Hidaya-T-Shirt – jetzt spricht die Mainzer Grundschulleiterin!

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Grundschulleiterin wirbt für die Führung des Korans (Bild: Screenshot MOMA)

Am Mittwoch berichteten wir über den Auftritt der Leiterin der Mainzer Leibniz-Grundschule, Annette Jutzi, die im Morgenmagazin der ARD über den bevorstehenden Schulstart Auskunft gab. Sie hatte ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“ getragen, ein islamisches Prinzip, das so viel wie „Rechtleitung durch Allah“ bedeutet.

Aus einer Mail, die P.I.NEWS als authentisch einstufen, erhielt der Blog nun indirekt eine Stellungnahme der Grundschullehrerin. Sie bezeichnet darin das T-Shirt als Geschenk, das sie rein zufällig getragen habe. Und sie teilt eine zweite Bedeutung von „Hidaya“ mit. Hier die ungekürzte Mail:

vielen Dank Ihre Vorwarnung. Es erreichen uns hier schon entsprechende Nachrichten.

Für Sie gerne zur Eklärung:

HIDAYA ist ein Mädchenname mit der Bedeutung das Geschenk, die Ersehnte, die Schöne.

Unter diesem Aspekt war das T-Shirt ein Geschenk und ich habe es rein zufällig getragen, es stand keinerlei Absicht dahinter und ich kannte die andere Bedeutung dummerweise nicht. Ganz sicher werde ich das Shirt jetzt nicht mehr tragen.

Mit freundlichen Grüßen“

Nun stellen wir uns einmal vor:

Eine Schulleiterin erhält ein T-Shirt mit einem aufgedruckten Begriff, den sie nicht kennt, den sie nicht versteht. Das Fernsehen kündigt sich an. Von einer Lehrerin sollte man erwarten, dass sie den Begriff kurz googelt, bevor sie das ihr unbekannte Wort vor einem Millionenpublikum zur Schau trägt. Sie hätte die Treffer aus dem PI-NEWS-Artikel erhalten. Hätte, denn sie suchte offensichtlich nicht.

Sie erhielt das T-Shirt als Geschenk, schreibt sie, und mit dem Geschenk wohl auch eine Erklärung zur Bedeutung. Dann sollte sie als Lehrerin „quellenkritisch“ sein, bevor sie so etwas anzieht, das Ganze also überprüfen (s.o.). Das tat sie nicht, sondern vertraute gutgläubig auf die Erklärung, die man ihr gab. „Man“, das dürften muslimische Eltern oder wohl eher organisierte Moslems gewesen sein. Und die wussten, was „Hidaya“ (auch) bedeutet.

Als Schulleiterin, die mutmaßlich auch mit Kindern aus dem islamischen Kulturkreis zu tun hat, sollte ihr bekannt sein (Stichwort „interkulturelle Kompetenz“), dass Vornamen unter Moslems fast ausschließlich einen religiösen Bezug haben. Nicht zufällig gehört „Mohammed“ zu den am liebsten vergebenen und am weitesten verbreiteten Namen bei Moslems. Auch religiöse Begriffe oder Prinzipien werden als Vornamen vergeben: So hat zum Beispiel der weibliche Vorname „Ayat“ die Bedeutungen „Vers einer Koransure“ oder „Zeichen“ und „Wunder“. Genauso verhält es sich mit „Hidaya“ als „Rechtleitung zu Allah“, dies als kleine Nachhilfe für die Frau Grundschullehrerin. Vermutlich wäre Jutzi vorsichtiger gewesen, wenn sie ohne böse Absicht ein Fußballtrikot mit der Nummer 18 erhalten hätte.

Auch das scheint möglich, wenn man die Mail liest: Vielleicht ließ sich Jutzi ja blenden. „Geschenk“, Ersehnte“, „Schöne“ sind ja nun zu verlockende Bezeichnungen für eine Dame im fortgeschrittenen Alter. Das wäre dann einfach dumm gelaufen.
Vielleicht versucht sie es ja das nächste Mal mit ihrem eigenen Vornamen und erscheint mit dem Aufdruck „Annette“ auf dem T-Shirt vor der Kamera. Für diejenigen, die die Bedeutung nicht kennen, kann sie die ja dazuschreiben. „Annette“ bedeutet „Anmut“ oder „Liebreiz“.

Dieser Beitrag erschien zuerst hier