…Nächstes Maulkorbopfer? Vegan-Starkoch Attila Hildmann rät Spahn, die Fresse zu halten

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Attila Hildmann (Bild: imago images / Jakob Hoff)

Attila Hildmann, der nette, hippe vegane Kochbuchautor und Gastronom, dürfte nach Naidoo und Nuhr der nächste Promi sein, der demnächst in die Ächtung geht. Denn: Hildmann zählt jetzt auch zu den „Corona-Verschwörungtheoretikern“. Nicht nur, daß er sich um unsere Grundrechte sorgt und den Corona-Wahnsinn kritisiert, er riet auch noch Jens Spahn, unserem Bürokaufmann auf dem Posten des Bundesgesundheitsministers: „Einfach mal die Fresse halten!“.

Die Mainstreampresse ist entsetzt. „Attila Hildmann verstört mit Corona-Thesen“, meint n-tv. Der Tagesspielgel titelt: „Vom Koch zum Verschwörungstheoretiker“. Die linke Postille „Frankfurter Rundschau“ erkennt: „Ein Koch dreht frei“. Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung hat sich auch schon zu Wort gemeldet und verkündet:

Heinrich Böll Stiftung (Bild: twitter)

Attila Klaus Peter Hildmann, angehender Physiker, Vegan-Koch, Buchautor und erfolgreicher Gastronom – bisher immer gern gesehener Gast im Öffentlich-Rechtlichen und bekannt aus TV-Kochshows – rief nicht nur zur „Freiheitsdemo für das deutsche Volk“ auf. „Schon seit gut einem Monat versorgt er seine Fangemeinde mit fragwürdigen Posts zum Thema Corona-Krise, hält das alles für eine große Verschwörung“, trommelt n-tv in einem Beitrag und „informiert“, dass sich Hildmann in rund 30 verfassten Beiträgen auf seinem Instagram-Account mit den verhängten Ausgangsbeschränkungen befasst.

Sein „Gedanken-Verbrechen“: Hildmann zeigt sich überzeugt, dass nicht vom Coronavirus selbst Gefahr ausgeht, sondern von der Regierung, die die Menschen in ihren Grundrechten beschneiden will. Ganz besonders „echauffiere“ er sich über die Maskenpflicht, die seit vergangener Woche auch in seiner Heimatstadt gilt. Man habe zunächst behauptet, „Masken würden keinen Sinn machen, aber verordnet euch jetzt Maskentragen, damit ihr weiter Angst habt“, schreibt der Vegan-Koch doch tatsächlich auf seinem Instagram-Account. Damit aber nicht genug!  „Der Staat verbietet euch die Ausübung eures Berufs, fährt bewusst die Wirtschaft und Millionen Firmen gegen die Wand, wo sonst die Wirtschaft heilig war.“ Belehrend und an der Realität komplett vorbei, erklärt n-tv: „Dass die Kontaktbeschränkungen nötig waren, um die Pandemie einzudämmen und das auch einigermaßen erfolgreich war, ignoriert Hildmann. Abgesehen davon verbietet der Staat gar nicht die Ausübung eines Berufs. Homeoffice wird dort, wo es möglich ist, sogar gefördert“.

Was ihn nach Ansicht des Mainstreams nun eindeutig zu Verschwörungstheoretiker macht: Hildmann schreibt: Mündigen Bürgern werde empfohlen, zu Hause zu bleiben, wie Haustiere und auf einen Impfstoff zu hoffen, den sie schon längst haben. Auch Bill Gates habe seiner Meinung nach „seine Finger im Spiel“: „Ich weiß, dass viele das für Spinnerei erklären, weil sie sich nicht vorstellen können, welche Abgründe sich auftun, wenn man einfach mal sauber recherchiert“. Er zeigt sich davon überzeugt, dass das, was hier passiere, hoch kriminell sei, „und zwar weltweit und „wird in die Historie eingehen als riesiger Bluff zur Errichtung eines Überwachungsstaates und mehr“. Er werde als Verschwörungstheoretiker betitelt, stellt der in der Türkei geborene und in Deutschland adoptierte Veganer fest. Jedoch sei er lieber ein „Verschwörungstheoretiker als Meinungsfaschist, der alles glaubt, was die Regierung ihm sagt“, so der erfolgreiche Gastronom.

Am Montag hatte Hildlmann eine ganz besondere Empfehlung. Unserem  Bankkaufmann auf dem Posten des Bundesgesundheitsministers, der einmal mehr die Überwachungs-App lobpreiste, schrieb er in sein Instagram-Posting: „Halt dich lieber an deinen Namen: wenn man keine Spahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“

Attila Hildmann (Bild: Screenshot Instagram)
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