen, da wir wissen, dass diese Pandemie dramatische Auswirkungen hat. Wir sehen zum Beispiel auch, dass in Afrika die Malariaerkrankungen zunehmen“, so Merkel. Die Schäden, die durch die Pandemie auch mitausgelöst würden, seien also viel vielfältiger als nur diese Pandemie selbst.

Mal abgesehen davon, dass das so ziemlich größenwahnsinnig ist – genauso wie das Versprechen, man werde überall auf der Welt schönes Wetter produzieren – ist das die blanke Verhöhnung denjenigen gegenüber, die in diesem Land ganz besonders von der Coronakrise betroffen sind. Und das werden Millionen sein.

Aber die Deutschen, zumindest all die vom Staat bezahlten Beamten und Angestellten wollen das ja so. Das sieht man an den immer noch guten Umfragewerten für die CDU. (Quelle: dts)